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Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2026/27

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Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Masterstudiengänge Politikwissenschaft - Politikwissenschaft (Kombinationsmaster-Studiengang 40 cp)

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Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2)

[Si] Antifeminismus und Anti-Gender Politiken: Politik- und Demokratietheoretische Einordnungen
ACHTUNG: Das Seminar findet jeweils 2-wöchentlich statt!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
zweiwöchentlich Di. 10:00 - 14:00 Uhr  Raum: Rathenaustraße 10 im Raum 003
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10 im Raum 003

Kommentar:

Was hat die Einschränkung von reproduktiven Rechten in den USA, die Kriminalisierung von LGBTIQ+ Identitäten in Russland und der Türkei mit aktuellen Kämpfen gegen diversitätssensible Sprache oder sexuelle Bildung in Deutschland zu tun?

Weltweit häufen sich Mobilisierungen gegen Diversitäts- und Antidiskriminierungspolitiken, gegen LGBTIQ+ Rechte (insbesondere gegen Trans-Rechte), gegen queere und sexuelle Bildung sowie gegen geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung. Begriffe wie 'Gender Ideologie', 'Gender-Wahn' oder 'Wokeness' werden in diesem Zusammenhang als abwertende Kampfbegriffe verwendet, um gleichstellungspolitische und emanzipatorische Anliegen zu verunglimpfen und als Bedrohung für die 'natürliche' (Geschlechter-)Ordnung zu stilisieren. Innerhalb der Politikwissenschaft, den Gender Studies sowie der Demokratieforschung werden diese Entwicklungen und Mobilisierungen 'gegen Gender' als Manifestationen eines weltweit (wieder) zunehmenden Antifeminismus interpretiert, dessen Akteur*innen oftmals in einem politischen Naheverhältnis zu rechtspopulistischen, extrem rechten, religiös-fundamentalistischen oder autoritären politischen Projekten, Gruppen oder Ideologien stehen.

In diesem Seminar werden wir uns mit den historischen Entwicklungslinien, den unterschiedlichen Erscheinungsformen, Argumentationsstrategien und Akteur*innen antifeministischer bzw. anti-gender Mobilisierungen beschäftigen sowie nach deren Bedrohungspotential für demokratische Strukturen und Prozesse fragen. Können Anti-Gender Politiken als Angriffe auf die Demokratie und deren Grundwerte wie Freiheit und Gleichheit analysiert werden? Welche Verbindungen zwischen Antifeminismus und Autoritarisierungsprozessen lassen sich empirisch nachweisen?

Das Seminar bietet einen Raum zur theoretischen, historischen und anwendungsorientierten Auseinandersetzung mit Antifeminismus und aktuelle Anti-Gender Politiken und fragt insbesondere auch nach deren Verschränkungen mit Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Rassismus oder LGBTIQ+ Feindlichkeit. Dabei werden sowohl demokratie- und politiktheoretische Einordnungen der beschriebenen Mobilisierungen in unterschiedlichen geopolitischen Kontexten als auch empirische Befunde diskutiert, welche die lokale, globale sowie digitale Dimension von Antifeminismus und Anti-Gender Politiken analysieren und veranschaulichen. Themen des Seminars sind u.a.: Historische Formen und aktuelle Entwicklungen von Antifeminismus; Antifeminismus und Rechtsextremismus/Rechtspopulismus; religiös geprägte Formen des Antifeminismus; Antifeminismus und Rassismus/Antisemitismus/Trans- und Queerfeindlichkeit; INCEL- und TradWife Bewegungen; globale antifeministische Netzwerke; Antifeminismus und Autoritarismus/De-Demokratisierungsprozesse

[Si] Democracy vs. Autocracy - A global order competition?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppen :
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  DuK Ma, WPV, 3. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem

Kommentar:

This course provides a deep and broad overview over the current state of democracies and autocracies as globally competing regime forms. It helps to understand core characteristics of both regime types and guides through current debates about the impact of the competition between both regime forms for the global order, for various policy fields and especially peace and security.

