Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Referenzfächer für Bachelorstudiengänge (9 cp) - Referenzfächer Kunstpädagogik
Veranstaltungen
Propädeutik (03-Kun-BA-RF-01) ⇑
[Vl] Einführung in die Kunstpädagogik (KD-Vorlesung)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 012 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II A, 108 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 107 (Fotolabor 2) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Die Vorlesung bietet eine Einführung in das Studium der Kunstpädagogik und ihrer Fragen, Konzepte, Bezugsfelder und Methoden sowie Bildungspotenziale unter Berücksichtigung aktueller Querschnittthemen.
[P Si] Gesichter der Kunst: Das Porträt als Konzept und Praxis (KPr-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 17:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[P Si] Grundlagen der Bildhauerei (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Prof. Dr. Ansgar Schnurr).
Basismodul (03-Kun-BA-RF-02) ⇑
[P Si] Einführung in das Zeichnen (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[P Si] Grundlagen des zweidimensionalen Gestaltens (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[P Si] Medialität der Geister (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
Seitdem es sie gibt, werden Medien als Portal zum Jenseits angesehen. Im 19. Jahrhundert war es vor allem die Geisterfotografie, die von Spiritualist*innen als medialer Kanal genutzt wurde, um paranormale Erscheinungen zu dokumentieren. Mit Zunahme des Medienangebots im 20./21. Jahrhundert – durch Fernsehen, Radio, Video, Mobiltelefon, Internet usw. – nehmen ebenfalls die Apparate, Oberflächen und Diskurse zu, die Bestandteil des Alltags einer jeden Person sind. Die Einführung von etwas Neuem wird dabei gesellschaftlich oft als risikoreich empfunden, weshalb es nicht verwundert, dass diese neuen Medien oft mit Ängsten und teilweise mit Spuk und Übernatürlichem in Verbindung gebracht werden. Aufgrund ihrer „unsichtbaren“ Erscheinungsform teilen bestimmte Medien bereits eine Eigenschaft mit fiktionalen Geisterfiguren, denen dieselbe Eigenschaft zugeschrieben wird. Diese Zuschreibung, (technische) Medien könnten einen Kontakt zur Geisterwelt herstellen, bzw. Paranormales würde durch Medienkanäle Kontakt suchen, wird indes auch als „Channeling“ bezeichnet. Geistermedien und (technische) Medien gleichen sich demnach in ihrer Funktion, über große Distanz zwischen zwei Kommunikationsparteien als Vermittelnde von Botschaften / Informationen zu fungieren. Diese teilweise angsterregenden Aspekte von (technischen) Medien werden oft in Horrorfilmen verarbeitet, um wiederum bestehende Ängste des Zielpublikums anzusprechen. Aber auch die Bildenden Künste beschäftigen sich seither auf der ganzen Welt durch verschiedenste mediale Darstellungsweisen mit den Implikationen einer Existenz von Geistern. Die Medien als Solche werden somit zum Ausdruck über ein Verhältnis einer Gesellschaft zu ihren Medien. Innerhalb des Promseminars „Medialität der Geister“ sollen die Studierenden nun einen Weg finden, ein „unsichtbares Medium“, eine grundierte Leinwand, ein leeres Blatt Papier etc., zum „Channeling“, zum Vermitteln einer persönlichen, spirituellen oder gar paranormalen Information / Botschaft zu befähigen. Dabei sind sie dazu eingeladen, ihr gewähltes Medium zu hinterfragen, neu zu denken, ggf. Haptisches und Digitales zu kombinieren. Das Medium der Malerei eignet sich für dieses Unterfangen dabei besonders gut, da es innerhalb dieser viele Darstellungsweisen „geisterhafter“ / „transparenter“ Inhalte gibt, etwa durch verschiedene Lasurtechniken, die die Studierenden anwenden und meistern können. Durch die Behandlung von weiteren Beispielen aus Film- und Kunstgeschichte sollen den Studierenden im Laufe des Semesters Denkanstöße und Inspirationsmöglichkeiten für ihr eigenes künstlerisches Projekt nahgebracht werden. Letztlich soll die vollendete künstlerische Arbeit von einer Auseinandersetzung mit dem verwendeten Medium zeugen und dabei nachvollziehbare thematische Bezüge zum Seminarinhalt offenlegen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[P Si] Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien (KG/KW-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
[P Si] Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien (KG/KW-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Diese Einführung wendet sich an alle Studierenden des Faches Kunstpädagogik und soll Sie in die Gegenstandsbereiche der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft (in der Terminologie der Kunstpädagogik früher „Fachwissenschaft“) und die verschiedenen Arten einführen, sich methodisch Kunstwerken zu nähern und sie historisch zu befragen. Dabei wird allerdings kein irgendwie gearteter Überblick über die Entwicklung der europäischen Kunst seit der Spätantike angestrebt. Vielmehr wollen wir uns durch gemeinsame Lektüren grundlegende kunsthistorische Analyseinstrumentarien erarbeiten und eine exemplarische Betrachtung einzelner Kunstwerke aus verschiedenen Epochen im Lichte dieser Methoden unternehmen.
