Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Lehramtsstudiengänge - Musik (L1) ab Wintersemester 2023/24
Veranstaltungen
Musik (L1) Kurzfach ⇑
Modul 1a: Propädeutik 1a ⇑
LV 1 Einführung in die Musikpädagogik (PS) ⇑
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe A)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe B)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
LV 2 Einführung in die Musikgeschichte (V) ⇑
[Wshop] Repertoirekunde (Zusatzangebot - nicht als Modulelement anrechenbar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| zweiwöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Wichtig: Dieses Angebot ist ein freiwilliges Zusatzangebot und Übung zur jährlich im Sommersemester stattfindenden Musikgeschichtsvorlesung. Ein Teilnahmeschein ist nicht vorgesehen.
Idee des Workshops „Repertoirekunde“ ist es, in ungezwungener Atmosphäre Musik zu hören und Eindrücke miteinander zu teilen. Ziele können individuell unterschiedlich sein: etwa, sich mit klingender Musikgeschichte vertraut zu machen, eine professionelle Einordnung des Gehörten einzuüben oder einfach neue Hörerfahrungen zu machen. Schwerpunkt der vom Dozenten gestalteten Sitzungen ist die europäisch geprägte „Kunstmusik“ – sowohl das Kernrepertoire des Konzert- und Opernbetriebs als auch randständigere Stücke und Komponist*innen. Ein jeweils wechselndes Oberthema soll die Stückauswahl leiten und Assoziationsräume öffnen, darüber hinaus sollen gemeinsame Opern- und Konzertbesuche einen Anreiz schaffen, sich mit lebendiger Musikkultur vor Ort auseinanderzusetzen. Die Sitzungen, in denen Studierende Musik mitbringen, sind frei im Genre und spiegeln die Interessen der Teilnehmenden wider.
LV 3 Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (Ü) ⇑
[P Si] Einführung in das Musikstudium
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Im Proseminar „Einführung in das Musikstudium“ üben wir diejenigen grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, die für das weitere Musikstudium vorausgesetzt werden. Dazu gehören etwa Literaturrecherche, Umgang mit Datenbanken und Literaturverwaltungsprogrammen, Bibliographieren und Exzerpieren, richtiges Zitieren, aber auch Techniken für das Halten von Referaten, Prüfungsvorbereitung und andere studienrelevante Aufgaben.
Modulzuordnung Lehramt (neue Studienordnung):
03-mus-L1/L5-WP-1a
03-mus-L1/L5-WP-1b
Modul 1b: Propädeutik 1b ⇑
LV 1 Einführung in die Musikpädagogik (PS) ⇑
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe A)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe B)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
LV 2 Einführung in die Systematische Musikwissenschaft (V) ⇑
[Vl] Einführung in die Musiksoziologie
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema: Die Vorlesung gibt einen Überblick zu folgenden Themenbereichen: Standortbestimmung d. Fachs ‚Musiksoziologie‘ als wissenschaftliche Disziplin, Methoden, Klassische Konzeptionen u. Forschungspersönlichkeiten, Musikkultur u. Medientechnologie, Musiker in der Gesellschaft, Musik in Ritualen, Liturgien u. Religionen, Musik, Macht u. Zensur, Musik u. Gender, Musikwirtschaft u. öffentliches Musikleben, Kommunikation, Interaktion u. Rollen beim Musizieren, musikalische Sozialisation, Musikgeschmack u. Musikpräferenzen, Populäre Musik u. Jugendkulturen, Empirische Publikumsforschung, Musik im Rahmen v. Kulturkontakt u. Kulturaneignung.
2. Literatur: Adorno, T.W.: Einleitung in die Musiksoziologie. 12 theoretische Vorlesungen. 9. Aufl. Frankfurt/M. 1996; Blaukopf, K.: Was ist Musiksoziologie? Ausgewählte Texte. Frankfurt/M. 2010; Blaukopf, K.: Musik im Wandel der Gesellschaft. Grundzüge der Musiksoziologie. 2., erw. Aufl. Darmstadt 2009; Bühl, W.L.: Musiksoziologie. Bern u.a. 2004; DeNora, T.: After Adorno: rethinking music sociology. Cambridge 2003; Dowd, T.J.: This issue is devoted to sociology of music: sounds, songs, and society. Thousand Oaks 2005; Hargreaves, D.J./North, A.C. (Hg.): The social psychology of music. Oxford u.a. 1997; Horsfall, S./Meij, J.-M./Probstfield, M.D. (Hg.): Music sociology: Examining the role of music in social life. Boulder 2013; Inhetveen, K.: Musiksoziologie in der Bundesrepublik Deutschland. Eine kritische Bestandsaufnahme. Opladen 1997; Kaden, C.: Musiksoziologie. Wilhelmshaven 1985; Kaden, C./Mackensen, K. (Hg.): Soziale Horizonte von Musik. Ein kommentiertes Lesebuch zur Musiksoziologie. Kassel u.a. 2006; Kalisch, V. (Hg.): Musiksoziologie. Laaber 2016; la Motte-Haber, H. de/Neuhoff, H. (Hg.): Musiksoziologie. Laaber 2007; Mackensen, K./Bullerjahn, C.: Musiksoziologie. Einführung. Baden-Baden 2025; Martin, P.J.: Sounds and society. Themes in the sociology of music. Manchester u.a. 1995; Matras, J.: On Counter-Enlightenment, Existential Irony, and Sanctification. Essays in the Sociology of Western Art Musics. Boston 2021; North, A.C./Hargreaves, D.J.: The social and applied psychology of music. Oxford 2008; Rummenhöller, P.: Einführung in die Musiksoziologie. 4. Aufl. Wilhelmshaven 1999; Scott, D.B.: Music, culture and society: a reader. Oxford 2000; Shepherd, J.: Music as social text. Cambridge 1991; Shepherd, J./Devine, K. (Hg.): The Routledge reader on the sociology of music. New York u.a. 2015; Silbermann, A.: The sociology of music. London 1998; Smudits, A. (Hg.): Roads to Music Sociology. Wiesbaden 2019; Weber, M.: Die rationalen und soziologischen Grundlagen der Musik. Berlin 2021; Zehentreiter, F.: Ästhetische Praxis. Aspekte einer Musiksoziologie nach Adorno. Frankfurt/M. 2017.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme, Leistungsschein: bestandene Klausur
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: Studierende des novellierten Lehramts: zusätzlicher Besuch der Übung zur Einführung in wissenschaftliches Arbeiten erforderlich (Essay von 3–5 Seiten); sonstige Studierende: keine
LV 3 Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (Ü) ⇑
[P Si] Einführung in das Musikstudium
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Im Proseminar „Einführung in das Musikstudium“ üben wir diejenigen grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, die für das weitere Musikstudium vorausgesetzt werden. Dazu gehören etwa Literaturrecherche, Umgang mit Datenbanken und Literaturverwaltungsprogrammen, Bibliographieren und Exzerpieren, richtiges Zitieren, aber auch Techniken für das Halten von Referaten, Prüfungsvorbereitung und andere studienrelevante Aufgaben.
Modulzuordnung Lehramt (neue Studienordnung):
03-mus-L1/L5-WP-1a
03-mus-L1/L5-WP-1b
Modul 2a: Musikvermittlung 1 ⇑
LV 1 Methoden des MU (S) ⇑
LV 2 Methoden des MU (Ü) ⇑
Modul 7a: L1 Musikpraxis 1 ⇑
LV 1: Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2: Gesang (GU) ⇑
[KU:EU] Nebenfach Gesang
LV 3: Ensembleleitung I (GU) ⇑
[KU:GU] Ensembleleitung 1-B
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden erweitern und verfeinern die Techniken in Probenmethodik aus Kurs 1-A.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung am Ende des Semesters
(für L3 Zwischenprüfung. Abschlussprüfung nach Kurs 2-D)
Teilnahmevoraussetzungen:
Vorige Teilnahme an Kurs A oder entsprechende Fähigkeiten
[KU:GU] Ensembleleitung 1-A
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden erlernen die Grundlagen der Ensembleleitung: Schlagtechnik, Probenmethodik, Literaturkunde und Grundlagen der Stimmbildung
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung nach Kurs B (für L3 Zwischenprüfung. Abschlussprüfung nach Kurs D)
Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnis der Schlagfiguren 2er, 3er, 4er und 6er, Fähigkeit Töne und Akkorde mit Hilfe der Stimmgabel zu singen. Dirigat eines leichten Kanons
Modul 7b: L1 Musikpraxis 2 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Schulpraktisches Instrumentalspiel I (GU) ⇑
[KU:GU] Schulpraktisches Klavierspiel – Prüfungskurs I
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 33 (Musikunterricht) | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 27 (Musikunterricht) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 33 (Musikunterricht) | ||
1. Zum Thema:
Arrangement und Ausarbeitung eines Begleitsatzes für ein Lied / einen Song eigener Wahl zum selbstbegleitet gesungenen Vortrag.
Ev.Heraushören und Arrangieren von der CD.
Übung im Begleiten und Singen nach Akkordsymbolen des ausgewählten Repertoires (30 Lieder oder Songs) mit stilistisch angemessenen Begleittechniken + 1 aufwändigeres Arrangement mit kleiner Besetzung
Gezielte Arbeit an der Präsentation der Prüfungsteile.
Übungen im Vom-Blattbegleiten von Songs als weiterer Prüfungsteil.
2. Literatur:
Wird bekannt gegeben.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung
4.Teilnahmevoraussetzungen:
Anmeldung über StudIP
Es gibt keinen Fortsetzungskurs!
Für L3-Studierende ist dies der 1. Teil der „Schulpraktischen Prüfung“.
[KU:GU] Schulpraktisches Musizieren 1
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Das Musizieren mit Schulklassen ist ein Kernbereich schulischen Musikunterrichts. Dabei stehen die Lehrpersonen vor musikalischen, pädagogischen sowie fachdidaktischen Herausforderungen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns an Hand von Musikstücken mit Strukturen, Stilistik, Groove/Rhythmus und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Begleitung am Instrument und der Stimme. Wir besprechen die Erarbeitung möglichst treffender Interpretationen des Werkes unter Berücksichtigung des persönlichen stimmlichen und Instrumentalen Entwicklungsgrades und der möglichen und häufig sehr heterogenen gesanglichen Fähigkeiten von Schulklassen.
Weitere Inhalte:
Erstellen von Arrangements, Instrumentierungen und Bearbeitungen von Musik für die Schulpraxis. Stilistisch differenzierte Begleitung von Liedern und Songs, einfache Improvisationsmodelle, Darstellung harmonischer und rhythmischer Sachverhalte auf dem Instrument.
Das Einstudieren und Anleiten in der Gruppe ist ein zentrales Element in diesem Praxis Seminar und schließt die Auseinandersetzung mit Inhalten von Liedern und Songs, fachdidaktische Analysen und die Umsetzung im Rahmen einer Unterrichtsstunde ein.
LV 3 Unterrichtsbezogene Musikpraxis I (GU) ⇑
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:GU] Innere Differenzierung im Musikunterricht
Dieses Seminar thematisiert den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in
musikpädagogischen Lernsettings. Ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen,
musikalischen Vorerfahrungen und individuellen Förderbedarfen werden Konzepte der
inneren Differenzierung vorgestellt und kritisch reflektiert. Die Teilnehmenden entwickeln
anhand praktischer Beispiele differenzierte Unterrichtsarrangements in den Bereichen
Musizieren, Hören, Analysieren und Reflektieren. Ziel ist es, musikunterrichtliche Lernprozesse
so zu gestalten, dass alle Lernenden aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend teilnehmen
können.
[Pj Si] Projekt für Lehramtsstudierende (1. Semester)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1. Zum Thema
Im Projekt für Lehramtsstudierende erschaffen die Erstsemester gemeinsam ein selbstgestaltetes künstlerisches Werk. Grundlage ist das eigenständige Entwickeln und praktische Umsetzen eigener musikalischer Ideen und anderer künstlerischer Ausdrucksformen zu einem vorgegebenen Projektthema im Rahmen der Stilistik Neue Musik. Dazu verarbeiten die Studierenden das Projektthema mit den Mitteln der Stilistik. Ziel ist das selbstbestimmte kreative Arbeiten in der Gemeinschaft des Erstsemester-Jahrgangs im Kontext anregender Inhalte. Das Projektthema kann ganz unterschiedliche und fächerübergreifende Deutungsmöglichkeiten umfassen und dementsprechend von den Studierenden auf verschiedenste Art inhaltlich besetzt und künstlerisch interpretiert werden. Die Teilnehmenden bringen Stilistik und Thema in Verbindung. Sie erarbeiten die Bestandteile dazu selbst und organisieren die dafür notwendigen Rahmenbedingungen. Die Projektleitung unterstützt die Studierenden in ihrer kreativen Arbeit und schafft die Voraussetzungen für deren künstlerische Entfaltungswünsche. Das Projekt für Lehramtsstudierende schließt mit einer öffentlichen Präsentation am Semesterende. Für L3-Studierende ist die Veranstaltung eine Pflichtveranstaltung, für L1, L2 und L5 freiwillig.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme, Portfolio.
