Fachbereich 06: Psychologie und Sportwissenschaft - Psychologie Master of Science (Studienbeginn bis Wintersemester 2020/21)
Veranstaltungen
Kernmodule ⇑
PSYCH-MA-KM-01: Forschungsmethoden der Psychologie ⇑
LV 2: Proseminar zur Multivariaten Statistik
[Si] Seminar zur Multivariaten Statistik (PSYCH-MA-KM-01 / PSY-MA-PT-KM-1)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr | Phil. I, A 3 (Hörsaal) | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, A 3 (Hörsaal) | ||
LV 3: Vorlesung: Versuchsdesign und Evaluation
PSYCH-MA-KM-02: Psychologische Diagnostik: Anwendung, Begutachtung und Qualitätsmanagement ⇑
PSYCH-MA-KM-03: Berufsfeldpraktikum ⇑
PSYCH-MA-KM-04: Lehrforschungsprojekt ⇑
Grundlagenmodule ⇑
PSYCH-MA-GM-01: Kognitive Neurowissenschaft und Kognitionspsychologie ⇑
LV 2: Seminar: Kognitionsforschung 2
[Si] Aktuelle Themen der Kognitionsforschung 2 (PSY-MA-WPM-5)
LV 3: Kolloquium (Studienbeginn ab Wintersemester 2017/18)
PSYCH-MA-GM-02: Verhaltensgenetik und Biologie der Persönlichkeit ⇑
PSYCH-MA-GM-03: Wahrnehmung und Handlung ⇑
LV 2: Seminar: Visuelle Neurowissenschaften 2
[Si] Kognitive Neurowissenschaften (PSY-MA-WPM-3)
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil. I, F 005 | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 005 | ||
PSYCH-MA-GM-04: Entwicklung von Kognition und Handlung ⇑
LV 2: Seminar: Kognition und Handlung II
[Si] Entwicklung von Kognition und Handlung, S2 (PSYCH-MA-WPM-4)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. I, E 104 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, E 104 | ||
LV 3: Kolloquium: Entwicklung von Wahrnehmung, Kognition und Handlung
Anwendungsmodule ⇑
PSYCH-MA-AM-01: Klinische Psychologie, Psychotherapie und ihre Anwendungen ⇑
PSYCH-MA-AM-02: Pädagogisch-Psychologische Interventions- und Evaluationsforschung (PPIE) ⇑
LV 2: Seminar: Anwendungsgebiete der PPIE ⇑
PSYCH-MA-AM-03: Arbeits- und Organisationspsychologie (ab Wintersemester 2017/18) ⇑
Profilmodule ⇑
PSYCH-MA-PFM-01: Kognitive Prozesse in Wahrnehmung und Handlung ⇑
LV 2: Oberseminar: Kognitive Prozesse in Wahrnehmung und Handlung 2
PSYCH-MA-PFM-02: Kognition und Gehirn ⇑
PSYCH-MA-PFM-03: Psychoimmunologie, Hormone und Verhalten ⇑
PSYCH-MA-PFM-04: Neurobiologie von Motivaton und Gedächtnis ⇑
PSYCH-MA-PFM-05: Psychophysik und Psychomotorik ⇑
PSYCH-MA-PFM-06: Wahrnehmungsentwicklung ⇑
LV 2: Oberseminar 2: Wahrnehmungsentwicklung II
PSYCH-MA-PFM-07: Störungen im Entwicklungsverlauf ⇑
PSYCH-MA-PFM-08: Klinisch-psychologisches Handeln ⇑
Durchführung entweder in zwei Semestern mit zwei zweistündigen Oberseminaren (LV 1, LV 2) oder in einem Semester mit einem vierstündigen Oberseminar (LV 1+2)
PSYCH-MA-PFM-09: Psychotherapie ⇑
PSYCH-MA-PFM-10: Angewandte Trainingsforschung ⇑
PSYCH-MA-PFM-11: Evaluation von Interventionen im Bereich des Lernens Erwachsener ⇑
PSYCH-MA-PFM-12: Personalpsychologie: Entwicklung, Durchführung und Auswertung personalpsychologischer Verfahren ⇑
PSYCH-MA-PFM-13: Sozialpsychologie ⇑
PSYCH-MA-PFM-14: Klinische Neurowissenschaft ⇑
PSYCH-MA-PFM-15: Störungen des Kindes- und Jugendalters ⇑
PSYCH-MA-PFM-16: Funktionelle Magnetresonanztomografie: Grundlagen, Methoden und prakt. Anwendungen ⇑
PSYCH-MA-PFM-17: Angewandte Psychologische Datenanalyse ⇑
PSYCH-MA-PFM-18: Einführung in die Programmierung mit Matlab (ab Wintersemester 2019/20) ⇑
Referenzfachmodule ⇑
Medizin ⇑
Neuroanatomie: PSY-MA-REF-01 ⇑
Neurologisch-psychiatrische Erkrankungen: PSY-BA-REF-03 ⇑
Psychopathologie und -pharmakologie: PSY-BA-REF-01 ⇑
Wirtschaftswissenschaften ⇑
Erziehungswissenschaften ⇑
Jugend, Lebenswelt und soziale Probleme: 03 BA AJB2 REF ⇑