Je nach Studiengang müssen Sie an dieser Veranstaltung aktiv und erfolgreich teilnehmen und/oder unterschiedliche Prüfungsleistungen erbringen (Hausarbeit, Referat, ggf. Klausur). Dessen ungeachtet haben Sie alle am Ende der Veranstaltung – engagierte Mitarbeit und Interesse vorausgesetzt – grundlegende Fertigkeiten erworben, um sachkundig die Form, den Inhalt, den Betrachter und die Funktion von Kunstwerken adressieren zu können.
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 1 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Was sind die Grundlagen und Ziele von Kunstpädagogik? Warum gehört Kunstunterricht zur schulischen Bildung? Und was soll und kann er leisten? Dieses Proseminar bietet Ihnen einen systematischen Einblick in die Ordnungsprinzipien des Fachs.
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 2 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar „Systematische Grundlagen der Fachdidaktik“ gibt einen Überblick über ausgewählte Schwerpunkte der aktuellen fachdidaktischen Diskussion und Forschung. Leistungsnachweise können zu zweit durch die Gestaltung einer Seminarsitzung erworben werden. Alles Weitere wird in der ersten Sitzung besprochen.
Folgende Themen können im Rahmen der Leistungsnachweise behandelt werden:
• Kinderzeichnung
• Kreativität und der kreative Prozess
• Kulturbegriffe: Multikulturalität, Interkulturalität, Transkulturalität
• Ästhetische Sozialisation / Heterogenität
• Identitätsbildung / Subjektorientierung
• Ästhetische Erfahrung
• Künstlerische Kunstpädagogik – Carl-Peter Buschkühle / Mario Urlaß
• Ästhetische Forschung – Helga Kämpf-Jansen
• Bildungsstandards und Kompetenzorientierung
• Medienkompetenz – Künstliche Intelligenz und Kreativität
Kernmodul (03-Kun-BA-KN-03) ⇑
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Experimentelle erweiterte Zeichnung
In diesem Seminar werden unterschiedliche zeichnerische Methoden und Verfahren erprobt und das Feld der Zeichnung erweitert. Wir werden unter anderem blind und dialogisch zeichnen, Cut-outs als zeichnerisches Verfahren thematisieren, mit Schatten als Zeichnung arbeiten und Übergänge zwischen Zeichnung und Skulptur untersuchen.
Die verschiedenen Zugänge werden praktisch erprobt, gemeinsam reflektiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in den Kunstunterricht betrachtet.
Zu Beginn des Seminars werden die Sitzungen angeleitet. Im zweiten Teil steht die Entwicklung eines eigenen zeichnerischen Schwerpunkts im Vordergrund. Ergänzend hält jede:r Teilnehmer:in einen kurzen Impulsvortrag zu einer selbst gewählten künstlerischen Position.
Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung Papier, Zeichenmaterial und einen kleinen Gegenstand mit, den Sie interessant finden. Außerdem empfiehlt es sich, ein kleines Arbeitsbuch für Notizen, Skizzen und Gedanken anzulegen.
[Si] Flaneure und Flaneusen in Moderne und Gegenwart
| regelmäßiger Termin ab 20.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. I, G 333 | ||
| nächster Termin: 20.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333 | ||
Das Flanieren in der großen Stadt ist ein schillerndes Thema der europäischen Moderne, dem wir sowohl in der Literatur als auch in der bildenden Kunst begegnen. Der Flaneur durchstreift die im 19. Jahrhundert enorm anwachsenden Metropolen Paris, London, Rom, Berlin, Wien, New York etc. und macht dabei vielfältige Entdeckungen, die des Notats bedürfen. In jüngerer Zeit hat die Forschung auch die "Flaneuse" als weibliches Pendant entdeckt.
In unserem Seminar wollen wir das Phänomen des ziellosen Gehens, Umherstreifens, Sich-Treiben-Lassens und stöbernden Betrachtens als eine sinnliche Erfahrung begreifen, die wir bis heute und vielleicht auch jenseits der Großstadt kennen bzw. machen können. Wie fragen, wie sich das in den Künsten niederschlägt und inwiefern sie an der Idee und Ausgestaltung des Flanierens beteiligt sind. Wo manifestiert sich zum Beispiel der schweifende Blick der Flaneurs in der Malerei des französischen Impressionismus? Welche Bildmotive und welche Stilmittel kommen zum Einsatz, um das Schlendern durch die Stadt nachvollziehbar zu machen? Welche Erfahrung des Raums, der Straße, des Weges und der Architektur, aber auch des eigenen Körpers und seiner Bewegungen erlaubt das Flanieren? Wann und wo werden Flaneure und Flaneusen selbst zu einem Motiv oder gar Topos der Bildkünste? Was hat der Müßiggang des Flaneurs und der Flaneuse mit der künstlerischen Erfahrung und Praxis zu tun?