In den Studiengängen L2, L5, L1 Langfach und L1 Kurzfach sind die aufgeführten Veranstaltungen nur einstündig vorgesehen.
Diese Studierenden bringen in der zweistündigen Projektveranstaltung das
Doppelte der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Singen und Gestalten von Liedern im pädagogischen Kontext (einschl. Ukulele-Kurs)
Neben der Aneignung eines Liederrepertoires für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich sollen Möglichkeiten der Gestaltung und ggf. Techniken von Arrangements und praktischen Bearbeitungen für Chor, Orff-Kreis bis hin zur Rockband kennen gelernt und praktisch erprobt werden. Innerhalb der Übung ist auch ein dreistündiger Ukulele-Kurs für Anfänger eingebunden.
[Wshop] Songworkshop
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
In diesem Praxisworkshop sollen bereits bekannte Songs gemeinsam erarbeitet und in neuen Arrangements umgesetzt werden. Ziel ist es daher explizit nicht, möglichst originalgetreue Coverversionen, sondern eigene Interpretationen zu arrangieren. Dabei kann sich streng am Material des Vorbildes (Harmonik, Melodik, Form etc.) orientiert oder dieses abgewandelt werden. Die Umsetzung soll in der Gruppe erarbeitet werden und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Der Workshop ist offen für alle, egal welche(s) Instrument(e), egal welcher Erfahrungsgrad –Banderfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht ist.
Gefördert und gefordert werden in diesem Format insbesondere Aspekte wie: musikanalytische Fertigkeiten, Wissen über stilistische Besonderheiten, Transfer von theoretischen Aspekten in praktischer Umsetzung, kreativer Arbeitsprozess, Experimentieren mit musikalischen Mitteln und Erproben der daraus resultierenden Wirkung sowie Anleiten und Mitwirken in einem Ensemble.
LV 4 Unterrichtsbezogene Musikpraxis II (GU) ⇑
[KU:GU] Innere Differenzierung im Musikunterricht
Dieses Seminar thematisiert den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in
musikpädagogischen Lernsettings. Ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen,
musikalischen Vorerfahrungen und individuellen Förderbedarfen werden Konzepte der
inneren Differenzierung vorgestellt und kritisch reflektiert. Die Teilnehmenden entwickeln
anhand praktischer Beispiele differenzierte Unterrichtsarrangements in den Bereichen
Musizieren, Hören, Analysieren und Reflektieren. Ziel ist es, musikunterrichtliche Lernprozesse
so zu gestalten, dass alle Lernenden aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend teilnehmen
können.
[KU:GU] Singen und Gestalten von Liedern im pädagogischen Kontext (einschl. Ukulele-Kurs)
Neben der Aneignung eines Liederrepertoires für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich sollen Möglichkeiten der Gestaltung und ggf. Techniken von Arrangements und praktischen Bearbeitungen für Chor, Orff-Kreis bis hin zur Rockband kennen gelernt und praktisch erprobt werden. Innerhalb der Übung ist auch ein dreistündiger Ukulele-Kurs für Anfänger eingebunden.
[Wshop] Songworkshop
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
In diesem Praxisworkshop sollen bereits bekannte Songs gemeinsam erarbeitet und in neuen Arrangements umgesetzt werden. Ziel ist es daher explizit nicht, möglichst originalgetreue Coverversionen, sondern eigene Interpretationen zu arrangieren. Dabei kann sich streng am Material des Vorbildes (Harmonik, Melodik, Form etc.) orientiert oder dieses abgewandelt werden. Die Umsetzung soll in der Gruppe erarbeitet werden und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Der Workshop ist offen für alle, egal welche(s) Instrument(e), egal welcher Erfahrungsgrad –Banderfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht ist.
Gefördert und gefordert werden in diesem Format insbesondere Aspekte wie: musikanalytische Fertigkeiten, Wissen über stilistische Besonderheiten, Transfer von theoretischen Aspekten in praktischer Umsetzung, kreativer Arbeitsprozess, Experimentieren mit musikalischen Mitteln und Erproben der daraus resultierenden Wirkung sowie Anleiten und Mitwirken in einem Ensemble.
Musik (L1) Langfach ⇑
Modul 1a: Propädeutik 1a ⇑
LV 1 Einführung in die Musikpädagogik (PS) ⇑
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe A)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe B)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
LV 2 Einführung in die Musikgeschichte (V) ⇑
[Wshop] Repertoirekunde (Zusatzangebot - nicht als Modulelement anrechenbar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| zweiwöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Wichtig: Dieses Angebot ist ein freiwilliges Zusatzangebot und Übung zur jährlich im Sommersemester stattfindenden Musikgeschichtsvorlesung. Ein Teilnahmeschein ist nicht vorgesehen.
Idee des Workshops „Repertoirekunde“ ist es, in ungezwungener Atmosphäre Musik zu hören und Eindrücke miteinander zu teilen. Ziele können individuell unterschiedlich sein: etwa, sich mit klingender Musikgeschichte vertraut zu machen, eine professionelle Einordnung des Gehörten einzuüben oder einfach neue Hörerfahrungen zu machen. Schwerpunkt der vom Dozenten gestalteten Sitzungen ist die europäisch geprägte „Kunstmusik“ – sowohl das Kernrepertoire des Konzert- und Opernbetriebs als auch randständigere Stücke und Komponist*innen. Ein jeweils wechselndes Oberthema soll die Stückauswahl leiten und Assoziationsräume öffnen, darüber hinaus sollen gemeinsame Opern- und Konzertbesuche einen Anreiz schaffen, sich mit lebendiger Musikkultur vor Ort auseinanderzusetzen. Die Sitzungen, in denen Studierende Musik mitbringen, sind frei im Genre und spiegeln die Interessen der Teilnehmenden wider.
LV 3 Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (Ü) ⇑
[P Si] Einführung in das Musikstudium
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Im Proseminar „Einführung in das Musikstudium“ üben wir diejenigen grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, die für das weitere Musikstudium vorausgesetzt werden. Dazu gehören etwa Literaturrecherche, Umgang mit Datenbanken und Literaturverwaltungsprogrammen, Bibliographieren und Exzerpieren, richtiges Zitieren, aber auch Techniken für das Halten von Referaten, Prüfungsvorbereitung und andere studienrelevante Aufgaben.
Modulzuordnung Lehramt (neue Studienordnung):
03-mus-L1/L5-WP-1a
03-mus-L1/L5-WP-1b
Modul 1b: Propädeutik 1b ⇑
LV 1 Einführung in die Musikpädagogik (PS) ⇑
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe A)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe B)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.
2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.
Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.
Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.
Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.
Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
LV 2 Einführung in die Systematische Musikwissenschaft (V) ⇑
[Vl] Einführung in die Musiksoziologie
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema: Die Vorlesung gibt einen Überblick zu folgenden Themenbereichen: Standortbestimmung d. Fachs ‚Musiksoziologie‘ als wissenschaftliche Disziplin, Methoden, Klassische Konzeptionen u. Forschungspersönlichkeiten, Musikkultur u. Medientechnologie, Musiker in der Gesellschaft, Musik in Ritualen, Liturgien u. Religionen, Musik, Macht u. Zensur, Musik u. Gender, Musikwirtschaft u. öffentliches Musikleben, Kommunikation, Interaktion u. Rollen beim Musizieren, musikalische Sozialisation, Musikgeschmack u. Musikpräferenzen, Populäre Musik u. Jugendkulturen, Empirische Publikumsforschung, Musik im Rahmen v. Kulturkontakt u. Kulturaneignung.
2. Literatur: Adorno, T.W.: Einleitung in die Musiksoziologie. 12 theoretische Vorlesungen. 9. Aufl. Frankfurt/M. 1996; Blaukopf, K.: Was ist Musiksoziologie? Ausgewählte Texte. Frankfurt/M. 2010; Blaukopf, K.: Musik im Wandel der Gesellschaft. Grundzüge der Musiksoziologie. 2., erw. Aufl. Darmstadt 2009; Bühl, W.L.: Musiksoziologie. Bern u.a. 2004; DeNora, T.: After Adorno: rethinking music sociology. Cambridge 2003; Dowd, T.J.: This issue is devoted to sociology of music: sounds, songs, and society. Thousand Oaks 2005; Hargreaves, D.J./North, A.C. (Hg.): The social psychology of music. Oxford u.a. 1997; Horsfall, S./Meij, J.-M./Probstfield, M.D. (Hg.): Music sociology: Examining the role of music in social life. Boulder 2013; Inhetveen, K.: Musiksoziologie in der Bundesrepublik Deutschland. Eine kritische Bestandsaufnahme. Opladen 1997; Kaden, C.: Musiksoziologie. Wilhelmshaven 1985; Kaden, C./Mackensen, K. (Hg.): Soziale Horizonte von Musik. Ein kommentiertes Lesebuch zur Musiksoziologie. Kassel u.a. 2006; Kalisch, V. (Hg.): Musiksoziologie. Laaber 2016; la Motte-Haber, H. de/Neuhoff, H. (Hg.): Musiksoziologie. Laaber 2007; Mackensen, K./Bullerjahn, C.: Musiksoziologie. Einführung. Baden-Baden 2025; Martin, P.J.: Sounds and society. Themes in the sociology of music. Manchester u.a. 1995; Matras, J.: On Counter-Enlightenment, Existential Irony, and Sanctification. Essays in the Sociology of Western Art Musics. Boston 2021; North, A.C./Hargreaves, D.J.: The social and applied psychology of music. Oxford 2008; Rummenhöller, P.: Einführung in die Musiksoziologie. 4. Aufl. Wilhelmshaven 1999; Scott, D.B.: Music, culture and society: a reader. Oxford 2000; Shepherd, J.: Music as social text. Cambridge 1991; Shepherd, J./Devine, K. (Hg.): The Routledge reader on the sociology of music. New York u.a. 2015; Silbermann, A.: The sociology of music. London 1998; Smudits, A. (Hg.): Roads to Music Sociology. Wiesbaden 2019; Weber, M.: Die rationalen und soziologischen Grundlagen der Musik. Berlin 2021; Zehentreiter, F.: Ästhetische Praxis. Aspekte einer Musiksoziologie nach Adorno. Frankfurt/M. 2017.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Teilnahmeschein: regelmäßige Teilnahme, Leistungsschein: bestandene Klausur
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: Studierende des novellierten Lehramts: zusätzlicher Besuch der Übung zur Einführung in wissenschaftliches Arbeiten erforderlich (Essay von 3–5 Seiten); sonstige Studierende: keine
LV 3 Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (Ü) ⇑
[P Si] Einführung in das Musikstudium
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Im Proseminar „Einführung in das Musikstudium“ üben wir diejenigen grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, die für das weitere Musikstudium vorausgesetzt werden. Dazu gehören etwa Literaturrecherche, Umgang mit Datenbanken und Literaturverwaltungsprogrammen, Bibliographieren und Exzerpieren, richtiges Zitieren, aber auch Techniken für das Halten von Referaten, Prüfungsvorbereitung und andere studienrelevante Aufgaben.
Modulzuordnung Lehramt (neue Studienordnung):
03-mus-L1/L5-WP-1a
03-mus-L1/L5-WP-1b
Modul 2a: Musikvermittlung 1 ⇑
LV 1 Methoden des MU (S) ⇑
LV 2 Methoden des MU (Ü) ⇑
Modul 7c: L1 Musikpraxis 3 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Gesang (EU) ⇑
[KU:EU] Nebenfach Gesang
LV 3 Satzlehre I (GU) ⇑
[KU:GU] Satzlehre / Satzanalyse 1
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Verschiedene Musiktheoretische Themenpunkte. Historische Satzlehre von der Renaissance bis zur Gegenwart. Kompositionsaufträge und Analyse. Hybrid-Veranstaltung: Teilweise online, teilweise in Präsenz – Planung wird Anfang des Semesters bekanntgegeben.
LV 4 Gehörbildung I (GU) ⇑
[KU:GU] Gehörbildung 1
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 11:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
1. Zum Thema:
Vertiefendes Training des musikalischen Gehörs (Intervalle, Akkorde, Rhythmus- und Melodiediktate, einfache Akkordfolgen).