Genese und Struktur der Weiterbildung: 03 BA WB1 REF ⇑
Handlungskompetenzen in der Weiterbildung: 03 BA WB2 REF ⇑
A: Vorlesung
[Vl] Theoretische und empirische Grundlagen für Handlungskompetenzen in Lehr-/Lernkontexten (BA WB2-A)
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr | Phil1, Hörsaal A1 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil1, Hörsaal A1 | ||
Der Umgang mit Heterogenität ist schon lange gelebter und faszinierender Alltag in der Erwachsenen- und Weiterbildung, um u.a. Binnendifferenzierungen bei Seminaren, Workshops, Einzelveranstaltungen, Tagungen, Exkursionen, etc. zu ermöglichen. Es liegen erwachsenenpädagogische Didaktiken wie die Ermöglichungsdidaktik oder Prinzipien wie die Teilnehmerorientierung vor. In der Vorlesung werden Überblicke zu verschiedenen Didaktiken sowie ihre lerntheoretische Begründung gegeben. Typische Ereignisse in Lehr- und Lernprozessen werden fallbasiert exemplarisch analysiert und diskutiert hinsichtlich alternativer Handlungsstrategien. Die Studierenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fälle und Lehrerfahrungen einzubringen.
B: Proseminar
[Si] Der Erwachsene als Bildungssubjekt (BA WB2-B)
Wer ist der Erwachsene? Was auf den ersten Blick als eine einfache Frage erscheint, ist bei genauer Betrachtung gar nicht so leicht zu beantworten. Denn hinter dem scheinbar biologischen Faktum des Erwachsenseins, verbergen sich ganz unterschiedliche Zuschreibungen, die den Erwachsenenstatus teilweise sehr verschieden definieren. Insofern ist es sinnvoll von verschiedenen Konstruktionen des Erwachsenen zu sprechen, die sich dann beschreiben und vergleichen lassen. So können v.a. biologisch-medizinische, juristische und politische Reifegrade voneinander unterschieden werden, aber auch psychologische, soziologische und pädagogische. Was genau also unter einem Erwachsenen verstanden wird, hängt immer von der jeweiligen Perspektive ab, aus der man den Erwachsenen betrachtet. Das Erwachsenenalter ist also ein zeit- und kontextabhängiger Begriff, der sich auch aus seinem Verhältnis zu anderen Lebensaltern, v.a. Kindheit und Jugend definiert. So, wie sich die Kindheit im Verlauf der Geschichte gewandelt hat, so weist auch der Erwachsenenstatus eine historische Genese auf. Gerade für Pädagogen, Psychologen und Sozialarbeiter ist es wichtig, sich über die verschiedenen Vorstellungen des Erwachsenseins im Klaren zu sein, weil sich diese auch in der Kommunikation mit Erwachsenen niederschlagen. Das Seminar vermittelt einen Überblick über die Entstehung des modernen Erwachsenen, die unterschiedlichen Reifedefinitionen und die Herausforderungen, die sich daraus für die pädagogische Praxis ergeben. Außerdem werden erwachsenenpädagogische Lern- und Bildungstheorien bearbeitet, die den Erwachsenen als Bildungssubjekt ansprechbar machen.
[Si] Einsatz von Medien in und für Weiterbildung: Vom Bildungsfernsehen über Programmhefte bis zu TikTok (BA WB2-B)
| regelmäßiger Termin ab 20.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil2, B101 | |
| nächster Termin: 20.04.2026 Uhr, Raum: Phil2, B101 | ||
Im Fokus dieses Seminars stehen Programme bekannter Einrichtungen der beruflichen und allgemeinen Weiterbildung und ihre Entstehung. Die Studierenden lernen vor diesem Hintergrund die zentralen Schritte und Facetten der Programm- und Angebotsplanung kennen und diskutieren daran anknüpfend die Relevanz von Bedarfserhebungen. Zusätzlich erhalten die Studierenden im Rahmen dieses Seminars einen Einblick in die Grundlagen der Programmforschung und lernen dabei kleinere Programmanalysen praktisch umzusetzen.