Das Seminar findet im Rahmen des Gießener Ausstellungs- und Aktionsprojekts "Ökologie der Geister" (https://oekologiedergeister.de/) statt. Zeitgleich unterrichtet Jörg Wagner am Institut für Kunstpädagogik ein Projektseminar, in dem es ebenfalls um das Gehen in der Stadt geht, mit einem besonderen Fokus auf Gießen. Der Politikwissenschaftler Johannes Diesing wiederum bietet mit dem Seminar "Geisterjäger*in werden - Orte, Räume, Atmosphären" eine Lehrveranstaltung an, in der das Spazierengehen als Methode der sozialwissenschaftlichen Beobachtung erkundet wird. Die drei Seminargruppen kommen am 15.1. zu einer gemeinsamen Sondersitzung zusammen, um über Erfahrungen mit dem Thema und Ergebnisse aus den Lehrveranstaltungen ins Gespräch zu kommen.
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Individuelle Mythologien von Leonor Fini bis Meret Oppenheim: Kunst zwischen Surrealismus, Magie und weiblicher Selbstermächtigung (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar ist das kunsthistorische Begleitseminar zu dem kunsthistorischen Projektseminar von Laura Heeg an der Kunsthalle Schirn, Frankfurt, zur Ausstellung über Leonor Fini. Es bietet sich daher an, dieses Seminar begleitend zu belegen, ist aber keine Bedingung, um an Laura Heegs Seminar teilnzunehmen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
In diesem Seminar geht es darum, in einer Kleingruppe von zwei bis vier Studierenden eine größere plastische Arbeit aus Papier und/oder Pappe zu erstellen. Papier und Pappe sind Alltagsmaterialien, die oft kostengünstig zu beschaffen sind. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Papiersorten mit verschiedenen Funktionen, angefangen bei Zeitungspapier, Küchenpapier, Backpapier, Geschenkpapier, Schmiergelpapier, Finnpappe, Wabenpappe, Umzugskartons und Seidenpapier.
Die künstlerisch-plastischen Möglichkeiten werden experimentell und strategisch ausprobiert. Zudem wird jede*r Studierende einen Impulsvortrag über eine zum Seminarthema passende Künstler*in halten.
Sammeln Sie gerne bis zum Seminarstart viel Papier und Pappe aus dem Alltag, von dem Sie denken, dass wir es möglicherweise gut gebrauchen können. Es wäre toll, wenn es zu Seminarbeginn eine große Auswahl und Menge an unterschiedlichen Papieren und Pappen gäbe.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
Ästhetik der Kindheit (03-Kun-BA-BFK-01) ⇑
LV 1: Proseminar: Formen des zwei- und dreidimensionalen Gestaltens in der Kindheit (Fachdidaktik mit Praxisanteilen)
[P Si] Ästhetische Praxis (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 1 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Was sind die Grundlagen und Ziele von Kunstpädagogik? Warum gehört Kunstunterricht zur schulischen Bildung? Und was soll und kann er leisten? Dieses Proseminar bietet Ihnen einen systematischen Einblick in die Ordnungsprinzipien des Fachs.
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 2 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar „Systematische Grundlagen der Fachdidaktik“ gibt einen Überblick über ausgewählte Schwerpunkte der aktuellen fachdidaktischen Diskussion und Forschung. Leistungsnachweise können zu zweit durch die Gestaltung einer Seminarsitzung erworben werden. Alles Weitere wird in der ersten Sitzung besprochen.
Folgende Themen können im Rahmen der Leistungsnachweise behandelt werden:
• Kinderzeichnung
• Kreativität und der kreative Prozess
• Kulturbegriffe: Multikulturalität, Interkulturalität, Transkulturalität
• Ästhetische Sozialisation / Heterogenität
• Identitätsbildung / Subjektorientierung
• Ästhetische Erfahrung
• Künstlerische Kunstpädagogik – Carl-Peter Buschkühle / Mario Urlaß
• Ästhetische Forschung – Helga Kämpf-Jansen
• Bildungsstandards und Kompetenzorientierung
• Medienkompetenz – Künstliche Intelligenz und Kreativität
LV 2: Proseminar: Bildung und Förderung mit Kunst und Medien in der Kindheit (Fachdidaktik mit Praxisanteilen)
[P Si] Ästhetische Praxis (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 1 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Was sind die Grundlagen und Ziele von Kunstpädagogik? Warum gehört Kunstunterricht zur schulischen Bildung? Und was soll und kann er leisten? Dieses Proseminar bietet Ihnen einen systematischen Einblick in die Ordnungsprinzipien des Fachs.