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit, Abschlussklausur
3. Teilnahmevoraussetzungen und –beschränkung
Keine
Modul 7d: L1 Musikpraxis 4 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Gesang (EU) ⇑
[KU:EU] Nebenfach Gesang
LV 3 Ensembleleitung I (GU) ⇑
[KU:GU] Ensembleleitung 1-B
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden erweitern und verfeinern die Techniken in Probenmethodik aus Kurs 1-A.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung am Ende des Semesters
(für L3 Zwischenprüfung. Abschlussprüfung nach Kurs 2-D)
Teilnahmevoraussetzungen:
Vorige Teilnahme an Kurs A oder entsprechende Fähigkeiten
[KU:GU] Ensembleleitung 1-A
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Die Studierenden erlernen die Grundlagen der Ensembleleitung: Schlagtechnik, Probenmethodik, Literaturkunde und Grundlagen der Stimmbildung
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung nach Kurs B (für L3 Zwischenprüfung. Abschlussprüfung nach Kurs D)
Teilnahmevoraussetzungen:
Kenntnis der Schlagfiguren 2er, 3er, 4er und 6er, Fähigkeit Töne und Akkorde mit Hilfe der Stimmgabel zu singen. Dirigat eines leichten Kanons
LV 4 Ensemblepraxis I (GU) ⇑
[KU:GU] Auf den Punkt und daneben: Timing und das Geheimnis lebendiger Musik
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Warum groovt ein Song mit vier Akkorden manchmal mehr als ein auskomponiertes Konzertstück? Was unterscheidet ein Ensemble, das gemeinsam spielt, von einem Ensemble, das wirklich „im Pocket“ ist? Und warum wirkt perfekt quantisiertes Timing häufig überraschend leblos?
Diese Veranstaltung widmet sich dem Phänomen Groove als musikalischem, körperlichem und kulturellem Prinzip. Groove wird dabei nicht nur als Merkmal bestimmter Musikstile verstanden, sondern als grundlegende Dimension musikalischer Gestaltung. Fragen von Timing, rhythmischer Energie, Ensembleinteraktion und musikalischer Präsenz begegnen uns in nahezu allen Genres und Epochen.
Ob Bach oder Stevie Wonder, Beethoven oder James Brown: Musik lebt von Bewegung, Spannung und dem Zusammenspiel kleinster zeitlicher Nuancen. Gemeinsam untersuchen wir, wie Groove entsteht, welche Rolle Mikrotiming, Backbeat und rhythmische Platzierung spielen und warum musikalische Wirkung oft weit über das hinausgeht, was sich in Noten festhalten lässt.
Die Veranstaltung verbindet analytisches Hören, praktische Spielübungen und gemeinsame Reflexion. Alle Instrumente sind ausdrücklich willkommen. Erwartet werden Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, den eigenen musikalischen Hintergrund zu erweitern. Studierende aus Klassik, Jazz, Pop und anderen musikalischen Bereichen arbeiten gemeinsam und lernen voneinander.
Themen unter anderem:
• Downbeat, Backbeat und Offbeat
• Mikrotiming, Swing und rhythmische Platzierung
• Pocket und Ensembleinteraktion
• Groove in der klassischen Musik
• Arrangement, Textur und musikalische Wirkung
• Wahrnehmung von Timing und musikalischer Präsenz
Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis für rhythmische Gestaltung, Ensemblekommunikation und musikalische Wirkung. Sie lernen, Groove analytisch zu erkennen, zu beschreiben und praktisch anzuwenden.
[KU:Ch,O] Chor des Musikinstituts
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:15 - 19:45 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Der Chor des Musikinstitutes erarbeitet ein Programm mit unterschiedlichen Werken aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilen.
Termine für Konzert und Probenwochenende werden je nach Möglichkeiten noch bekannt gegeben.
Der Chor dient gleichzeitig zu einem gewissen Maße als Praxisfeld für teilnehmende Ensembleleitungs-StudentInnen.
Der Chor ist offen für Studierende aller Studienrichtungen, für Gasthörer und Externe.
[KU:GU] Ensemblepraxis / KlavierPlus
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 17:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Zum Thema: Studierende können sich zu Duos oder Trios oder noch größeren Besetzungen (Salonorchester) zusammenfinden und sich Werke für Melodieinstrumente und Klavier, oder Liedliteratur für Gesang und Klavier oder für 2 Klaviere/vierhändig erarbeiten.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und Üben und Teilnahme an der abschließenden Performance/Konzert.
Das Abschlusskonzert soll in der letzten Semesterwoche stattfinden.
03-Mus-L1-P-07a (Zusatzangebot)
03-Mus-L1-P-07b (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7a (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7b (Zusatzangebot)
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:GU] Jazz Lab
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Berthold Möller
Miles Davis Lab 100
L1, L2, L3, L5, Ba MP,
1. Zum Thema
Das Jazz Lab verbindet das praktische Spielen von Jazz im Ensemble mit der Vermittlung von theoretischem Background zur Musik und ihren Künstler*innen. Eingeladen sind alle Instrumente und Vocals. Vorkenntnisse in Jazz und Improvisation sind nicht notwendig. Die Veranstaltung soll viel Raum bieten zum Ausprobieren und Reflektieren. Der Mix aus Praxis und Theorie entsteht durch die Beschäftigung mit wichtigen Stücken des Jazz-Repertoires. Jedes davon verfügt über einen sehr charakteristischen Aufbau oder gilt als modellhaft für einen eigenen Stilbereich innerhalb des Jazz. Jeder ausgewählte Tune wird im Ensemble erarbeitet und eingeprobt. Damit einher geht der Hintergrund zu seiner Entstehung und seiner musikalischen Analyse.
So eröffnet jeder Titel auch die Möglichkeit zu einer vielfältigen Beschäftigung mit allgemeinen Themen des Jazz:
- Geschichte der Musik
- Epochen
- Künstler*innen
- Genres innerhalb des Jazz
- Repertoire
- Akkorde
- Akkordfolgen
- Skalen
- Songstruktur/Kompositionsform
- Improvisation
- Spielkonzepte
- Arrangement
- Phrasing
- Diskographische Kenntnisse
Ziel ist eine stilsichere Interpretation der Musikstücke, ein informierter Zugang zu den verschiedenen
Jazz-Styles und eine profunde der Einordnung sowohl der Werke, als auch des Kontexts, in dem sie stehen.
Das Seminar schließt ab mit einer öffentlichen Aufführung des erarbeiteten Repertoires.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme;
Aufarbeiten des durchgenommenen Material
Abschlussauftritt am Semesterende
1. Stellung im Studienplan
Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
In diesen Modulen ist eine einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Ensemblepraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Ensemblepraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Ensemblepraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
In den Modulen 9a, 9d und 9f ist einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Rhythmustraining - Basis Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining Basis-Seminar, alle Instrumente L1,L2,L3,L5, Ba MP, Ba MW
Künstlerischer Gruppenunterricht Di. 9.00 -10.00 Uhr, Phil II, D 019
1.Zum Thema:
Dieses Seminar widmet sich dem Thema Rhythmus auf vielfältige Weise und
unabhängig davon, welches Instrument man spielt.
Jede Musik braucht guten Rhythmus und daher auch alle, die Musik machen.
Rhythmus ist Puls, Tempo und Struktur.
Er verkörpert Feeling, Flow und Groove und bietet große Möglichkeiten zur
individuellen musikalischen Gestaltung.
Ein gutes Rhythmusvermögen umfasst gleichermaßen Können und Wissen.
Deswegen besteht der Kurs aus Praxis und Theorie zugleich.
Die Veranstaltung beinhaltet unterschiedlichste Zugänge und Aspekte zum Thema:
Rhythmus aktiv verinnerlichen über Körper und Stimme mittels Body Percussion.
Praktische Arbeit an rhythmischer Stabilität.
Wahrnehmung schulen und Auffassung ausbilden.
Rhythmen analysieren und aufschreiben.
Kennenlernen von Rhythmuskonzepten unterschiedlicher Kulturen.
Beschäftigung mit rhythmischem Vokabular verschiedener Musikrichtungen.
Einführung in Rhythmus-Systematiken.
Damit einhergehend bietet die Veranstaltung Material und Konzepte
für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt, mit Rhythmus kreativ umzugehen und
seine musikalischen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen.
Denn gute rhythmische Fähigkeiten bereichern die pädagogische Arbeit,
verbessern die musikalische Darbietung, bewirken musikalisches Verständnis und
erweitern die künstlerischen Möglichkeiten.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klänge und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- eigenes Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Wege & Arten, Rhythmus zu verinnerlichen: verstehen und empfinden
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
– Terminologie
– Polyrhythmik: Arten und Umsetzung.
- Instrumentierung rhythmischer Phrasen am eigenen Instrument
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:Ch,O] Vokalensemble
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Das Vokalensemble erarbeitet ein gemischtes Programm. Das Vokalensemble ist gedacht für Sängerinnen und Sänger, die in der Lage sind Stücke auch selbstständig zu erarbeiten und über eine gewisse Chorerfahrung verfügen.
[KU:GU] Vom Stummfilm zum Cyberpunk: Instant Improvisation zu Filmmaterial
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Filme leben von der Musik – doch wie entsteht diese im Moment des Geschehens? In diesem Kurs widmen wir uns der Kunst der Live-Vertonung von Filmmaterial in Echtzeit. Das Bild wird dabei zum Dirigenten: Wir untersuchen die wechselseitige Wirkung von Bild und Ton und lernen, filmische Stimmungen, Charaktere (Leitmotivik) und dramaturgische Wendepunkte spontan am Instrument umzusetzen. Der Bogen spannt sich von der klassisch-romantischen Stummfilmbegleitung über expressionistische Cluster und atonale Spannungsflächen bis hin zu minimalistischen Loop-Strukturen aktueller Medien- und Game-Musik.
Ziele/Kompetenzen: Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, visuelle Impulse unmittelbar in musikalische Strukturen zu übersetzen (Instant Improvisation). Sie schulen ihr Timing am Bild, entwickeln ein Repertoire an stilgebundenen und freien Improvisationsmustern und lernen, musikalische Spannung zielgerichtet aufzubauen. Neben der solistischen Praxis werden auch Konzepte des kollektiven Zusammenspiels am Instrument erprobt, die sich direkt in die schulpraktische Musikvermittlung übertragen lassen.
Hinweis: Der Kurs steuert auf ein gemeinsames Abschlussprojekt (Live-Vertonung von Kurzfilmen vor Publikum) am Semesterende zu.
LV 5 Ensemblepraxis II (GU) ⇑
[KU:GU] Auf den Punkt und daneben: Timing und das Geheimnis lebendiger Musik
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Warum groovt ein Song mit vier Akkorden manchmal mehr als ein auskomponiertes Konzertstück? Was unterscheidet ein Ensemble, das gemeinsam spielt, von einem Ensemble, das wirklich „im Pocket“ ist? Und warum wirkt perfekt quantisiertes Timing häufig überraschend leblos?
Diese Veranstaltung widmet sich dem Phänomen Groove als musikalischem, körperlichem und kulturellem Prinzip. Groove wird dabei nicht nur als Merkmal bestimmter Musikstile verstanden, sondern als grundlegende Dimension musikalischer Gestaltung. Fragen von Timing, rhythmischer Energie, Ensembleinteraktion und musikalischer Präsenz begegnen uns in nahezu allen Genres und Epochen.
Ob Bach oder Stevie Wonder, Beethoven oder James Brown: Musik lebt von Bewegung, Spannung und dem Zusammenspiel kleinster zeitlicher Nuancen. Gemeinsam untersuchen wir, wie Groove entsteht, welche Rolle Mikrotiming, Backbeat und rhythmische Platzierung spielen und warum musikalische Wirkung oft weit über das hinausgeht, was sich in Noten festhalten lässt.
Die Veranstaltung verbindet analytisches Hören, praktische Spielübungen und gemeinsame Reflexion. Alle Instrumente sind ausdrücklich willkommen. Erwartet werden Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, den eigenen musikalischen Hintergrund zu erweitern. Studierende aus Klassik, Jazz, Pop und anderen musikalischen Bereichen arbeiten gemeinsam und lernen voneinander.
Themen unter anderem:
• Downbeat, Backbeat und Offbeat
• Mikrotiming, Swing und rhythmische Platzierung
• Pocket und Ensembleinteraktion
• Groove in der klassischen Musik
• Arrangement, Textur und musikalische Wirkung
• Wahrnehmung von Timing und musikalischer Präsenz
Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis für rhythmische Gestaltung, Ensemblekommunikation und musikalische Wirkung. Sie lernen, Groove analytisch zu erkennen, zu beschreiben und praktisch anzuwenden.
[KU:Ch,O] Chor des Musikinstituts
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 18:15 - 19:45 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Der Chor des Musikinstitutes erarbeitet ein Programm mit unterschiedlichen Werken aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilen.
Termine für Konzert und Probenwochenende werden je nach Möglichkeiten noch bekannt gegeben.