[Si] Programm- und Angebotsplanung in der Weiterbildung (BA WB2-B)
Im Fokus dieses Seminars stehen Programme bekannter Einrichtungen der beruflichen und allgemeinen Weiterbildung und ihre Entstehung. Die Studierenden lernen vor diesem Hintergrund die zentralen Schritte und Facetten der Programm- und Angebotsplanung kennen und diskutieren daran anknüpfend die Relevanz von Bedarfserhebungen. Zusätzlich erhalten die Studierenden im Rahmen dieses Seminars einen Einblick in die Grundlagen der Programmforschung und lernen dabei kleinere Programmanalysen praktisch umzusetzen.
Organisationsentwicklung und Beratung: 03 BA ORGA REF ⇑
Kindliche Entwicklung und Heterogenität: 03 BA Pro1 REF ⇑
Institutionelle Bedingungen schulischer und vorschulischer Erziehung: 03 BA Pro2 REF ⇑
LV 2: Proseminar
[P Si] Institutionelle Bedingungen schulischer und vorschulischer Erziehung - Exkursion nach Wetzlar vom 11. bis 13.05.2026 (03 BA BFK Pro 2)
Zwei Blockseminare in Pro 2.2 „Institutionelle Bedingungen schulischer und vorschulischer Erziehung“ beinhalten eine gemeinsame Exkursion nach Wetzlar. Hier lernen Sie verschiedene (frühpädagogische) Institutionen, wie bspw. das Jugendamt, das Albert-Schweitzer-Kinderdorf, verschiedene KiTas, ein Familienzentrum, die fantastische Bibliothek, die Frühförderstelle und viele mehr durch einen Besuch vor Ort kennen. Abends reflektieren wir dann gemeinsam in der Bildungsstätte Ihre Erlebnisse und lernen uns bei leckeren Essen, Sport, Spiel und Gesprächen sicher gut kennen. Ziel dieser Exkursion ist es, zentrale Handlungs- und Berufsfelder von KindheitspädagogInnen zu erkunden, damit Sie einen Eindruck von der Vielfalt Ihrer späteren beruflichen Einsatzmöglichkeiten gewinnen. Thematische Schwerpunkte werden unter anderem das Kennenlernen rechtlicher Grundlagen und Bestimmungen der Erziehung und Bildung im Elementarbereich sein, sowie die Erarbeitung institutioneller Strukturen und organisatorischer Abläufe, der spezifischen Berufsrolle und zentraler Erziehungs- und Sozialisationsbedingungen in der Kindheit.
[P Si] Institutionelle Bedingungen schulischer und vorschulischer Erziehung - Exkursion nach Wetzlar vom 11. bis 13.05.2026 (03 BA BFK Pro 2)
Zwei Blockseminare in Pro 2.2 „Institutionelle Bedingungen schulischer und vorschulischer Erziehung“ beinhalten eine gemeinsame Exkursion nach Wetzlar. Hier lernen Sie verschiedene (frühpädagogische) Institutionen, wie bspw. das Jugendamt, das Albert-Schweitzer-Kinderdorf, verschiedene KiTas, ein Familienzentrum, die fantastische Bibliothek, die Frühförderstelle und viele mehr durch einen Besuch vor Ort kennen. Abends reflektieren wir dann gemeinsam in der Bildungsstätte Ihre Erlebnisse und lernen uns bei leckeren Essen, Sport, Spiel und Gesprächen sicher gut kennen. Ziel dieser Exkursion ist es, zentrale Handlungs- und Berufsfelder von KindheitspädagogInnen zu erkunden, damit Sie einen Eindruck von der Vielfalt Ihrer späteren beruflichen Einsatzmöglichkeiten gewinnen. Thematische Schwerpunkte werden unter anderem das Kennenlernen rechtlicher Grundlagen und Bestimmungen der Erziehung und Bildung im Elementarbereich sein, sowie die Erarbeitung institutioneller Strukturen und organisatorischer Abläufe, der spezifischen Berufsrolle und zentraler Erziehungs- und Sozialisationsbedingungen in der Kindheit.