[Si] Development Studies in Times of Political Disruption
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Raum: k.A.
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

The course will discuss theoretical approaches to development. Afterwards it will focus on the current political changes and turmoils. Based on a critical analysis of contemporary politics, it will then analyse various topics of development studies (Political Economy, Development State, Natural Resources and Development, Sustainable Development and SDGs, Social Development; Peace and Development etc.)

[Si] The Democracy Norm in International Organisations
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppen :
GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem  |  DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  DuK Ma, WPV, 3. Sem

Kommentar:

This course guides through the relevance and role of democracy as a global norm in various international organisations. It provides an overview over the empiric situation and guides through main concepts and conceptual debates of the contestation of democracy in international organisations in various world regions

[Si] What does fascism mean today? / MP 184-en
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 19:30 Uhr  Raum: k.A.  (Digital)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: k.A.

Zielgruppen :
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  MK TM, , Sj 1

Kommentar:

Fascism is often seen as a specter of the past—a closed chapter of the 20th century. Yet authoritarian movements are gaining influence worldwide, democratic institutions are coming under pressure, political violence is once again being spoken of openly, and exclusion is becoming normalized. But is this already fascism? Or are we witnessing new forms of authoritarian rule that differ from their historical counterparts? The seminar explores this pressing question and will address key features of fascism as well as their current transformations and possibilities for resistance against them.

 

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2)

[Si] The Colombian Peace Process in International Perspective
Dozent/-in:
Prof. Dr. Stefan Peters , Prof. Dr. Anika Oettler
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Mo, 19.10.2026, 14.00 - 20.00 Uhr    Licher Straße 68, 021 (Gerichtssaal)
Fr, 18.12.2026, 14.00 - 18.00 Uhr    Licher Straße 68, 45
Sa, 19.12.2026, 10.00 - 18.00 Uhr    Licher Straße 68, 001
Fr, 15.01.2027, 14.00 - 18.00 Uhr    Marburg
Sa, 16.01.2027, 10.00 - 18.00 Uhr    Marburg
 

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2)

 

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2)

[Si] Bildung als Kampffeld: Schulen und Hochschulen als Arenen gesellschaftlicher Konflikte um Status, Anerkennung und Identität
Die Veranstaltung wird per Zoom durchgeführt.
Eine Registrierung in StudIP ist für die Seminarkommunikation erforderlich.
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr, 30.10.2026, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 13.11.2026, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 11.12.2026, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 15.01.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 29.01.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom

Kommentar:

Das Bildungssystem übernimmt unterschiedliche Rollen und Funktionen in den Bereichen der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, Reproduktion und Transformation. Es ist etwa Bestandteil der sekundären Sozialisation und Persönlichkeitsentwicklung, es qualifiziert Individuen und trägt so zum Arbeitsmarkt bei und es ist mit deutlich über 2 Millionen Beschäftigten selbst ein wichtiger Bestandteil des Erwerbssektors. Auch Wissensproduktion und demokratische Partizipationsmöglichkeiten hängen grundlegend an der Arbeit in Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen und den Feldern der Erwachsenen- und Weiterbildung ab. Aus soziologischer Sicht sind damit auch Fragen von Macht und Teilhabe, Status und Anerkennung sowie Identität und Gruppenbildung verbunden. Hier setzt das Seminar an, indem es diese soziologischen Theorie- und Forschungsfelder in den Blick nimmt. Auf Grundlage unterschiedlicher sozialwissenschaftlicher Studien über Schule und Hochschule wollen wir uns ein sozialwissenschaftliches Verständnis von den diversen Konflikten, Strukturen und Praktiken erarbeiten, die Status, Anerkennung und Identität verleihen und verteilen.