Der Chor dient gleichzeitig zu einem gewissen Maße als Praxisfeld für teilnehmende Ensembleleitungs-StudentInnen.
Der Chor ist offen für Studierende aller Studienrichtungen, für Gasthörer und Externe.
[KU:GU] Ensemblepraxis / KlavierPlus
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 17:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Zum Thema: Studierende können sich zu Duos oder Trios oder noch größeren Besetzungen (Salonorchester) zusammenfinden und sich Werke für Melodieinstrumente und Klavier, oder Liedliteratur für Gesang und Klavier oder für 2 Klaviere/vierhändig erarbeiten.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und Üben und Teilnahme an der abschließenden Performance/Konzert.
Das Abschlusskonzert soll in der letzten Semesterwoche stattfinden.
03-Mus-L1-P-07a (Zusatzangebot)
03-Mus-L1-P-07b (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7a (Zusatzangebot)
03-mus-L1-P-7b (Zusatzangebot)
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:GU] Jazz Lab
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
Berthold Möller
Miles Davis Lab 100
L1, L2, L3, L5, Ba MP,
1. Zum Thema
Das Jazz Lab verbindet das praktische Spielen von Jazz im Ensemble mit der Vermittlung von theoretischem Background zur Musik und ihren Künstler*innen. Eingeladen sind alle Instrumente und Vocals. Vorkenntnisse in Jazz und Improvisation sind nicht notwendig. Die Veranstaltung soll viel Raum bieten zum Ausprobieren und Reflektieren. Der Mix aus Praxis und Theorie entsteht durch die Beschäftigung mit wichtigen Stücken des Jazz-Repertoires. Jedes davon verfügt über einen sehr charakteristischen Aufbau oder gilt als modellhaft für einen eigenen Stilbereich innerhalb des Jazz. Jeder ausgewählte Tune wird im Ensemble erarbeitet und eingeprobt. Damit einher geht der Hintergrund zu seiner Entstehung und seiner musikalischen Analyse.
So eröffnet jeder Titel auch die Möglichkeit zu einer vielfältigen Beschäftigung mit allgemeinen Themen des Jazz:
- Geschichte der Musik
- Epochen
- Künstler*innen
- Genres innerhalb des Jazz
- Repertoire
- Akkorde
- Akkordfolgen
- Skalen
- Songstruktur/Kompositionsform
- Improvisation
- Spielkonzepte
- Arrangement
- Phrasing
- Diskographische Kenntnisse
Ziel ist eine stilsichere Interpretation der Musikstücke, ein informierter Zugang zu den verschiedenen
Jazz-Styles und eine profunde der Einordnung sowohl der Werke, als auch des Kontexts, in dem sie stehen.
Das Seminar schließt ab mit einer öffentlichen Aufführung des erarbeiteten Repertoires.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme;
Aufarbeiten des durchgenommenen Material
Abschlussauftritt am Semesterende
1. Stellung im Studienplan
Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
In diesen Modulen ist eine einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Ensemblepraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Ensemblepraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Ensemblepraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
In den Modulen 9a, 9d und 9f ist einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Rhythmustraining - Basis Seminar / alle Instrumente
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Berthold Möller
Rhythmustraining Basis-Seminar, alle Instrumente L1,L2,L3,L5, Ba MP, Ba MW
Künstlerischer Gruppenunterricht Di. 9.00 -10.00 Uhr, Phil II, D 019
1.Zum Thema:
Dieses Seminar widmet sich dem Thema Rhythmus auf vielfältige Weise und
unabhängig davon, welches Instrument man spielt.
Jede Musik braucht guten Rhythmus und daher auch alle, die Musik machen.
Rhythmus ist Puls, Tempo und Struktur.
Er verkörpert Feeling, Flow und Groove und bietet große Möglichkeiten zur
individuellen musikalischen Gestaltung.
Ein gutes Rhythmusvermögen umfasst gleichermaßen Können und Wissen.
Deswegen besteht der Kurs aus Praxis und Theorie zugleich.
Die Veranstaltung beinhaltet unterschiedlichste Zugänge und Aspekte zum Thema:
Rhythmus aktiv verinnerlichen über Körper und Stimme mittels Body Percussion.
Praktische Arbeit an rhythmischer Stabilität.
Wahrnehmung schulen und Auffassung ausbilden.
Rhythmen analysieren und aufschreiben.
Kennenlernen von Rhythmuskonzepten unterschiedlicher Kulturen.
Beschäftigung mit rhythmischem Vokabular verschiedener Musikrichtungen.
Einführung in Rhythmus-Systematiken.
Damit einhergehend bietet die Veranstaltung Material und Konzepte
für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt, mit Rhythmus kreativ umzugehen und
seine musikalischen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen.
Denn gute rhythmische Fähigkeiten bereichern die pädagogische Arbeit,
verbessern die musikalische Darbietung, bewirken musikalisches Verständnis und
erweitern die künstlerischen Möglichkeiten.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte:
– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klänge und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- eigenes Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Wege & Arten, Rhythmus zu verinnerlichen: verstehen und empfinden
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
– Terminologie
– Polyrhythmik: Arten und Umsetzung.
- Instrumentierung rhythmischer Phrasen am eigenen Instrument
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen
2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.
5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)
Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:
Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":
Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D
Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)
[KU:Ch,O] Vokalensemble
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Das Vokalensemble erarbeitet ein gemischtes Programm. Das Vokalensemble ist gedacht für Sängerinnen und Sänger, die in der Lage sind Stücke auch selbstständig zu erarbeiten und über eine gewisse Chorerfahrung verfügen.
[KU:GU] Vom Stummfilm zum Cyberpunk: Instant Improvisation zu Filmmaterial
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Filme leben von der Musik – doch wie entsteht diese im Moment des Geschehens? In diesem Kurs widmen wir uns der Kunst der Live-Vertonung von Filmmaterial in Echtzeit. Das Bild wird dabei zum Dirigenten: Wir untersuchen die wechselseitige Wirkung von Bild und Ton und lernen, filmische Stimmungen, Charaktere (Leitmotivik) und dramaturgische Wendepunkte spontan am Instrument umzusetzen. Der Bogen spannt sich von der klassisch-romantischen Stummfilmbegleitung über expressionistische Cluster und atonale Spannungsflächen bis hin zu minimalistischen Loop-Strukturen aktueller Medien- und Game-Musik.
Ziele/Kompetenzen: Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, visuelle Impulse unmittelbar in musikalische Strukturen zu übersetzen (Instant Improvisation). Sie schulen ihr Timing am Bild, entwickeln ein Repertoire an stilgebundenen und freien Improvisationsmustern und lernen, musikalische Spannung zielgerichtet aufzubauen. Neben der solistischen Praxis werden auch Konzepte des kollektiven Zusammenspiels am Instrument erprobt, die sich direkt in die schulpraktische Musikvermittlung übertragen lassen.
Hinweis: Der Kurs steuert auf ein gemeinsames Abschlussprojekt (Live-Vertonung von Kurzfilmen vor Publikum) am Semesterende zu.
Modul 7e: L1 Musikpraxis 5 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Gesang (EU) ⇑
[KU:EU] Nebenfach Gesang
LV 3 Unterrichtsbezogene Musikpraxis I (GU) ⇑
[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs
2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.
4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.
[KU:GU] Innere Differenzierung im Musikunterricht
Dieses Seminar thematisiert den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in
musikpädagogischen Lernsettings. Ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen,
musikalischen Vorerfahrungen und individuellen Förderbedarfen werden Konzepte der
inneren Differenzierung vorgestellt und kritisch reflektiert. Die Teilnehmenden entwickeln
anhand praktischer Beispiele differenzierte Unterrichtsarrangements in den Bereichen
Musizieren, Hören, Analysieren und Reflektieren. Ziel ist es, musikunterrichtliche Lernprozesse
so zu gestalten, dass alle Lernenden aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend teilnehmen
können.
[Pj Si] Projekt für Lehramtsstudierende (1. Semester)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
1. Zum Thema
Im Projekt für Lehramtsstudierende erschaffen die Erstsemester gemeinsam ein selbstgestaltetes künstlerisches Werk. Grundlage ist das eigenständige Entwickeln und praktische Umsetzen eigener musikalischer Ideen und anderer künstlerischer Ausdrucksformen zu einem vorgegebenen Projektthema im Rahmen der Stilistik Neue Musik. Dazu verarbeiten die Studierenden das Projektthema mit den Mitteln der Stilistik. Ziel ist das selbstbestimmte kreative Arbeiten in der Gemeinschaft des Erstsemester-Jahrgangs im Kontext anregender Inhalte. Das Projektthema kann ganz unterschiedliche und fächerübergreifende Deutungsmöglichkeiten umfassen und dementsprechend von den Studierenden auf verschiedenste Art inhaltlich besetzt und künstlerisch interpretiert werden. Die Teilnehmenden bringen Stilistik und Thema in Verbindung. Sie erarbeiten die Bestandteile dazu selbst und organisieren die dafür notwendigen Rahmenbedingungen. Die Projektleitung unterstützt die Studierenden in ihrer kreativen Arbeit und schafft die Voraussetzungen für deren künstlerische Entfaltungswünsche. Das Projekt für Lehramtsstudierende schließt mit einer öffentlichen Präsentation am Semesterende. Für L3-Studierende ist die Veranstaltung eine Pflichtveranstaltung, für L1, L2 und L5 freiwillig.
2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme, Portfolio.
In den Studiengängen L2, L5, L1 Langfach und L1 Kurzfach sind die aufgeführten Veranstaltungen nur einstündig vorgesehen.
Diese Studierenden bringen in der zweistündigen Projektveranstaltung das
Doppelte der geforderten Leistung ein.
[KU:GU] Singen und Gestalten von Liedern im pädagogischen Kontext (einschl. Ukulele-Kurs)
Neben der Aneignung eines Liederrepertoires für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich sollen Möglichkeiten der Gestaltung und ggf. Techniken von Arrangements und praktischen Bearbeitungen für Chor, Orff-Kreis bis hin zur Rockband kennen gelernt und praktisch erprobt werden. Innerhalb der Übung ist auch ein dreistündiger Ukulele-Kurs für Anfänger eingebunden.
[Wshop] Songworkshop
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
In diesem Praxisworkshop sollen bereits bekannte Songs gemeinsam erarbeitet und in neuen Arrangements umgesetzt werden. Ziel ist es daher explizit nicht, möglichst originalgetreue Coverversionen, sondern eigene Interpretationen zu arrangieren. Dabei kann sich streng am Material des Vorbildes (Harmonik, Melodik, Form etc.) orientiert oder dieses abgewandelt werden. Die Umsetzung soll in der Gruppe erarbeitet werden und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Der Workshop ist offen für alle, egal welche(s) Instrument(e), egal welcher Erfahrungsgrad –Banderfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht ist.
Gefördert und gefordert werden in diesem Format insbesondere Aspekte wie: musikanalytische Fertigkeiten, Wissen über stilistische Besonderheiten, Transfer von theoretischen Aspekten in praktischer Umsetzung, kreativer Arbeitsprozess, Experimentieren mit musikalischen Mitteln und Erproben der daraus resultierenden Wirkung sowie Anleiten und Mitwirken in einem Ensemble.
[KU:GU] Vom Stummfilm zum Cyberpunk: Instant Improvisation zu Filmmaterial
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| wöchentlich Mi. 18:00 - 20:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
Filme leben von der Musik – doch wie entsteht diese im Moment des Geschehens? In diesem Kurs widmen wir uns der Kunst der Live-Vertonung von Filmmaterial in Echtzeit. Das Bild wird dabei zum Dirigenten: Wir untersuchen die wechselseitige Wirkung von Bild und Ton und lernen, filmische Stimmungen, Charaktere (Leitmotivik) und dramaturgische Wendepunkte spontan am Instrument umzusetzen. Der Bogen spannt sich von der klassisch-romantischen Stummfilmbegleitung über expressionistische Cluster und atonale Spannungsflächen bis hin zu minimalistischen Loop-Strukturen aktueller Medien- und Game-Musik.
Ziele/Kompetenzen: Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, visuelle Impulse unmittelbar in musikalische Strukturen zu übersetzen (Instant Improvisation). Sie schulen ihr Timing am Bild, entwickeln ein Repertoire an stilgebundenen und freien Improvisationsmustern und lernen, musikalische Spannung zielgerichtet aufzubauen. Neben der solistischen Praxis werden auch Konzepte des kollektiven Zusammenspiels am Instrument erprobt, die sich direkt in die schulpraktische Musikvermittlung übertragen lassen.
Hinweis: Der Kurs steuert auf ein gemeinsames Abschlussprojekt (Live-Vertonung von Kurzfilmen vor Publikum) am Semesterende zu.