[P Si] Institutionelle Bedingungen von Bildung, Betreuung und Erziehung im Kindesalter (03 BA BFK Pro 2)
| regelmäßiger Termin ab 13.04.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II B, 216 | |
| nächster Termin: 13.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II B, 216 | ||
Krippeneinrichtungen, Kindertageseinrichtungen, Ganztagsbetreuung an Grundschulen – Kinder erleben in steigender Zahl in verschiedenen Institutionen von früher Kindheit an ihren Alltag. Hier werden Kinder als Bildungssubjekte, als zu Betreuende, als zu Erziehende adressiert. Wir wollen uns im Seminar „Institutionelle Bedingungen von Bildung, Betreuung und Erziehung im Kindesalter“ mit den Rahmenbedingungen dieser Prozesse befassen und Institutionen aus diesem Bereich erkunden. Der Berufsorientierungstag ist verpflichtender Teil dieser Veranstaltung.
[P Si] Kinderschutz verstehen, erkennen & handeln (03 BA BFK Pro 2)
Kinderschutz gehört zu den sensibelsten Aufgaben in pädagogischen und sozialen Berufen. Im Pro 2.2 – Seminar: „Institutionelle Bedingungen schulischer und vorschulischer Erziehung“ setzen Sie sich mit zentralen theoretischen Grundlagen auseinander, lernen wichtige Institutionen kennen und reflektieren zugleich die eigene Haltung im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen. In sechs Seminarterminen und einem Blockwochenende dienen Fallbeispiele, Übungen zur Wahrnehmung und die gesetzliche Auseinandersetzung dazu, die Chancen und Herausforderungen sichtbar zu machen. Ziel ist es, ein klares Verständnis dafür zu entwickeln, wie ein professioneller Kinderschutz funktioniert und welche Verantwortung jede:r Einzelne darin trägt.
Sportwissenschaften (Studienbeginn ab Wintersemester 2018/19) ⇑
Bewegungswissenschaft für Psychologen: 06-NF-BA-SPW1 ⇑
Sportpsychologie für Psychologen: 06-NF-BA-SPW2 ⇑
Motorische Entwicklung: 06-NF-BA-SPW3 ⇑
Bewegungsdiagnostik und-therapie für Psychologen: 06-NF-BA-SPW4 ⇑
Sportwissenschaften (Studienbeginn bis Sommersemester 2018) ⇑
Musikwissenschaften ⇑
Systematische Musikwissenschaft für Psychologen Master: MA PSY SysMUW
[P Si] Musikgeschmack und Musikpräferenzen
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr | Phil. II D, 08 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Zum Thema: Menschen fühlen sich zu mancher Musik hingezogen, andere lehnen sie dagegen heftig ab oder sie ist ihnen gleichgültig oder sogar peinlich. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann solche musikbezogenen Urteile und hieraus resultierende Verhaltensweisen bedingen. Das Seminar bietet Einblicke in forschungsmethodische Herangehensweisen, entwicklungstypische Beobachtungen (›Offenohrigkeit‹, ›Song-specific age‹) sowie psycho-biologische Erklärungsansätze für Musikurteilsunterschiede und Ablehnungen. Ferner werden soziologische Erklärungsansätze diskutiert (Geschmacksdichotomien, ›Allesfresser-Hypothese‹) und Merkmale des Rezipienten (Persönlichkeit, Gender) in Betracht gezogen. Mögliche Manipulationen von Musikurteilen durch spezifische Kontexte und die Wertevermittlung im Musikunterricht bilden den thematischen Abschluss.