[Si] Hochschulen als politische und normfördernde Akteure der Nachhaltigkeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Mo, 12.10.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 19.10.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 26.10.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 02.11.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 09.11.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 30.11.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 07.12.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 14.12.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Sa, 06.02.2027, 09.00 - 18.30 Uhr    Phil II, E 101 Blocksitzung



Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)


Kommentar:

Hochschulen nehmen im Kontext der globalen Nachhaltigkeitstransformation eine Schlüsselrolle ein. Als Orte der Wissensproduktion, Sozialisation und politischen Aushandlung tragen sie zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei. Über ihre Funktionen in Forschung, Lehre und Betrieb hinaus agieren Hochschulen zunehmend als normfördernde Akteure, die gesellschaftliche Leitbilder nachhaltiger Entwicklung mitgestalten und institutionell verankern. Die Veranstaltung untersucht die Rolle von Hochschulen in der Governance globaler Nachhaltigkeitsprozesse aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und adressiert sie als politische und normfördernde Akteure. Im Mittelpunkt stehen theoretische, konzeptionelle und empirische Zugänge zu der Frage, unter welchen Bedingungen sich globale Nachhaltigkeitsnormen in und durch Hochschulen in die Praxis übersetzen. Die Veranstaltung besteht aus acht wöchentlichen Sitzungen sowie einer verpflichtenden eintägigen Blocksitzung am Samstag, den 6. Februar 2027.

[Si] Sociological Diagnoses of Contemporary Society in Germany and beyond
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil II, E 002
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 002

Nachhaltigkeit:
SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
SDG 8.5 – Produktive Vollbeschäftigung, menschenwürdige Arbeit und faires Entgelten

Kommentar:

The course will introduce participants to current sociological diagnoses of German society, within an international and transnational framework of comparison and interdependence. Exemplary topics are anxieties concerning social downward mobility, changing patterns of subjectification, the impact of digitalization on society, or the challenges of anthropogenic climate change for society. In methodological terms, the course participants acquire expertise in the sociological genre of ‘social diagnosis of contemporary society’ (Gegenwartsdiagnose).

[Si] Sustainability and Development Practices in the SADC Region
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil II, E 104
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Kommentar:

Sustainable development has become a fundamental principle in social and human development as it emphasizes the needs for economic development and progress while safeguarding environmental quality. This module builds on this guiding principle, examining diverse sustainability and development practices across the Southern African Development Community (SADC) region, along with their unintended consequences. Throughout the module, students will engage with interdisciplinary approaches to identify and address global challenges in sustainable development in Africa, including poverty, population dynamics, healthcare, conservation, climate change, gender disparities, inequality and human rights. Throughout this process, students will develop the ability and capacity to work across multiple fields, particularly in the management of integrated development interventions and implementation of appropriate policies that support sustainability and sustainable development. While broad in scope, the module focuses on key development practices such as sustainable agriculture, water and waste management, education and human capital, the place and role of indigenous knowledge systems, and climate resilience.

[Si] What does fascism mean today? / MP 184-en
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 18:00 - 19:30 Uhr  Raum: k.A.  (Digital)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: k.A.

Zielgruppen :
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  MK TM, , Sj 1

Kommentar:

Fascism is often seen as a specter of the past—a closed chapter of the 20th century. Yet authoritarian movements are gaining influence worldwide, democratic institutions are coming under pressure, political violence is once again being spoken of openly, and exclusion is becoming normalized. But is this already fascism? Or are we witnessing new forms of authoritarian rule that differ from their historical counterparts? The seminar explores this pressing question and will address key features of fascism as well as their current transformations and possibilities for resistance against them.