Modul 7f: L1 Musikpraxis 6 ⇑
LV 1 Hauptfach (EU) ⇑
[KU:EU] Einzelunterricht Hauptfach Gitarre und E-Gitarre
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Gesang
[KU:EU] Hauptfach Schlagzeug
[KU:EU] Klavier Hauptfach
[KU:EU] Klavier Hauptfach
LV 2 Schulpraktisches Instrumentalspiel I (GU) ⇑
[KU:GU] Schulpraktisches Klavierspiel – Prüfungskurs I
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 33 (Musikunterricht) | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 27 (Musikunterricht) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 33 (Musikunterricht) | ||
1. Zum Thema:
Arrangement und Ausarbeitung eines Begleitsatzes für ein Lied / einen Song eigener Wahl zum selbstbegleitet gesungenen Vortrag.
Ev.Heraushören und Arrangieren von der CD.
Übung im Begleiten und Singen nach Akkordsymbolen des ausgewählten Repertoires (30 Lieder oder Songs) mit stilistisch angemessenen Begleittechniken + 1 aufwändigeres Arrangement mit kleiner Besetzung
Gezielte Arbeit an der Präsentation der Prüfungsteile.
Übungen im Vom-Blattbegleiten von Songs als weiterer Prüfungsteil.
2. Literatur:
Wird bekannt gegeben.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Prüfung
4.Teilnahmevoraussetzungen:
Anmeldung über StudIP
Es gibt keinen Fortsetzungskurs!
Für L3-Studierende ist dies der 1. Teil der „Schulpraktischen Prüfung“.
[KU:GU] Schulpraktisches Musizieren 1
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Das Musizieren mit Schulklassen ist ein Kernbereich schulischen Musikunterrichts. Dabei stehen die Lehrpersonen vor musikalischen, pädagogischen sowie fachdidaktischen Herausforderungen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns an Hand von Musikstücken mit Strukturen, Stilistik, Groove/Rhythmus und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Begleitung am Instrument und der Stimme. Wir besprechen die Erarbeitung möglichst treffender Interpretationen des Werkes unter Berücksichtigung des persönlichen stimmlichen und Instrumentalen Entwicklungsgrades und der möglichen und häufig sehr heterogenen gesanglichen Fähigkeiten von Schulklassen.
Weitere Inhalte:
Erstellen von Arrangements, Instrumentierungen und Bearbeitungen von Musik für die Schulpraxis. Stilistisch differenzierte Begleitung von Liedern und Songs, einfache Improvisationsmodelle, Darstellung harmonischer und rhythmischer Sachverhalte auf dem Instrument.
Das Einstudieren und Anleiten in der Gruppe ist ein zentrales Element in diesem Praxis Seminar und schließt die Auseinandersetzung mit Inhalten von Liedern und Songs, fachdidaktische Analysen und die Umsetzung im Rahmen einer Unterrichtsstunde ein.
LV 3 Unterrichtsbezogene Musikpraxis II (GU) ⇑
[KU:GU] Innere Differenzierung im Musikunterricht
Dieses Seminar thematisiert den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in
musikpädagogischen Lernsettings. Ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen,
musikalischen Vorerfahrungen und individuellen Förderbedarfen werden Konzepte der
inneren Differenzierung vorgestellt und kritisch reflektiert. Die Teilnehmenden entwickeln
anhand praktischer Beispiele differenzierte Unterrichtsarrangements in den Bereichen
Musizieren, Hören, Analysieren und Reflektieren. Ziel ist es, musikunterrichtliche Lernprozesse
so zu gestalten, dass alle Lernenden aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend teilnehmen
können.
[KU:GU] Singen und Gestalten von Liedern im pädagogischen Kontext (einschl. Ukulele-Kurs)
Neben der Aneignung eines Liederrepertoires für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich sollen Möglichkeiten der Gestaltung und ggf. Techniken von Arrangements und praktischen Bearbeitungen für Chor, Orff-Kreis bis hin zur Rockband kennen gelernt und praktisch erprobt werden. Innerhalb der Übung ist auch ein dreistündiger Ukulele-Kurs für Anfänger eingebunden.
[Wshop] Songworkshop
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal) | ||
In diesem Praxisworkshop sollen bereits bekannte Songs gemeinsam erarbeitet und in neuen Arrangements umgesetzt werden. Ziel ist es daher explizit nicht, möglichst originalgetreue Coverversionen, sondern eigene Interpretationen zu arrangieren. Dabei kann sich streng am Material des Vorbildes (Harmonik, Melodik, Form etc.) orientiert oder dieses abgewandelt werden. Die Umsetzung soll in der Gruppe erarbeitet werden und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Der Workshop ist offen für alle, egal welche(s) Instrument(e), egal welcher Erfahrungsgrad –Banderfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht ist.
Gefördert und gefordert werden in diesem Format insbesondere Aspekte wie: musikanalytische Fertigkeiten, Wissen über stilistische Besonderheiten, Transfer von theoretischen Aspekten in praktischer Umsetzung, kreativer Arbeitsprozess, Experimentieren mit musikalischen Mitteln und Erproben der daraus resultierenden Wirkung sowie Anleiten und Mitwirken in einem Ensemble.
Modul 3a: Wissenschaft 1a ⇑
LV 1 Musikgeschichte (S) ⇑
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Si] Aufzeichnen, Editieren, (Ab)Spielen. Musikalische Speichermedien, Notationssysteme und Steuerungstools von der Notenschrift über die Piano Roll bis zum Sequencer
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Musik ist eine Kulturtechnik, die eng an mediale Möglichkeiten der Aufzeichnung, Editierbarkeit und Wiedergabe/Performance gebunden ist. Über viele Jahrhunderte hinweg hat es höchst unterschiedliche Ansätze und Verfahren gegeben, um Musik bzw. Klang aufzuzeichnen oder als Signal übertrag- und bearbeitbar zu machen. Ob es sich dabei um mittelalterliche Modalnotation, Tabulaturen oder moderne Notenschrift, um Steuerungsbefehle für mechanische Instrumente, Sequenzer oder Sampler, um analog-phonographische Verfahren des Plattenschnitts oder der Tonbandaufzeichnung oder um digitale Soundfiles oder das Schreiben einer MIDI-Spur handelt: jedem dieser Aufzeichnungssysteme liegen spezifische mediale Bedingungen zugrunde, mit denen musikalische Ereignisse codiert, programmiert, prozessiert/(aus)gelesen und wiedergegeben/übertragen werden. In all diesen Fällen wird Musik auf eine bestimmte Weise medial formatiert (d.h. handhabbar gemacht und operationalisiert), indem sie in ein System aus Zeichen, Signalen oder Codes übersetzt wird. Diese Formate prägen wiederum die musikalische Praxis und schreiben sich in kompositorische, performative und produktionstechnische Möglichkeiten ein (auf dem Notenpapier „komponiert“ und „denkt“ man Musik grundlegend anders als bei der Arbeit mit einer DAW).
Das Seminar wird ein Schlaglicht auf unterschiedliche mediale Formate werfen, die von der klassischen Notenschrift bis zu analogen und digitalen Möglichkeiten der technischen Klangaufzeichnung und Klangsteuerung reichen. Wir erarbeiten uns medientheoretische Konzepte und methodische Perspektiven, mit denen die Medialität von Musik beschrieben und analysiert werden kann. Anhand von ausgewählten Stücken und Musikbeispielen vergegenwärtigen wir uns spezifische Musikkonzepte, Praktiken und Ästhetiken, die mit unterschiedlichen medialen Formaten verbunden sind.
2. Literatur:
Ahlers, Michael / Jörissen, Benjamin / Donner, Martin & Wernicke, Carsten (Hg.). 2022. MusikmachDinge im Kontext. Forschungszugänge zur Soziomaterialität von Musiksoziologie.
Fabian, Alan & Ismaiel-Wendt, Johannes (Hg.). 2018. Musikformulare und Presets. Musikkulturalisierung und Technik/Technologie. Hildesheim: Olms.
Krämer, Sybille, Cancik-Kirschbaum & Totzke, Rainer (Hg.). 2012. Schriftbildlichkeit. Wahrnehmbarkeit, Materialität und Operativität von Notationen. Berlin: Akademie-Verlag.
Rehding, Alexander, Gundula Kreuzer, Peter McMurray, Sybille Krämer, and Roger Moseley. 2017. „Discrete/Continuous: Music and Media Theory after Kittler“. Journal of the American Musicological Society 70, no. 1: 221–256.
Saxer, Marion (Hg.). 2016. Spiel (mit) der Maschine. Musikalische Medienpraxis in der Frühzeit von Phonographie, Selbstspielklavier, Film und Radio. Bielefeld: transcript.
Schuiling, Floris & Payne, Emily (Hg.) (2022). Material Cultures of Music Notation. New Perspectives on Musical Inscription. London: Routledge.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb. Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit; optional mit Prüfungsleistung zum Abschluss des Moduls.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
[Si] Deutsch-deutsche Geschichte der populären Musik bis zur Gegenwart. Pop in der DDR, BRD und im wiedervereinigten Deutschland
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Das Seminar setzt in der Nachkriegszeit mit der Geschichte des geteilten Deutschlands an und arbeitet sich bis in die Zeit des wiedervereinigten Deutschlands und der Gegenwart vor. Wir beschäftigen uns zum einen mit den gesellschaftlichen Umständen, in denen sich populäre Musikformen sowohl in der DDR als auch in der BRD entfalteten und blicken auf hegemoniale Zuschreibungen und Ideologien, mit denen populäre Musik in den unterschiedlichen politischen Systemen unweigerlich verflochten war. Zudem werden diverse musikalische Praktiken von einschlägigen Modetänzen bis hin zu Aspekten der Musikproduktion beleuchtet, ebenso wie die lebensweltlichen Bezüge einzelner Genres wie Beat, (Kraut)Rock, Soul, Disco, Neuer Deutscher Welle, Hip-Hop/Deutschrap, EDM/Techno, Indierock und Deutschpop. Darüber hinaus werden einzelne ästhetische Strategien im Klang, Performance und Lyrics herausgearbeitet, mit denen spezifische Artikulationen und Problematisierungen deutscher bzw. nationaler Identität vorgenommen wurden.
2. Literatur
Ahlers, Michael & Jacke, Christoph, eds. 2017. Perspectives on German Popular Music. New York: Routledge.
Lipp, Florian. 2021. Punk und New Wave im letzten Jahrzehnt der DDR. Akteure – Konfliktfelder – musikalische Praxis. Münster: Waxmann.
Mrozek, Bodo. 2019. Jugend. Pop. Kultur. Eine transnationale Geschichte. Berlin: Suhrkamp.
Rauhut, Michael & Peter, Beate (Hg.). 2022. Popular Music History 14/2. Special Issue: „Narrating Popular Music Histories of the GDR: A Critical Reflection of Approaches, Sources and Methods“.
Schiller, Melanie. 2018. Soundtracking Germany. Popular Music and National Identity. London: Rowman & Littlefield.
Seibt, Oliver / Ringsmut, Martin & Wickström, David-Emil (Hg). 2021. Made in Germany: Studies in Popular Music. New York: Routledge.
Simmeth, Alexander. 2016. Krautrock transnational. Die Neuerfindung der Popmusik in der BRD, 1968–1978. Bielefeld: transcript.
Spiritova, Mareka & Trummer, Manuel (Hg.). 2023. Pop the Nation. Die Nation als Ressource und Argument in Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung. Münster: Waxmann.
Völker, Florian. 2023. Kälte-Pop. Die Geschichte des erfolgreichsten deutschen Popmusik-Exports. Berlin: De Gruyter.
Zaddach, Wolf-Georg. 2018. Heavy Metal in der DDR. Szene, Akteure, Praktiken. Bielefeld: transcript
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb. Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit; optional mit Prüfungsleistung zum Abschluss des Moduls.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[Si] Digitale Popmusikkulturen des Mittelmeerraums: Produktionen, Plattformen, Archive
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
Digitale Technologien haben die Produktion, Verbreitung und Rezeption populärer Musik grundlegend verändert. Im Mittelmeerraum entstehen dadurch neue musikalische Verbindungen, die nationale Grenzen überschreiten und unterschiedliche soziale, kulturelle, sprachliche, politische und ökonomische Kontexte miteinander verknüpfen. Plattformen wie YouTube, Spotify, Anghami, SoundCloud, TikTok oder Instagram ermöglichen neue Formen musikalischer Öffentlichkeit, während Playlists, Online-Sammlungen und digitale Archive mediterrane Popmusik speichern, kuratieren und zugänglich machen.
