Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Masterstudiengänge Kunstpädagogik - Grundlagenbereich
Veranstaltungen
Fachdidaktik Grundlagen (03-kun-MA-01) ⇑
A 1: Seminar: Aktuelle und historische kunstpädagogische Fragestellungen und Positionen
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
A 2: Seminar: Didaktik des künstlerischen Projekts
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
Fachwissenschaft Grundlagen (03-kun-MA-02) ⇑
A 1: Seminar: Neuere kunsthistorische Methoden
[Si] Neuere kunsthistorische Methoden (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für Studierende des Masters Kunstpädagogik sowie fortgeschrittene Studierende im L3-Studiengang Kunst. Es führt Sie in aktuelle kunstgeschichtliche und kulturwissenschaftliche Methoden ein, die Ihnen eine avancierte Beschäftigung mit Kunst in historischer Perspektive überhaupt erst ermöglichen. Dieses unabdingbare Handwerkszeug werden wir uns durch Lektüren, die von Ihnen allen zu unternehmen sind, und durch die gemeinsame Thematisierung von Methodentexten und Methodenanwendungen erarbeiten.
A 2: Vorlesung oder Seminar: Gattungen und Medien
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Si] Individuelle Mythologien von Leonor Fini bis Meret Oppenheim: Kunst zwischen Surrealismus, Magie und weiblicher Selbstermächtigung (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Fachpraxis Grundlagen (03-kun-MA-03) ⇑
A 1: Seminar: zweidimensionales Gestalten
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
A 2: Seminar: dreidimensionales Gestalten, transklassische künstlerische Verfahren
[Si] Das serielle Portrait - Fotografie (KPr-Seminar)
Das fotografische Porträt einer Person oder Personengruppe kann beobachtend, subjektiv, forschend, konzeptuell oder inszeniert sein. Unabhängig von der Herangehensweise entsteht jedes Porträt in der Interaktion zwischen fotografierender und porträtierter Person.
Das Seminar vermittelt einen Einblick über historische und zeitgenössische Positionen der Porträtfotografie und untersucht unterschiedliche fotografische Strategien anhand ausgewählter Beispiele.
Aufbauend darauf entwickeln die Teilnehmenden das Konzept für eine eigene fotografische Serie. Im Zentrum steht dabei nicht die technische Perfektion des Bildes, sondern die Entwicklung eines eigenständigen fotografischen Ansatzes und einer Annäherung an die dargestellten Menschen.
Es werden gestalterische und technische Aspekte der Porträtfotografie durch praktische Übungen im Umgang mit Licht und Kamera vermittelt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
[Si] Loop: Displays der Wiederholung & Zirkulation (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lässt sich Wiederholung als künstlerische Strategie verstehen? Was geschieht, wenn Bilder nicht auf ein Ende zulaufen, sondern zirkulieren, sich vervielfältigen, remixen oder in immer neuen Kontexten auftauchen? Welche Formen von Zeitlichkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen dabei?
Im Seminar werden Wiederholung und Zirkulation zum Ausgangspunkt künstlerischer Recherche und experimenteller Praxis. Wir beschäftigen uns mit Loop-Strukturen in Bewegtbild und digitalen Bildkulturen und fragen danach, wie Wiederholung Wahrnehmung organisiert, Differenzen hervorbringt und Bedeutungen verschiebt. In gemeinsamen Erkundungen entstehen eigene künstlerische Arbeiten, in denen Loops nicht nur als technische Form, sondern als ästhetisches Verfahren, als Display und als Denkfigur erprobt werden.
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).