 

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2)

[Si] Bildung als Kampffeld: Schulen und Hochschulen als Arenen gesellschaftlicher Konflikte um Status, Anerkennung und Identität
Die Veranstaltung wird per Zoom durchgeführt.
Eine Registrierung in StudIP ist für die Seminarkommunikation erforderlich.
Dozent/-in:
Format:
digital
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Fr, 30.10.2026, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 13.11.2026, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 11.12.2026, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 15.01.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom
Fr, 29.01.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    digital über Zoom

Kommentar:

Das Bildungssystem übernimmt unterschiedliche Rollen und Funktionen in den Bereichen der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, Reproduktion und Transformation. Es ist etwa Bestandteil der sekundären Sozialisation und Persönlichkeitsentwicklung, es qualifiziert Individuen und trägt so zum Arbeitsmarkt bei und es ist mit deutlich über 2 Millionen Beschäftigten selbst ein wichtiger Bestandteil des Erwerbssektors. Auch Wissensproduktion und demokratische Partizipationsmöglichkeiten hängen grundlegend an der Arbeit in Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen und den Feldern der Erwachsenen- und Weiterbildung ab. Aus soziologischer Sicht sind damit auch Fragen von Macht und Teilhabe, Status und Anerkennung sowie Identität und Gruppenbildung verbunden. Hier setzt das Seminar an, indem es diese soziologischen Theorie- und Forschungsfelder in den Blick nimmt. Auf Grundlage unterschiedlicher sozialwissenschaftlicher Studien über Schule und Hochschule wollen wir uns ein sozialwissenschaftliches Verständnis von den diversen Konflikten, Strukturen und Praktiken erarbeiten, die Status, Anerkennung und Identität verleihen und verteilen.

[Si] Democracy vs. Autocracy - A global order competition?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppen :
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  DuK Ma, WPV, 3. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem

Kommentar:

This course provides a deep and broad overview over the current state of democracies and autocracies as globally competing regime forms. It helps to understand core characteristics of both regime types and guides through current debates about the impact of the competition between both regime forms for the global order, for various policy fields and especially peace and security.

[Si] Hochschulen als politische und normfördernde Akteure der Nachhaltigkeit
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
9 Einzeltermine:
Mo, 12.10.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 19.10.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 26.10.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 02.11.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 09.11.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 30.11.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 07.12.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Mo, 14.12.2026, 12.00 - 14.00 Uhr    Phil II, E 101
Sa, 06.02.2027, 09.00 - 18.30 Uhr    Phil II, E 101 Blocksitzung



Nachhaltigkeit:
Die Veranstaltung verfolgt einen Nexus-Ansatz (Zusammenhänge und/oder Zielkonflikte von mind. zwei SDG)


Kommentar:

Hochschulen nehmen im Kontext der globalen Nachhaltigkeitstransformation eine Schlüsselrolle ein. Als Orte der Wissensproduktion, Sozialisation und politischen Aushandlung tragen sie zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei. Über ihre Funktionen in Forschung, Lehre und Betrieb hinaus agieren Hochschulen zunehmend als normfördernde Akteure, die gesellschaftliche Leitbilder nachhaltiger Entwicklung mitgestalten und institutionell verankern. Die Veranstaltung untersucht die Rolle von Hochschulen in der Governance globaler Nachhaltigkeitsprozesse aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und adressiert sie als politische und normfördernde Akteure. Im Mittelpunkt stehen theoretische, konzeptionelle und empirische Zugänge zu der Frage, unter welchen Bedingungen sich globale Nachhaltigkeitsnormen in und durch Hochschulen in die Praxis übersetzen. Die Veranstaltung besteht aus acht wöchentlichen Sitzungen sowie einer verpflichtenden eintägigen Blocksitzung am Samstag, den 6. Februar 2027.

[Si] Sustainability and Development Practices in the SADC Region
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil II, E 104
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 104

Kommentar:

Sustainable development has become a fundamental principle in social and human development as it emphasizes the needs for economic development and progress while safeguarding environmental quality. This module builds on this guiding principle, examining diverse sustainability and development practices across the Southern African Development Community (SADC) region, along with their unintended consequences. Throughout the module, students will engage with interdisciplinary approaches to identify and address global challenges in sustainable development in Africa, including poverty, population dynamics, healthcare, conservation, climate change, gender disparities, inequality and human rights. Throughout this process, students will develop the ability and capacity to work across multiple fields, particularly in the management of integrated development interventions and implementation of appropriate policies that support sustainability and sustainable development. While broad in scope, the module focuses on key development practices such as sustainable agriculture, water and waste management, education and human capital, the place and role of indigenous knowledge systems, and climate resilience.