In diesem Seminar widmen wir uns der Frage, wie der Mittelmeerraum als relationaler Raum durch digitale Produktionen, Plattformen und Archive populärer Musik hervorgebracht und vernetzt wird. Anhand von Fallstudien aus Südeuropa, Nordafrika und der Levante beschäftigen wir uns mit digitaler Musikproduktion, Plattformökonomien, Algorithmen, Musikvideos, Remixes, viralen Sounds sowie DIY- und Communitypraktiken. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit rezenten digitalen Archiven populärer Musik des Mittelmeerraums. Gemeinsam mit den Studierenden werden bestehende digitale Archive vorgestellt und kartiert sowie eigene Fragestellungen zu digitalen Popmusikkulturen des Mittelmeerraums entwickelt.
[Vl] Kultur- und Mediengeschichte der populären Musik 1950-1990
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Diese Überblicksveranstaltung führt in einschlägige Genres, Medientechnologien und soziokulturelle Dynamiken, die mit der Geschichte der populären Musik von 1945 bis 1990 verbunden sind. Der Fokus wird primär auf die USA und Großbritannien gelegt, globale Entwicklungen werden punktuell gestreift. Ziel ist es, Entwicklungen in der populären Musik unter Berücksichtigung medientechnischer, politischer, ökonomischer und sozialer Aspekte zu durchleuchten. Die in der Vorlesung behandelten kultur- und mediengeschichtlichen Gesichtspunkte sollen wesentliche Orientierungen liefern, um die Entstehung spezifischer Genres wie Rock’n’Roll, Beat, Folk, Soul, Psychedelic, Progressive und Glam Rock, Disco, Punk, New Wave und Hip-Hop zu erschließen. Der Blick auf Praktiken der Musikproduktion und die dabei zum Einsatz kommenden technischen Geräte und Instrumente versetzt in die Lage, Klangästhetiken und Stilmittel der populären Musik nahe an ihren medialen Entstehungsbedingungen rekonstruieren zu können. Der Blick auf gesellschaftliche/politische Verhältnisse und Diskurse wiederum legt eine Perspektive frei, mit der sich machtkritische Fragen zur performativen Aushandlung und Verkörperung von sozialen Normen bezüglich Race, Class, Gender und Sexuality stellen lassen. In dieser Hinsicht wird die Vorlesung populäre Musikformen auch als Aushandlungsraum kultureller Wertemuster und Hegemonien thematisieren. Durch die Kombination musikwissenschaftlicher mit kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektiven ist die Vorlesung interdisziplinär angelegt.
Literatur
Garofalo, Rebee & Waksman, Steve. Rockin‘ Out. Popular Music in the USA. New York: Pearson.
Popular Music History. Equinox Publishing.
Schmidt Horning, Susan 2013: Chasing Sound. Technology, Culture and the Art of Studio Recording from Edison to the LP. Baltimore: John Hopkins University Press.
Starr, Larry & Waterman, Christopher 2014: American Popular Music. From Minstrelsy to MP3. New York: Oxford University Press,
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme und Prüfungsleistung. Genaueres wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[H Si] Kurt Weill: Komponist in zwei Musikkulturen
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern
Kurt Weill hat bei seinen Musiktheaterstücken häufig eine sozialkritische Position eingenommen.
1. Zum Thema: Ein Großteil der Musik Kurt Weills ist von US-Amerikanischer Musik geprägt, jedoch gibt es nur wenige Komponisten, die wie er eine Außen- und Innensicht gewinnen konnten. Ein weiteres Merkmal von Weill sind die von ihm gewählten sozialkritischen Themen und die Vielzahl an Kooperationspartnern (u.a. Maxwell Anderson, Marc Blitzstein, Bertolt Brecht, Yvan Goll, Paul Hindemith, Georg Kaiser, Lotte Lenya, Caspar Neher, Franz Werfel). Das Seminar wird seinen Schwerpunkt auf das Musiktheaterwerk von Weill legen (u.a. Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Die Dreigroschenoper, Der Jasager, Johnny Johnson, Lady in the Dark, Der Lindberghflug, Lost in the Stars, One Touch of Venus, Royal Palace, Die sieben Todsünden, Street Scene, Der Zar lässt sich photographieren), das neben Opern und Musicals auch Songspiele, Oratorien, ein gesungenes Ballett und Radiohörspiele umfasst.
2. Literatur: Baumgartner, M.: Exilierte Göttinnen: Frauenstatuen im Bühnenwerk von Kurt Weill, Thea Musgrave und Othmar Schoeck. Hildesheim 2012; Block, G.: Enchanted Evenings. The Broadway Musical from Showboat to Sondheim and Lloyd Webber. New York 2009; Böker, U./Detmers, I./Giovanopoulos, A.-C. (Hg.): John Gay’s The Beggar’s Opera, 1728–2004. Adaptations and Re-Writings. Amsterdam/New York 2006; Chiesa, L. (Hg.): Resonances against Fascism. Modernist and Avant-Garde Sounds from Kurt Weill to Black Lives Matter. Albany 2024; Crawford, D.L.: Windfall of Musicians. Hitler’s Emigres and Exiles in Southern California. New Haven 2009; Fischer, M./Jost, C. (Hg.), Amerika-Euphorie – Amerika-Hysterie. Populäre Musik made in USA in der Wahrnehmung der Deutschen 1914–2014. Münster 2017; Graber, N.: Kurt Weill’s America. New York 2021; Graber, N./Rizzuti, M. (Hg.): The Works of Kurt Weill: Transformations and Reconfigurations in 20th-Century Music. Turnhout 2023: Grosch, N. (Hg.): Novembergruppe 1918. Studien zu einer interdisziplinären Kunst für die Weimarer Republik. Münster 2018; Haas, M.: Music of Exile: The Untold Story of the Composers Who Fled Hitler. New Haven/London 2023; Hinton, S.: Kurt Weills Musiktheater. Vom Songspiel zur American Opera. Berlin 2023; Juchem, E.: Kurt Weill und Maxwell Anderson. Neue Wege zu einem amerikanischen Musiktheater, 1938–1950. Stuttgart/Weimar 2000; Katz, P.: The Partnership. Brecht, Weill, Three Women, and Germany on the Brink. New York 2015; Mücke, P.: Musikalischer Film – Musikalisches Theater. Medienwechsel und szenische Collage bei Kurt Weill. Münster 2011; McClung, B.D.: Lady in the Dark. Biography of a Musical. Oxford 2007; O’Leary, J.: The Middlebrow Musical: Between Broadway and Opera in 1940s America. New York 2025; Schmid, R.: Weill, Blitzstein, and Bernstein. A Study of Influence. Rochester 2023; Shin, H.: Kurt Weill, Berlin und die zwanziger Jahre. Sinnlichkeit und Vergnügen in der Musik. Würzburg 2002; Wackers, R.: Dialog der Künste. Die Zusammenarbeit von Kurt Weill & Yvan Goll. Münster 2004; Weill, K.: Musik und musikalisches Theater. Gesammelte Schriften. Mit einer Auswahl von Gesprächen und Interviews. Mainz: Schott 2000; Weiss, S./Schebera, J. (Hg.): Street Scene. Der urbane Raum im Musiktheater des 20. Jahrhunderts. Münster 2006
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- sowie L2- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher schriftlich ausgearbeiteter (Film-) Musikanalyse, Hausarbeit oder Forschungsprojekt.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
LV 2 Aktuelle musikpädagogische Fragestellungen (S) ⇑
[Si] Let´s move and groove – Musik und Bewegung in Theorie und Praxis
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Die Verknüpfung von Musik und Bewegung bildet ein zentrales Element für das musikalische Lernen. Neben der Diskussion einiger lerntheoretischer Grundlagen sollen in dem Seminar vornehmlich praktische Beispiele aus der Verbindung von Musik und Bewegung vorgestellt, konkret ausprobiert und weiterentwickelt werden. Ein historischer Bezug (z.B. Emile Jaques Dalcroze) hat dabei genauso seinen Platz wie Formen der Bodypercussion und des Poptanzes. Die Treffen finden in der ersten Semesterhälfte wöchentlich statt (7 Wochen); in der zweiten Semesterhälfte wird ein Blockwochenende durchgeführt. Von den Teilnehmern wird selbstverständlich eine engagierte Bereitschaft zum Tanzen und zum kreativen Umgang mit Bewegungsaufgaben erwartet!
Blocktermin:
Freitag, 15.01., 15-19 Uhr Raum 08, Raum 019
Samstag, 16.01., 10-16 Uhr Raum 08, Raum 019
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
[Si] The Dark Side of the Moon – ‚Madness‘ im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
In Popkultur und (populärer) Musik finden sich zahlreiche Beispiele für ‚Verrücktheit‘, psychische Erkrankungen und ein Leben und Wahrnehmen jenseits vermeintlicher Normen. Im Musikunterricht scheinen diese belang jedoch wenig aufgegriffen zu werden. Es ist die Frage, ob der Themenkomplex schlicht nicht als relevant angesehen wird, ob Schüler:innen geschützt werden sollen oder ob (implizit?) ein Status Quo der Normalität aufrechterhalten werden soll. Demgegenüber scheint eine musikpädagogische Auseinandersetzung dringend nötig, wenn man sich beispielweise anschaut, wie manche Lehrkräfte über Schüler:innen sprechen: „Er ist Autist und hat keinen Zugang zu seinen Gefühlen.“ oder „Sie hat Depressionen und ist bestimmt sehr kreativ.“
Die Lehrveranstaltung verfolgt daher drei Schwerpunkte:
Erstens soll der Begriff der Ver-rücktheit (engl. Madness) im Anschluss an die sogenannten Mad Studies definiert werden (z. B. Hess, 2024, S. 24–46). Madness soll dabei gerade nicht als Krankheit oder Stigmatisierung verstanden werden, sondern von medizinischen Diagnosen losgelöste, gleichwertige Unterschiedlichkeit.
Zweitens wird der Blick auf ver-rückte Schüler:innen und Lehrkräfte gerichtet. „…madness is not hysteria. It can be very quiet…” (Anne Sexton) – man sieht es betroffenen Personen nicht zwingend an. Es muss m. E. das Ziel sein, Lehrkräfte für Madness zu sensibilisieren, zugleich aber auch die Grenzen zu anderen Professionen (Psychotherapie, Musiktherapie etc.) zu ziehen. Musikunterricht ist kein Therapieangebot, kann aber in einer Fokussierung auf soziale Prozesse (Gerland & Grosse, 2026) möglicherweise therapieunterstützend wirken.
Drittens folgt daraus die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Madness im Musikunterricht explizit zu thematisieren. Zwängt man Schüler:innen damit etwas auf, das womöglich zu nah am eigenen Leben steht, zu persönlich ist, eine Grenze überschreitet? Oder kann es gelingen, über eine Thematisierung von Madness in der Musik das gegenseitige Verständnis zu erhöhen, Offenheit und Toleranz zu vermitteln, zum Abbau von Stigmatisierungen beizutragen und Identifikationsangebote zu schaffen?
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
2. Literatur
Beresford, P. & Russo, J. (Hrsg.) (2022). The Routledge International Handbook of Mad Studies. Routledge.
Boger, M.-A. (2020). Mad Studies und/in/als Disablity Studies. Eine Verhältnisbestimmung. In: Brehme, D., Fuchs, P., Köbsell, S. & Wesselmann, C. (Hrsg.). Disability Studies im deutschsprachigen Raum. Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung (S. 41–55). Beltz Juventa.
Davies, A., Spring, L., Castrodale, M. A. & Cosantino, J. (Hrsg.) (2026). Mad Studies and Education. Critical Pedagogy and Mad Praxis in the Classroom. Palgrave Macmillan.
Demke, E. (2023). Selbst-Bestimmen und Zugehörigkeit im Kontext von Verrücktheitserfahrungen. Zeitschrift für Disability Studies, 1/2023, 1–12.
Gerland, J. & Grosse, T. (2026). Lehrende in sozialen Arbeitsfeldern. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 205–216). Waxmann.
Hess, J. (2024). Madness and Distress in Music Education. Toward a Mad-Affirming Approach. Routledge.
Lüthi, E. (2022). Mad Studies and Disability Studies. In: Waldschmidt, A. (Hrsg.). Handbuch Disability Studies (S. 435–452). Springer VS.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Modul 3b: Wissenschaft 1b ⇑
LV 1 Systematische Musikwissenschaft (S) ⇑
[H Si] Kurt Weill: Komponist in zwei Musikkulturen
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
SDG 10.2 – Alle Menschen zu Selbstbestimmung befähigen und soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion fördern
Kurt Weill hat bei seinen Musiktheaterstücken häufig eine sozialkritische Position eingenommen.