Literatur: Ackermann, T.-I. (2019). Disliked Music. Merkmale, Gründe und Funktionen abgelehnter Musik. Kassel; Auhagen, W./Bullerjahn, C./von Georgi, R. (Hg.) (2014). Musikpsychologie – Offenohrigkeit. Ein Postulat im Focus (= Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie Bd. 24). Göttingen u.a.; Bauernfeind, A.: Wandel des Musikgeschmacks in der Gesellschaft: Der neue kulturästhetische Code der Allesfresser. Saarbrücken 2008; Berli, O. (2014). Grenzenlos guter Geschmack. Die feinen Unterschiede des Musikhörens. Bielefeld; Bunte, N. (2017). Die Entwicklung musikalischer Konzepte im Grundschulalter und ihre Bedeutung für kindliche Musikpräferenzen. Diss. Universität Bremen; Cohrdes, C. (2014). Auf der Suche nach optimaler Distinktheit. Musikalische Gefallensurteile Jugendlicher und der Einfluss eines Musiker-Images. Berlin; Ginocchio, J. (2008). Music Style Preference: A Ranking of Musical Styles and Comparison by Age; Gender; Music Training; and Rural, Suburban, or Urban Upbringing. Saarbrücken; Greasley, A./Lamont, A. (2018). Musical preferences. In S. Hallam, I. Cross/M. Thaut (Hg.), The Oxford Handbook of Music Psychology (2nd Edition, pp. 263–281). Oxford; Legrand, R. (2018). Geschmack im Musikunterricht: Das strukturelle Selbstverständnis der Musikpädagogik zwischen Wertevermittlung und Wissenschaftlichkeit. Wiesbaden; Maurer, C./Maurer, D. (2019). Pretty Ugly. Why We Like Some Songs, Faces, Foods, Plays, Pictures, Poems, Etc., and Dislike Others. Newcastle upon Tyne; Meißner, S. (2012). Widersprüchliche Wahrheiten. Warum sich über Musikgeschmack nicht streiten lässt – und wie wir es trotzdem tun. Eine gesprächsanalytische Studie. Shaker; Parzer, M. (2011). Der gute Musikgeschmack: Zur sozialen Praxis ästhetischer Bewertung in der Popularkultur. Frankfurt u.a.; Schäfer, T./Sedlmeier, P. (2018). Musik im Alltag: Wirkungen, Funktionen und Präferenzen. In A. Lehmann/R. Kopiez (Hg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 247–272). Bern; Schwarz, M. (Hg.) (2021). Das verdächtig Populäre in der Musik. Warum wir mögen, wofür wir uns schämen. Wiesbaden.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Metaanalyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die empirische Projektarbeit eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2015) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
[H Si] Publikumsforschung
| regelmäßiger Termin ab 14.04.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr | Phil. II D, 07 | |
| nächster Termin: 14.04.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Zum Thema: Musikpublika gibt es bei öffentlichen Live-Musikaufführungen, Übertragungen solcher Musikdarbietungen und spezieller musikspezifischer Medienformate im Radio, Fernsehen bzw. Kino sowie bei öffentlich zugänglich geposteten bzw. live-gestreamten Musikvideos auf Videoportalen. Dem Publikum ist es immer in einem gewissen Ausmaß erlaubt, öffentlich Zustimmung oder Missfallen zu äußern, obwohl im Laufe der Geschichte sich die Rezeptionshaltungen gewandelt haben. Publika können heutzutage beispielsweise über Fragebögen, Interviews, Softwareapplikationen, physiologischen Messungen, Videoanalysen sowie Trafficanalysen erforscht werden, was im Zuge von organisatorischen und ökonomischen Erwägungen immer größere Bedeutung auch in musikbezogenen Berufen gewinnt. Diverse Konzert- und Musiktheatertypen sowie die Wechselwirkung zwischen den für bestimmte Musikstile und Musikgattungen spezifischen Bauwerken, den Ausführenden und dem Publikum werden Berücksichtigung finden. Die Einladung von Gastreferenten sowie der Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen (Exkursionen) sind geplant.
Literatur: Adelman-Larsen, N.W.: Rock and Pop Venues. Acoustic and Architectural Design. 2. Auflage. Cham 2021; Auslander, P.: In Concert. Performing Musical Persona. Ann Arbor 2021; Auslander, P.: Liveness. Performance in a Mediatized Culture. 3. Auflage. Abingdon/New York 2023; Barker, M.: Live To Your Local Cinema: The Remarkable Rise of Livecasting. Basingstoke 2013; Beranek, L.L.: Concert Halls and Opera Houses. Music, Acoustics, and Architecture. New York 2004; Burland, K./Pitts, S. (Hg.) (2014). Coughing and Clapping: Investigating Audience Experience. Farnham/Burlington 2014; Glogner-Pilz, P./Föhl, P.S. (Hg.): Handbuch Kulturpublikum. Forschungsfragen und -befunde. Wiesbaden 2016; Harsløf, O.: The Great Festival. A Theoretical Performance Narrative of Antiquity’s Feasts and the Modern Rock Festival. Abingdon/New York 2020; Heinen, A.: Wer will das noch hören? Besucherstrukturen bei niedersächsischen Sinfonieorchestern. Wiesbaden 2013; Herzberg, M.: Musik und Aufmerksamkeit im Internet. Musiker im Wettstreit um Publikum bei YouTube, Facebook & Co. Marburg 2012; Holt, F.: Everyone loves live music. A theory of performance institutions. Chicago 2020; Kronenburg, R.: This Must Be The Place. An Architectural History of Popular Music Performance Venues. New York/London 2019; Kuchar, R.: Musikclubs zwischen Szene, Stadt und Music Industries. Autonomie, Vereinnahmung, Abhängigkeit. Wiesbaden 2020; Lutz, M.: Besucherbindung im Opernbetrieb. Theoretische Grundlagen, empirische Untersuchungen und praktische Implikationen. Wiesbaden 2013; Müller, S.O.: Das Publikum macht die Musik. Musikleben in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert. Göttingen 2014; Reuband, K.