[Si] The Democracy Norm in International Organisations
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppen :
GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem  |  DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  DuK Ma, WPV, 3. Sem

Kommentar:

This course guides through the relevance and role of democracy as a global norm in various international organisations. It provides an overview over the empiric situation and guides through main concepts and conceptual debates of the contestation of democracy in international organisations in various world regions

 

Zu belegen sind zwei Seminare (A1 und A2)

[Si] Fragmentierte Öffentlichkeit: Redaktionelle Medien zwischen KI-Disruption und politischer Polarisierung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil II, E 101
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 101

Kommentar:

„Nachrichtenwüsten“ wachsen – Regionen ohne Angebot von Qualitätsjournalismus. In Nachrichtenwüsten aber sinkt politische Partizipation und Wahlbeteiligung. Gleichzeitig wächst der Einfluss von Plattformkonzernen. Deren Tätigkeit einerseits dazu führt, dass privat finanzierter Journalismus finanzielle Mittel verliert, andererseits dazu, dass der Zugang zum Publikum monopolisiert wird. Statt redaktioneller Abwägung entscheiden Algorithmen. Die Folge sind Polarisierung und Emotionalisierung. In diesem Seminar soll der Ist-Zustand der disruptiven Entwicklung des Mediensystems zunächst beschrieben werden, dann Handlungsoptionen erkundet werden. Ist Jürgen Habermas These zielführend, extreme Akteure zu „de-thematisieren“, oder hat Bernhard Pörksen recht mit der Kritik, dass dies einer „alten“ Medienlogik folge? Anhand einschlägiger Theorien soll beleuchtet werden, welche Antworten auf die Dynamiken derzeit entwickelt werden und wie diese sich auswirken könnten. Regelmäßige aktive Teilnahme ist ebenso erforderlich wie das Erarbeiten einer studentischen Präsentation sowie regelmäßige thematische Inputs.

[Si] Migrant Governance and Social Media
Blockseminar
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Fr, 18.12.2026, 14.00 - 20.00 Uhr    Phil II, E 106
Sa, 19.12.2026, 10.00 - 18.00 Uhr    Phil II, E 106
Fr, 05.02.2027, 14.00 - 20.00 Uhr    Phil II, E 104
Sa, 06.02.2027, 10.00 - 18.00 Uhr    Phil II, E 104

Kommentar:

In this seminar, we examine how migrants use social media (and other media) to build transnational migrant governance structures or to impact other forms of governance in their countries of residence, of origin, and globally. Based on the theoretical assumptions of transnationalism and governance, migrant governance aims to facilitate permanent activities and networks of migrants (and their organizations) across state borders, also to make potential contributions to social, economic, and political affairs in countries of origin. Social media platforms are getting increasingly important in the toolbox of migrants to achieve their attempts. Using case studies about migrants in Europe, North America, and East Asia, we discuss their alternative governance structures and social media engagement. What are the concrete structures and objectives of these migrant governances across state borders? What kind of social media networks evolve in these migrant processes? And finally, what are the actual political and social impacts on migrant communities as well as their countries of residence and origin?
The seminar will be in english.

 
[Vl] (Ring-)Vorlesung "Demokratie - Transformation-Pluralität"
Für Studierende Aufbaumodul Politik im Lehramt gilt: Alle Personen, die im Losverfahren einen Seminarplatz für dieses Modul erhalten haben, können sich ab dem 30.09. zur Vorlesung im Aufbaumodul anmelden. Studierende des MA DuG können sich ebenfalls ab dem 30.09. zur Vl anmelden.
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ACHTUNG: Die Vorlesung ist im Blended-Learning-Format als asynchrone Vorlesung mit einzelnen begleitenden Präsenzveranstaltungen/Kolloquien sowie einem digitalen, synchronen Termin am Ende des Semesters konzipiert!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Dozent/-in:
Format:
mit digitalen Anteilen
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: k.A.
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: k.A.