1. Zum Thema: Ein Großteil der Musik Kurt Weills ist von US-Amerikanischer Musik geprägt, jedoch gibt es nur wenige Komponisten, die wie er eine Außen- und Innensicht gewinnen konnten. Ein weiteres Merkmal von Weill sind die von ihm gewählten sozialkritischen Themen und die Vielzahl an Kooperationspartnern (u.a. Maxwell Anderson, Marc Blitzstein, Bertolt Brecht, Yvan Goll, Paul Hindemith, Georg Kaiser, Lotte Lenya, Caspar Neher, Franz Werfel). Das Seminar wird seinen Schwerpunkt auf das Musiktheaterwerk von Weill legen (u.a. Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Die Dreigroschenoper, Der Jasager, Johnny Johnson, Lady in the Dark, Der Lindberghflug, Lost in the Stars, One Touch of Venus, Royal Palace, Die sieben Todsünden, Street Scene, Der Zar lässt sich photographieren), das neben Opern und Musicals auch Songspiele, Oratorien, ein gesungenes Ballett und Radiohörspiele umfasst.
2. Literatur: Baumgartner, M.: Exilierte Göttinnen: Frauenstatuen im Bühnenwerk von Kurt Weill, Thea Musgrave und Othmar Schoeck. Hildesheim 2012; Block, G.: Enchanted Evenings. The Broadway Musical from Showboat to Sondheim and Lloyd Webber. New York 2009; Böker, U./Detmers, I./Giovanopoulos, A.-C. (Hg.): John Gay’s The Beggar’s Opera, 1728–2004. Adaptations and Re-Writings. Amsterdam/New York 2006; Chiesa, L. (Hg.): Resonances against Fascism. Modernist and Avant-Garde Sounds from Kurt Weill to Black Lives Matter. Albany 2024; Crawford, D.L.: Windfall of Musicians. Hitler’s Emigres and Exiles in Southern California. New Haven 2009; Fischer, M./Jost, C. (Hg.), Amerika-Euphorie – Amerika-Hysterie. Populäre Musik made in USA in der Wahrnehmung der Deutschen 1914–2014. Münster 2017; Graber, N.: Kurt Weill’s America. New York 2021; Graber, N./Rizzuti, M. (Hg.): The Works of Kurt Weill: Transformations and Reconfigurations in 20th-Century Music. Turnhout 2023: Grosch, N. (Hg.): Novembergruppe 1918. Studien zu einer interdisziplinären Kunst für die Weimarer Republik. Münster 2018; Haas, M.: Music of Exile: The Untold Story of the Composers Who Fled Hitler. New Haven/London 2023; Hinton, S.: Kurt Weills Musiktheater. Vom Songspiel zur American Opera. Berlin 2023; Juchem, E.: Kurt Weill und Maxwell Anderson. Neue Wege zu einem amerikanischen Musiktheater, 1938–1950. Stuttgart/Weimar 2000; Katz, P.: The Partnership. Brecht, Weill, Three Women, and Germany on the Brink. New York 2015; Mücke, P.: Musikalischer Film – Musikalisches Theater. Medienwechsel und szenische Collage bei Kurt Weill. Münster 2011; McClung, B.D.: Lady in the Dark. Biography of a Musical. Oxford 2007; O’Leary, J.: The Middlebrow Musical: Between Broadway and Opera in 1940s America. New York 2025; Schmid, R.: Weill, Blitzstein, and Bernstein. A Study of Influence. Rochester 2023; Shin, H.: Kurt Weill, Berlin und die zwanziger Jahre. Sinnlichkeit und Vergnügen in der Musik. Würzburg 2002; Wackers, R.: Dialog der Künste. Die Zusammenarbeit von Kurt Weill & Yvan Goll. Münster 2004; Weill, K.: Musik und musikalisches Theater. Gesammelte Schriften. Mit einer Auswahl von Gesprächen und Interviews. Mainz: Schott 2000; Weiss, S./Schebera, J. (Hg.): Street Scene. Der urbane Raum im Musiktheater des 20. Jahrhunderts. Münster 2006
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Bachelor- sowie L2- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit; Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für Master- und L3-Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und Kurzreferat mit Thesenpapier, Leistungsschein bei zusätzlicher schriftlich ausgearbeiteter (Film-) Musikanalyse, Hausarbeit oder Forschungsprojekt.
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen: keine
[P Si] Musikalische Hochbegabung und Wunderkinder
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema: Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold und Clara Schumann kennt man vielleicht noch als Wunderkinder, und auch von Justin Bieber, Michael Jackson und Stevie Wonder weiß man, dass sie schon als Kinder Prominenz gewannen. Wer aber verbirgt sich hinter William Crotsch, Carl Filtsch, Hippolyte Larsonneur, Camilla Urso oder gar »Infant Lyra«, wo nicht einmal der genaue Name bekannt ist? Alle waren zu ihrer Zeit berühmt, jedoch verquickte man sie sämtlichst mit allen möglichen stereotypen Vorstellungen, wie dies auch heute noch bezogen auf musikalische Hochbegabung geschieht. Seit Ende des 19. Jahrhunderts fanden durch Carl Stumpf und Andere erste wissenschaftliche Untersuchungen an Pepito Arriola, Erich Wolfgang Korngold oder Erwin Nyiregyhazi statt, um Mythen und anekdotenhaften Berichten Fakten entgegenzusetzen. Ende der 1980er Jahre begann Hans Günther Bastian mit gleichem Ziel mit der Untersuchung von Biografien musikalischer Hochbegabungen anhand von „Jugend musiziert“-Teilnehmern, was jüngst mit einem Kooperationsprojekt der Universitäten Gießen und Paderborn fortgesetzt wurde. Das Seminar behandelt neben sozialgeschichtlichen und medialen Aspekten auch empirische Befunde und gibt grundsätzliche Einführungen in das Testen und Messen von musikalischer Begabung und Erfahrenheit, den Erwerb von musikalischer Expertise, musikbedingte Neuroplastizität, Zusammenhänge mit Persönlichkeitsmerkmalen und Gedächtnisleistungen sowie das Erkennen und Fördern von musikalischen Begabungen.
2. Literatur: Bals, U./Imorde, S./Zierleyn, K./Fricke, D. (Hg.): Musikalische Hochbegabtenförderung in Deutschland. Bonn 2017; Bazzana, K.: Pianist X: Die Lebensgeschichte eines exzentrischen Genies. Mainz: Schott 2007; Cooper, B.: Child composers and their works: A historical survey. Lanham 2009; Gembris, H.: Grundlagen musikalischer Begabung und Entwicklung. Wien 2026; Gembris, H./Bullerjahn, C. (Hg.): Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bundeswettbewerb »Jugend musiziert«. Münster 2022; Gembris, H./Menze, J./Heye, A./Herbst, S.: Ehemalige Teilnehmende am Wettbewerb »Jugend musiziert« und ihre Lebenswege – Eine Studie zu den (Nach-)Wirkungen musikalischer Bildung. Münster 2020; Grabow, M./Busch, B./Krause-Benz, M. (Hg.): Talente entdecken – Begabung fördern. 15 Jahre Netzwerk Amadé. Symposionsbericht. Hildesheim 2022; Gruhn, W./Seither-Preisler, A. (Hg.): Der musikalische Mensch. Evolution, Biologie und Pädagogik musikalischer Begabung. Hildesheim 2014; Haroutounian, J.: Kindling the Spark. Recognizing and Developing Musical Talent. New York 2002; Heye, A.: Mehrfachbelastung in der Ausbildung musikalisch besonders begabter Jugendlicher. Münster 2019; Kaczmarek, S.: Qualität und Struktur des Übens bei musikalisch hochbegabten Jugendlichen. Berlin 2012; McPherson, G.E. (Hg.): The child as musician. A Handbook of musical development. Oxford 2016; McPherson, G.E. (Hg.): Musical Prodigies. Interpretations from Psychology, Education, Musicology & Ethnomusicology. Oxford 2016; Ockelford, A.: In the key of genius: The extraordinary life of Derek Paravicini. London 2007; Olbertz, F.: Musikalische Hochbegabung: Frühe Erscheinungsformen und Einflussfaktoren anhand von drei Fallstudien. Münster 2009; Révész, G.: The Psychology of a musical Prodigy. London: Routledge 2000; Traudes, J.: Musizierende »Wunderkinder«. Adoration und Observation in der Öffentlichkeit um 1800. Wien, Köln & Weimar 2018; Warwick, J.: Musical Prodigies and Childhood Performance: Child’s Play. London 2018.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für Lehramtsstudierende nach alter Studienordnung (L1, L2 u. L5 sowie L3, Modul 03-Mus-L3-P-01): Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (dokumentiert durch Kurzreferat mit Thesenpapier und Portfolio); Anforderungen für Bachelor-, Master- und sonstige Lehramtsstudierende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Mitarbeit und (Kurz-)Referat, Leistungsschein bei zusätzlicher schriftlicher Ausarbeitung oder empirischer Projektarbeit mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit. Für LV 1 des Master-Moduls 9 muss der Ausgangspunkt für das (Kurz-)Referat eine aktuelle Veröffentlichung (ab 2020) sein.
4. Teilnahmevoraussetzungen: keine
[Pj Si] Psychophysiologische Experimente durchführen und auswerten mit Psychopy und RStudio
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
Musikwissenschaftliche Forschung findet zu einem Großteil online in Form von Fragebögen statt, die von den Teilnehmenden zuhause oder unterwegs ausgefüllt. In manchen Studien ist es allerdings notwendig, eine Offline-Variante von Fragebögen zu verwenden. Diese Möglichkeit bietet PsychoPy, das zudem in hohem Maße anpassbar auf die eigenen Bedürfnisse. In diesem Kurs schauen wir uns die Software genauer an, erstellen eigene Experimente, führen sie durch und werten sie aus.
2. Literatur
wird im Seminar bekannt gegeben
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
LV 2 Aktuelle musikpädagogische Fragestellungen (S) ⇑
[Si] Let´s move and groove – Musik und Bewegung in Theorie und Praxis
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Die Verknüpfung von Musik und Bewegung bildet ein zentrales Element für das musikalische Lernen. Neben der Diskussion einiger lerntheoretischer Grundlagen sollen in dem Seminar vornehmlich praktische Beispiele aus der Verbindung von Musik und Bewegung vorgestellt, konkret ausprobiert und weiterentwickelt werden. Ein historischer Bezug (z.B. Emile Jaques Dalcroze) hat dabei genauso seinen Platz wie Formen der Bodypercussion und des Poptanzes. Die Treffen finden in der ersten Semesterhälfte wöchentlich statt (7 Wochen); in der zweiten Semesterhälfte wird ein Blockwochenende durchgeführt. Von den Teilnehmern wird selbstverständlich eine engagierte Bereitschaft zum Tanzen und zum kreativen Umgang mit Bewegungsaufgaben erwartet!
Blocktermin:
Freitag, 15.01., 15-19 Uhr Raum 08, Raum 019
Samstag, 16.01., 10-16 Uhr Raum 08, Raum 019
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
[Si] The Dark Side of the Moon – ‚Madness‘ im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
In Popkultur und (populärer) Musik finden sich zahlreiche Beispiele für ‚Verrücktheit‘, psychische Erkrankungen und ein Leben und Wahrnehmen jenseits vermeintlicher Normen. Im Musikunterricht scheinen diese belang jedoch wenig aufgegriffen zu werden. Es ist die Frage, ob der Themenkomplex schlicht nicht als relevant angesehen wird, ob Schüler:innen geschützt werden sollen oder ob (implizit?) ein Status Quo der Normalität aufrechterhalten werden soll. Demgegenüber scheint eine musikpädagogische Auseinandersetzung dringend nötig, wenn man sich beispielweise anschaut, wie manche Lehrkräfte über Schüler:innen sprechen: „Er ist Autist und hat keinen Zugang zu seinen Gefühlen.“ oder „Sie hat Depressionen und ist bestimmt sehr kreativ.“
Die Lehrveranstaltung verfolgt daher drei Schwerpunkte:
Erstens soll der Begriff der Ver-rücktheit (engl. Madness) im Anschluss an die sogenannten Mad Studies definiert werden (z. B. Hess, 2024, S. 24–46). Madness soll dabei gerade nicht als Krankheit oder Stigmatisierung verstanden werden, sondern von medizinischen Diagnosen losgelöste, gleichwertige Unterschiedlichkeit.
Zweitens wird der Blick auf ver-rückte Schüler:innen und Lehrkräfte gerichtet. „…madness is not hysteria. It can be very quiet…” (Anne Sexton) – man sieht es betroffenen Personen nicht zwingend an. Es muss m. E. das Ziel sein, Lehrkräfte für Madness zu sensibilisieren, zugleich aber auch die Grenzen zu anderen Professionen (Psychotherapie, Musiktherapie etc.) zu ziehen. Musikunterricht ist kein Therapieangebot, kann aber in einer Fokussierung auf soziale Prozesse (Gerland & Grosse, 2026) möglicherweise therapieunterstützend wirken.