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 2 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar „Systematische Grundlagen der Fachdidaktik“ gibt einen Überblick über ausgewählte Schwerpunkte der aktuellen fachdidaktischen Diskussion und Forschung. Leistungsnachweise können zu zweit durch die Gestaltung einer Seminarsitzung erworben werden. Alles Weitere wird in der ersten Sitzung besprochen.
Folgende Themen können im Rahmen der Leistungsnachweise behandelt werden:
• Kinderzeichnung
• Kreativität und der kreative Prozess
• Kulturbegriffe: Multikulturalität, Interkulturalität, Transkulturalität
• Ästhetische Sozialisation / Heterogenität
• Identitätsbildung / Subjektorientierung
• Ästhetische Erfahrung
• Künstlerische Kunstpädagogik – Carl-Peter Buschkühle / Mario Urlaß
• Ästhetische Forschung – Helga Kämpf-Jansen
• Bildungsstandards und Kompetenzorientierung
• Medienkompetenz – Künstliche Intelligenz und Kreativität
LV 3: Proseminar: Ästhetisch-künstlerische Praxis (Fachpraxis)
[P Si] Einführung in das Zeichnen (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[P Si] Grundlagen des zweidimensionalen Gestaltens (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[P Si] Medialität der Geister (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
Seitdem es sie gibt, werden Medien als Portal zum Jenseits angesehen. Im 19. Jahrhundert war es vor allem die Geisterfotografie, die von Spiritualist*innen als medialer Kanal genutzt wurde, um paranormale Erscheinungen zu dokumentieren. Mit Zunahme des Medienangebots im 20./21. Jahrhundert – durch Fernsehen, Radio, Video, Mobiltelefon, Internet usw. – nehmen ebenfalls die Apparate, Oberflächen und Diskurse zu, die Bestandteil des Alltags einer jeden Person sind. Die Einführung von etwas Neuem wird dabei gesellschaftlich oft als risikoreich empfunden, weshalb es nicht verwundert, dass diese neuen Medien oft mit Ängsten und teilweise mit Spuk und Übernatürlichem in Verbindung gebracht werden. Aufgrund ihrer „unsichtbaren“ Erscheinungsform teilen bestimmte Medien bereits eine Eigenschaft mit fiktionalen Geisterfiguren, denen dieselbe Eigenschaft zugeschrieben wird. Diese Zuschreibung, (technische) Medien könnten einen Kontakt zur Geisterwelt herstellen, bzw. Paranormales würde durch Medienkanäle Kontakt suchen, wird indes auch als „Channeling“ bezeichnet. Geistermedien und (technische) Medien gleichen sich demnach in ihrer Funktion, über große Distanz zwischen zwei Kommunikationsparteien als Vermittelnde von Botschaften / Informationen zu fungieren. Diese teilweise angsterregenden Aspekte von (technischen) Medien werden oft in Horrorfilmen verarbeitet, um wiederum bestehende Ängste des Zielpublikums anzusprechen. Aber auch die Bildenden Künste beschäftigen sich seither auf der ganzen Welt durch verschiedenste mediale Darstellungsweisen mit den Implikationen einer Existenz von Geistern. Die Medien als Solche werden somit zum Ausdruck über ein Verhältnis einer Gesellschaft zu ihren Medien. Innerhalb des Promseminars „Medialität der Geister“ sollen die Studierenden nun einen Weg finden, ein „unsichtbares Medium“, eine grundierte Leinwand, ein leeres Blatt Papier etc., zum „Channeling“, zum Vermitteln einer persönlichen, spirituellen oder gar paranormalen Information / Botschaft zu befähigen. Dabei sind sie dazu eingeladen, ihr gewähltes Medium zu hinterfragen, neu zu denken, ggf. Haptisches und Digitales zu kombinieren. Das Medium der Malerei eignet sich für dieses Unterfangen dabei besonders gut, da es innerhalb dieser viele Darstellungsweisen „geisterhafter“ / „transparenter“ Inhalte gibt, etwa durch verschiedene Lasurtechniken, die die Studierenden anwenden und meistern können. Durch die Behandlung von weiteren Beispielen aus Film- und Kunstgeschichte sollen den Studierenden im Laufe des Semesters Denkanstöße und Inspirationsmöglichkeiten für ihr eigenes künstlerisches Projekt nahgebracht werden. Letztlich soll die vollendete künstlerische Arbeit von einer Auseinandersetzung mit dem verwendeten Medium zeugen und dabei nachvollziehbare thematische Bezüge zum Seminarinhalt offenlegen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.