Kommentar:

Die Vorlesung im Blended-Learning-Format bietet eine Einführung in aktuelle Fragen, Debatten und Konzepte zum Thema Demokratie aus politikwissenschaftlicher Perspektive. Sie gibt einen Überblick über neuere Forschungsergebnisse und thematisiert Herausforderungen in Bezug auf demokratischen Pluralismus und historische sowie gegenwärtige Transformationen von Demokratie(n). Zu den besprochenen Themen zählen unter anderem KI und Demokratie, Rechtsextremismus und Demokratie, Antifeminismus und Demokratie sowie globale Autokratisierungsprozesse.

Bitte besuchen Sie die (digitale) Einführungsveranstaltung am 4. November 2026, 12:00 – 14:00, um einen Überblick über das Programm und die Gestaltung des asynchronen Kurses zu enthalten! Den Zugangslink finden Sie auf Stud.IP.

Begleitende Präsenzveranstaltungen/Kolloquien:

10. November 2026, 16:00-18:00 : Kolloquium mit Input von Prof. Dr. Franziska Martinsen (Demokratietheoretikerin und Politikwissenschaftlerin, Universität Duisburg-Essen): „Diversität und radikaldemokratische Repräsentation des Demos“

1. Dezember 2026, 16:00-18:00: Kolloquium mit Input von Prof. Dr. María do Mar Castro Varela (Erziehungs- und Politikwissenschaftlerin, Alice Salomon Hochschule Berlin)

Die Kolloquien finden jeweils im Raum 012, Seminargebäude II, Alter Steinbacher Weg 44 statt.

Digitaler Präsenztermin:
3. Februar 2026, 12:00-14;00. Den Zugangslink finden Sie auf Stud.IP.

[Si] Antifeminismus und Anti-Gender Politiken: Politik- und Demokratietheoretische Einordnungen
ACHTUNG: Das Seminar findet jeweils 2-wöchentlich statt!
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
zweiwöchentlich Di. 10:00 - 14:00 Uhr  Raum: Rathenaustraße 10 im Raum 003
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Rathenaustraße 10 im Raum 003

Kommentar:

Was hat die Einschränkung von reproduktiven Rechten in den USA, die Kriminalisierung von LGBTIQ+ Identitäten in Russland und der Türkei mit aktuellen Kämpfen gegen diversitätssensible Sprache oder sexuelle Bildung in Deutschland zu tun?

Weltweit häufen sich Mobilisierungen gegen Diversitäts- und Antidiskriminierungspolitiken, gegen LGBTIQ+ Rechte (insbesondere gegen Trans-Rechte), gegen queere und sexuelle Bildung sowie gegen geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung. Begriffe wie 'Gender Ideologie', 'Gender-Wahn' oder 'Wokeness' werden in diesem Zusammenhang als abwertende Kampfbegriffe verwendet, um gleichstellungspolitische und emanzipatorische Anliegen zu verunglimpfen und als Bedrohung für die 'natürliche' (Geschlechter-)Ordnung zu stilisieren. Innerhalb der Politikwissenschaft, den Gender Studies sowie der Demokratieforschung werden diese Entwicklungen und Mobilisierungen 'gegen Gender' als Manifestationen eines weltweit (wieder) zunehmenden Antifeminismus interpretiert, dessen Akteur*innen oftmals in einem politischen Naheverhältnis zu rechtspopulistischen, extrem rechten, religiös-fundamentalistischen oder autoritären politischen Projekten, Gruppen oder Ideologien stehen.