Drittens folgt daraus die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Madness im Musikunterricht explizit zu thematisieren. Zwängt man Schüler:innen damit etwas auf, das womöglich zu nah am eigenen Leben steht, zu persönlich ist, eine Grenze überschreitet? Oder kann es gelingen, über eine Thematisierung von Madness in der Musik das gegenseitige Verständnis zu erhöhen, Offenheit und Toleranz zu vermitteln, zum Abbau von Stigmatisierungen beizutragen und Identifikationsangebote zu schaffen?
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
2. Literatur
Beresford, P. & Russo, J. (Hrsg.) (2022). The Routledge International Handbook of Mad Studies. Routledge.
Boger, M.-A. (2020). Mad Studies und/in/als Disablity Studies. Eine Verhältnisbestimmung. In: Brehme, D., Fuchs, P., Köbsell, S. & Wesselmann, C. (Hrsg.). Disability Studies im deutschsprachigen Raum. Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung (S. 41–55). Beltz Juventa.
Davies, A., Spring, L., Castrodale, M. A. & Cosantino, J. (Hrsg.) (2026). Mad Studies and Education. Critical Pedagogy and Mad Praxis in the Classroom. Palgrave Macmillan.
Demke, E. (2023). Selbst-Bestimmen und Zugehörigkeit im Kontext von Verrücktheitserfahrungen. Zeitschrift für Disability Studies, 1/2023, 1–12.
Gerland, J. & Grosse, T. (2026). Lehrende in sozialen Arbeitsfeldern. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 205–216). Waxmann.
Hess, J. (2024). Madness and Distress in Music Education. Toward a Mad-Affirming Approach. Routledge.
Lüthi, E. (2022). Mad Studies and Disability Studies. In: Waldschmidt, A. (Hrsg.). Handbuch Disability Studies (S. 435–452). Springer VS.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Modul 10a (WP): Praxissemester ⇑
Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare/die Ringvorlesung Inklusion (L5) melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.
Vorbereitungsseminar ⇑
Fachdidaktisches Seminar 1 (Langfach) ⇑
[Si] Let´s move and groove – Musik und Bewegung in Theorie und Praxis
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Die Verknüpfung von Musik und Bewegung bildet ein zentrales Element für das musikalische Lernen. Neben der Diskussion einiger lerntheoretischer Grundlagen sollen in dem Seminar vornehmlich praktische Beispiele aus der Verbindung von Musik und Bewegung vorgestellt, konkret ausprobiert und weiterentwickelt werden. Ein historischer Bezug (z.B. Emile Jaques Dalcroze) hat dabei genauso seinen Platz wie Formen der Bodypercussion und des Poptanzes. Die Treffen finden in der ersten Semesterhälfte wöchentlich statt (7 Wochen); in der zweiten Semesterhälfte wird ein Blockwochenende durchgeführt. Von den Teilnehmern wird selbstverständlich eine engagierte Bereitschaft zum Tanzen und zum kreativen Umgang mit Bewegungsaufgaben erwartet!
Blocktermin:
Freitag, 15.01., 15-19 Uhr Raum 08, Raum 019
Samstag, 16.01., 10-16 Uhr Raum 08, Raum 019
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
[Si] The Dark Side of the Moon – ‚Madness‘ im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
In Popkultur und (populärer) Musik finden sich zahlreiche Beispiele für ‚Verrücktheit‘, psychische Erkrankungen und ein Leben und Wahrnehmen jenseits vermeintlicher Normen. Im Musikunterricht scheinen diese belang jedoch wenig aufgegriffen zu werden. Es ist die Frage, ob der Themenkomplex schlicht nicht als relevant angesehen wird, ob Schüler:innen geschützt werden sollen oder ob (implizit?) ein Status Quo der Normalität aufrechterhalten werden soll. Demgegenüber scheint eine musikpädagogische Auseinandersetzung dringend nötig, wenn man sich beispielweise anschaut, wie manche Lehrkräfte über Schüler:innen sprechen: „Er ist Autist und hat keinen Zugang zu seinen Gefühlen.“ oder „Sie hat Depressionen und ist bestimmt sehr kreativ.“
Die Lehrveranstaltung verfolgt daher drei Schwerpunkte:
Erstens soll der Begriff der Ver-rücktheit (engl. Madness) im Anschluss an die sogenannten Mad Studies definiert werden (z. B. Hess, 2024, S. 24–46). Madness soll dabei gerade nicht als Krankheit oder Stigmatisierung verstanden werden, sondern von medizinischen Diagnosen losgelöste, gleichwertige Unterschiedlichkeit.
Zweitens wird der Blick auf ver-rückte Schüler:innen und Lehrkräfte gerichtet. „…madness is not hysteria. It can be very quiet…” (Anne Sexton) – man sieht es betroffenen Personen nicht zwingend an. Es muss m. E. das Ziel sein, Lehrkräfte für Madness zu sensibilisieren, zugleich aber auch die Grenzen zu anderen Professionen (Psychotherapie, Musiktherapie etc.) zu ziehen. Musikunterricht ist kein Therapieangebot, kann aber in einer Fokussierung auf soziale Prozesse (Gerland & Grosse, 2026) möglicherweise therapieunterstützend wirken.
Drittens folgt daraus die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Madness im Musikunterricht explizit zu thematisieren. Zwängt man Schüler:innen damit etwas auf, das womöglich zu nah am eigenen Leben steht, zu persönlich ist, eine Grenze überschreitet? Oder kann es gelingen, über eine Thematisierung von Madness in der Musik das gegenseitige Verständnis zu erhöhen, Offenheit und Toleranz zu vermitteln, zum Abbau von Stigmatisierungen beizutragen und Identifikationsangebote zu schaffen?
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
2. Literatur
Beresford, P. & Russo, J. (Hrsg.) (2022). The Routledge International Handbook of Mad Studies. Routledge.
Boger, M.-A. (2020). Mad Studies und/in/als Disablity Studies. Eine Verhältnisbestimmung. In: Brehme, D., Fuchs, P., Köbsell, S. & Wesselmann, C. (Hrsg.). Disability Studies im deutschsprachigen Raum. Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung (S. 41–55). Beltz Juventa.
Davies, A., Spring, L., Castrodale, M. A. & Cosantino, J. (Hrsg.) (2026). Mad Studies and Education. Critical Pedagogy and Mad Praxis in the Classroom. Palgrave Macmillan.
Demke, E. (2023). Selbst-Bestimmen und Zugehörigkeit im Kontext von Verrücktheitserfahrungen. Zeitschrift für Disability Studies, 1/2023, 1–12.
Gerland, J. & Grosse, T. (2026). Lehrende in sozialen Arbeitsfeldern. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 205–216). Waxmann.
Hess, J. (2024). Madness and Distress in Music Education. Toward a Mad-Affirming Approach. Routledge.
Lüthi, E. (2022). Mad Studies and Disability Studies. In: Waldschmidt, A. (Hrsg.). Handbuch Disability Studies (S. 435–452). Springer VS.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Fachdidaktisches Seminar 2 (Langfach) ⇑
[Si] Let´s move and groove – Musik und Bewegung in Theorie und Praxis
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 09 | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09 | ||
Die Verknüpfung von Musik und Bewegung bildet ein zentrales Element für das musikalische Lernen. Neben der Diskussion einiger lerntheoretischer Grundlagen sollen in dem Seminar vornehmlich praktische Beispiele aus der Verbindung von Musik und Bewegung vorgestellt, konkret ausprobiert und weiterentwickelt werden. Ein historischer Bezug (z.B. Emile Jaques Dalcroze) hat dabei genauso seinen Platz wie Formen der Bodypercussion und des Poptanzes. Die Treffen finden in der ersten Semesterhälfte wöchentlich statt (7 Wochen); in der zweiten Semesterhälfte wird ein Blockwochenende durchgeführt. Von den Teilnehmern wird selbstverständlich eine engagierte Bereitschaft zum Tanzen und zum kreativen Umgang mit Bewegungsaufgaben erwartet!
Blocktermin:
Freitag, 15.01., 15-19 Uhr Raum 08, Raum 019
Samstag, 16.01., 10-16 Uhr Raum 08, Raum 019
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
[Si] The Dark Side of the Moon – ‚Madness‘ im Musikunterricht
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II D, 07 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07 | ||
1. Zum Thema
In Popkultur und (populärer) Musik finden sich zahlreiche Beispiele für ‚Verrücktheit‘, psychische Erkrankungen und ein Leben und Wahrnehmen jenseits vermeintlicher Normen. Im Musikunterricht scheinen diese belang jedoch wenig aufgegriffen zu werden. Es ist die Frage, ob der Themenkomplex schlicht nicht als relevant angesehen wird, ob Schüler:innen geschützt werden sollen oder ob (implizit?) ein Status Quo der Normalität aufrechterhalten werden soll. Demgegenüber scheint eine musikpädagogische Auseinandersetzung dringend nötig, wenn man sich beispielweise anschaut, wie manche Lehrkräfte über Schüler:innen sprechen: „Er ist Autist und hat keinen Zugang zu seinen Gefühlen.“ oder „Sie hat Depressionen und ist bestimmt sehr kreativ.“
Die Lehrveranstaltung verfolgt daher drei Schwerpunkte:
Erstens soll der Begriff der Ver-rücktheit (engl. Madness) im Anschluss an die sogenannten Mad Studies definiert werden (z. B. Hess, 2024, S. 24–46). Madness soll dabei gerade nicht als Krankheit oder Stigmatisierung verstanden werden, sondern von medizinischen Diagnosen losgelöste, gleichwertige Unterschiedlichkeit.
Zweitens wird der Blick auf ver-rückte Schüler:innen und Lehrkräfte gerichtet. „…madness is not hysteria. It can be very quiet…” (Anne Sexton) – man sieht es betroffenen Personen nicht zwingend an. Es muss m. E. das Ziel sein, Lehrkräfte für Madness zu sensibilisieren, zugleich aber auch die Grenzen zu anderen Professionen (Psychotherapie, Musiktherapie etc.) zu ziehen. Musikunterricht ist kein Therapieangebot, kann aber in einer Fokussierung auf soziale Prozesse (Gerland & Grosse, 2026) möglicherweise therapieunterstützend wirken.
Drittens folgt daraus die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Madness im Musikunterricht explizit zu thematisieren. Zwängt man Schüler:innen damit etwas auf, das womöglich zu nah am eigenen Leben steht, zu persönlich ist, eine Grenze überschreitet? Oder kann es gelingen, über eine Thematisierung von Madness in der Musik das gegenseitige Verständnis zu erhöhen, Offenheit und Toleranz zu vermitteln, zum Abbau von Stigmatisierungen beizutragen und Identifikationsangebote zu schaffen?
Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.
2. Literatur
Beresford, P. & Russo, J. (Hrsg.) (2022). The Routledge International Handbook of Mad Studies. Routledge.
Boger, M.-A. (2020). Mad Studies und/in/als Disablity Studies. Eine Verhältnisbestimmung. In: Brehme, D., Fuchs, P., Köbsell, S. & Wesselmann, C. (Hrsg.). Disability Studies im deutschsprachigen Raum. Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung (S. 41–55). Beltz Juventa.
Davies, A., Spring, L., Castrodale, M. A. & Cosantino, J. (Hrsg.) (2026). Mad Studies and Education. Critical Pedagogy and Mad Praxis in the Classroom. Palgrave Macmillan.
Demke, E. (2023). Selbst-Bestimmen und Zugehörigkeit im Kontext von Verrücktheitserfahrungen. Zeitschrift für Disability Studies, 1/2023, 1–12.
Gerland, J. & Grosse, T. (2026). Lehrende in sozialen Arbeitsfeldern. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 205–216). Waxmann.
Hess, J. (2024). Madness and Distress in Music Education. Toward a Mad-Affirming Approach. Routledge.
Lüthi, E. (2022). Mad Studies and Disability Studies. In: Waldschmidt, A. (Hrsg.). Handbuch Disability Studies (S. 435–452). Springer VS.
3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine
4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine
Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare ⇑
[Si] Durchführungsphase Praxissemester Musik L1, L2, L3, L5
besprochen
1. Zum Thema
Das Modul begleitet das Praxissemester im Fach Musik und unterstützt die
Verknüpfung von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und schulpraktischen
Erfahrungen. Im Begleitseminar werden Unterrichtsplanung, Beobachtungen und
Erfahrungen aus der Schulpraxis reflektiert sowie aktuelle Fragestellungen des
Musikunterrichts diskutiert.
Auswertungsseminar ⇑
[Si] Auswertungsphase Praxissemester Musik L1, L2, L3, L5
Das Modul begleitet das Praxissemester im Fach Musik und unterstützt die
Verknüpfung von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und schulpraktischen
Erfahrungen. Das Nachbereitungsseminar dient der systematischen
Auswertung und Reflexion der im Praxissemester gewonnenen Erkenntnisse.