-H. (Hg.): Oper, Publikum und Gesellschaft. Wiesbaden 2018; Rüdiger, W. (Hg.): Musikvermittlung – wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. Mainz 2015; Salmen, W.: Das Konzert. Eine Kulturgeschichte. München 1988; Schwab, H. W.: Konzert. Öffentliche Musikdarbietung vom 17.–19. Jahrhundert. Leipzig 1980; Theede, M.: Management und Marketing von Konzerthäusern. Die Bedeutung des innovativen Faktors. Frankfurt am Main 2007; Thorau, C./Ziemer, H. (Hg.): The Oxford Handbook of Music Listening in the 19th and 20th Centuries. New York 2019; Tröndle, M. (Hg.): Classical Concert Studies. A Companion to Contemporary Research and Performance. New York/Abingdon 2021; Tsioulakis, I./Hytöen-Ng, E. (Hg.): Musicians and their Audiences. Performance, speech and mediation. Abingdon/New York 2017; Walmsley, B.: Audience Engagement in the Performing Arts. A Critical Analysis. Cham 2019; Wimmer, C.: Musikvermittlung im Kontext: Impulse – Strategien – Berufsfelder. Regensburg: ConBrio 2010.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- und Lehramtsstudierende (L2 u. L5): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und Lehramtsstudierende (L3): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher empirischer Projektarbeit oder Review (Meta-Analyse) mit schriftlicher Ausarbeitung bzw. Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das Kurzreferat bzw. die schriftliche Ausarbeitung mindestens eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2010) sein.
Teilnahmevoraussetzungen: keine
Kriminologie ⇑
Zusätzliches Lehrangebot für Master-Studierende ⇑
[Koll] Aktuelle Forschungsfragen in der Arbeits- und Organisationspsychologie
[Koll] Gießener Abendgespräche: Kognition und Gehirn (PSYCH-MA-GM-01/PSY-MA-WPM-5)
| regelmäßiger Termin ab 15.04.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr | Phil. I, F 005 | |
| nächster Termin: 15.04.2026 Uhr, Raum: Phil. I, F 005 | ||
[Koll] Research Colloquium Cognitive Systems
Learning Goals:
• Develop a critical understanding of current topics in NeuroAI and visual cognition
• Gain insights into experimental and computational approaches to studying perception
• Improve scientific presentation and discussion skills
• Foster interdisciplinary collaboration between cognitive and computational sciences
Language of Instruction: English
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 11:00 - 13:00 Uhr | Philosophikum I, Gebäude F, Raum 341a | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Philosophikum I, Gebäude F, Raum 341a | ||
[Koll] Research Colloquium Neural Computation
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr | Raum 32, Arndtstraße 2, Erdgeschoß | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Raum 32, Arndtstraße 2, Erdgeschoß | ||
In this course, we will discuss emerging theoretical ideas and research findings in the Neural Computation Group. The course features presentations from members of the research group, as well as from thesis and project students and external guests. The course is open to all students interested in our research and participation is highly encouraged for students interested in an internship or thesis in our group.
[Si] Seminar Human Machine Interaction
Learning Goals:
Students learn various interaction modalities and develop skills in user-centered design, empirical evaluation, and analysis of such systems.
- Fundamentals of human-computer interaction and user-centered design
- Interaction modalities (e.g., visual, verbal, gesture-based input)
- Cognitive and visual information processing in human-computer dialogue
- Interaction design and evaluation (including usability testing and experimental studies)
- Experimental methods of user research (eye tracking, psychophysical methods, EEG)
- Application of machine learning in user analysis and interface design
- Introduction to neuroadaptive, perception-sensitive systems and brain-computer interfaces (BCI)
Language of Instruction: English
| regelmäßiger Termin ab 16.04.2026 | ||
| wöchentlich Do. 09:00 - 11:00 Uhr | Philosophikum I, Gebäude F, Raum 341a | |
| nächster Termin: 16.04.2026 Uhr, Raum: Philosophikum I, Gebäude F, Raum 341a | ||