In diesem Seminar werden wir uns mit den historischen Entwicklungslinien, den unterschiedlichen Erscheinungsformen, Argumentationsstrategien und Akteur*innen antifeministischer bzw. anti-gender Mobilisierungen beschäftigen sowie nach deren Bedrohungspotential für demokratische Strukturen und Prozesse fragen. Können Anti-Gender Politiken als Angriffe auf die Demokratie und deren Grundwerte wie Freiheit und Gleichheit analysiert werden? Welche Verbindungen zwischen Antifeminismus und Autoritarisierungsprozessen lassen sich empirisch nachweisen?

Das Seminar bietet einen Raum zur theoretischen, historischen und anwendungsorientierten Auseinandersetzung mit Antifeminismus und aktuelle Anti-Gender Politiken und fragt insbesondere auch nach deren Verschränkungen mit Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Rassismus oder LGBTIQ+ Feindlichkeit. Dabei werden sowohl demokratie- und politiktheoretische Einordnungen der beschriebenen Mobilisierungen in unterschiedlichen geopolitischen Kontexten als auch empirische Befunde diskutiert, welche die lokale, globale sowie digitale Dimension von Antifeminismus und Anti-Gender Politiken analysieren und veranschaulichen. Themen des Seminars sind u.a.: Historische Formen und aktuelle Entwicklungen von Antifeminismus; Antifeminismus und Rechtsextremismus/Rechtspopulismus; religiös geprägte Formen des Antifeminismus; Antifeminismus und Rassismus/Antisemitismus/Trans- und Queerfeindlichkeit; INCEL- und TradWife Bewegungen; globale antifeministische Netzwerke; Antifeminismus und Autoritarismus/De-Demokratisierungsprozesse

[Si] Democracy vs. Autocracy - A global order competition?
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr  Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II; Haus E; Raum 201

Zielgruppen :
DuK Ma, WPV, 2. Sem  |  DuK Ma, WPV, 3. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 2. Sem  |  GuK Pol Ma, WPV, 3. Sem

Kommentar:

This course provides a deep and broad overview over the current state of democracies and autocracies as globally competing regime forms. It helps to understand core characteristics of both regime types and guides through current debates about the impact of the competition between both regime forms for the global order, for various policy fields and especially peace and security.

 
[Si] Empirische Demokratie- und Autokratieforschung
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil II, E 119
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil II, E 119

Kommentar:

Wenn wir Herrschaftssysteme (und auch politische Systeme) gegenüberstellen, geht es häufig um demokratische oder autokratische Qualität, doch was ist damit eigentlich gemeint? In diesem Seminar setzen wir uns mit den Grundlagen und Methoden der empirischen Systemforschung auseinander, wobei wir zunächst Konzepte wie (defekte) Demokratie, Autokratie, Diktatur und politische Transformation kennenlernen. Ein Fokus liegt dabei auch auf Demokratiemessung: Nachdem wir uns den gängigen Datenprojekten wie Varieties of Democracy oder Freedom House evaluativ angenähert haben, wollen wir selbst grundlegende (inferenz-)statistische und deskriptive Analysen umsetzen, um ein Verständnis dafür zu gewinnen, was es heißt, in der Vergleichenden Politikwissenschaft empirisch-makroquantitativ zu arbeiten. In diesem Zusammenhang werden wir auch Phänomene wie Korruption, Good/Bad Governance und Staatsversagen behandeln, und insbesondere Bezüge zu aktuellen Entwicklungen (u.a. in Lateinamerika) herstellen.

[Si] Springschool Forschungswerkstatt Antisemitismus: Forschung zum und gegen Antisemitismus
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
5 Einzeltermine:
Mo, 01.03.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    Phil 1, Seminargebäude II, Raum 103 (Alter Steinbacher Weg 44)
Di, 02.03.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    Phil 1, Seminargebäude II, Raum 103 (Alter Steinbacher Weg 44)
Mi, 03.03.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    Phil 1, Seminargebäude II, Raum 103 (Alter Steinbacher Weg 44)
Do, 04.03.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    Phil 1, Seminargebäude II, Raum 103 (Alter Steinbacher Weg 44)
Fr, 05.03.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    Phil 1, Seminargebäude II, Raum 103 (Alter Steinbacher Weg 44)

Kommentar:

Ziel der Winterschool ist es, die im Wintersemester 2026/2027 durchgeführte Forschungswerkstatt weiterzuführen und die dort erarbeiteten und entwickelten Konzepte für eigene studentische Forschungsprojekte im Bereich der Antisemitismusforschung zu eigenständigen Forschungsvorhaben weiterzuentwickeln.
Die Studierenden sollen dabei selbstständig (in Gruppen) eine empirische Erhebung durchführen und eigene Daten im Themenfeld der Antisemitismusforschung gewinnen. Denkbar sind sowohl qualitative und quantitative als auch methodenkombinierte Zugänge. Die Entwicklung und Durchführung der Forschungsprojekte erfolgt in Gruppenarbeit und wird durch die Dozentin begleitet und unterstützt. Das Seminar selbst dient als Begleit- und Reflexionsveranstaltung, in deren Rahmen die erhobenen Daten und Forschungsergebnisse gemeinsam reflektiert, aufbereitet und ausgewertet werden.
Das Seminar richtet sich an Studierende sämtlicher Studiengänge, die ein Interesse an der Forschung zum Thema Antisemitismus haben und zuvor nach Möglichkeit das Seminar „Forschungswerkstatt Antisemitismus“ besucht haben. Sollten Sie nicht die Möglichkeit gehabt haben, die Forschungswerkstatt besucht zu haben, wird es die Möglichkeit eines eintägigen Crashkurses im Semester geben.
Hinweis: Bei der Winterschool handelt es sich um eine einwöchige Seminareinheit in der vorlesungsfreien Zeit.

[Ü] Einführung in die Datenanalyse mit R
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Do, 19.11.2026, 14.00 - 20.00 Uhr    Netzwerkstatt (Philosophikum II, Haus B, 2. OG)
Fr, 20.11.2026, 14.00 - 20.00 Uhr    Netzwerkstatt (Philosophikum II, Haus B, 2. OG)
Sa, 21.11.2026, 08.00 - 16.00 Uhr    Netzwerkstatt (Philosophikum II, Haus B, 2. OG)
Fr, 15.01.2027, 14.00 - 20.00 Uhr    Netzwerkstatt (Philosophikum II, Haus B, 2. OG)

Kommentar:

Diese Übung bietet auf Grundlage Ihrer Kenntnisse sozialwissenschaftlicher Methoden eine praxisorientierte Einführung in die Programmiersprache R, die heute zu den weltweit verbreitetsten und umfänglichsten Open Source-Werkzeugen der Datenanalyse zählt. Im ersten Block widmen wir uns der grundsätzlichen Handhabe der Software und der Orientierung in RStudio, indem wir ein erstes Verständnis für die Syntax gewinnen sowie Datensätze importieren, transformieren und speichern. In den späteren Blöcken lernen wir, wie man in R Korrelations- und (multiple) Regressionsanalysen durchführt (und deren Output interpretiert), Grafiken wie Boxplots oder Histogramme erstellt und sonstige Kontrollstrukturen bzw. Ablauflogiken (if-Bedingungen, Schleifen etc.) für empirisch-quantitative Sozialforschung nutzbar macht. Am Ende des Semesters können Sie eigenständig fundamentale Untersuchungen mit R verwirklichen und sind hoffentlich motiviert, schon bald einen nächsten R-Kurs zu höheren multivariaten Verfahren der Inferenzstatistik zu besuchen. Die Übung ist an die "Open-Learning und Reading Week" am FB 03 gekoppelt, weshalb sie auch für weitere Interessent*innen am Fachbereich geöffnet ist.