JLU Gießen
Diese Seite drucken    
Sie sind hier: Start →Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften →Bachelorstudiengänge Erziehungswissenschaften →Nebenfach Musikpädagogik für "Außerschulische Bildung"
Vorlesungsverzeichnis: WiSe 2026/27

Einfache Suche. Wählen Sie erst aus, ob Sie in Veranstaltungen oder Lehrenden suchen wollen.

Suche nach

Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Bachelorstudiengänge Erziehungswissenschaften - Nebenfach Musikpädagogik für "Außerschulische Bildung"

Veranstaltungen

 
 

  

Zu belegen sind zwei frei wählbare Lehrveranstaltung aus dem musikpädagogischen Angebot (LV 1 und LV 2) sowie ein Seminar "Außerschulische Musikpädagogik" (LV 3).

[Si] Außerschulische Musikpädagogik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 09
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09

Zielgruppen :
MP Ba, PV, 4./5. Sem  |  AB Ba, PV, GS/HS

Kommentar:

Das Seminar beschäftigt sich mit außerschulischen musikpädagogischen Einrichtungen sowie mit eigenen aus der praktischen Arbeit erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen. Die Studierenden sollen musikpädagogische Konzeptionen für unterschiedliche außerschulische Praxissituationen reflektieren und selbstständig weiterentwickeln.

Literatur:
Hartogh, Theo (2004). Handbuch Musik in der Sozialen Arbeit. Landsberg (Beltz).
Themenheft „Außerschulische Musikvermittlung“. Diskussion Musikpädagogik 28/ 2005.
Vogel, Johanna (2011). Musik als Medium in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden (Reichert).
Wickel, Hans Hermann (1998). Musikpädagogik in der sozialen Arbeit. Münster u.a.O. (Waxmann).

 

Zu belegen sind eine Veranstaltung "Einführung in das Studium der Musikpädagogik" (LV 1) sowie entweder zwei frei wählbare Lehrveranstaltungen aus dem musikpädagogischen Angebot (LV 2 und LV 3) oder ein Projektseminar (LV 2+3).

[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe A)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 08
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08

Zielgruppen :
Alle Lehrämter sowie Bachelor Musikpädagogik  |  BA Referenzfach Musikpädagogik  |  Nebenfach Musikpädagogik in außerschulischer Bildung  |  Referenzfach musikalische Bildung und Erziehung in BA Kindheitspädagogik

Kommentar:

1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.

2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.

Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.

Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.

Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.

Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine

4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine

[Si] Einführung in die Musikpädagogik (Gruppe B)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 08
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08

Zielgruppen :
Alle Lehrämter sowie Bachelor Musikpädagogik  |  BA Referenzfach Musikpädagogik  |  Nebenfach Musikpädagogik in außerschulischer Bildung  |  Referenzfach musikalische Bildung und Erziehung im BA Kindheitspädagogik

Kommentar:

1. Zum Thema
Das Einführungsseminar geht den grundlegenden Fragen der Musikpädagogik nach. Diese (vorläufig) zu beantworten, ist entscheidend, um sich in Fachdiskursen oder eigenen Forschungsprojekten im weiteren Studienverlauf anmessen verorten zu können. Darüber hinaus legt bereits die Struktur des Faches eine Auseinandersetzung nahe, schließlich kann die Musikpädagogik als Trans-Disziplin (Khittl, 2017) gesehen werden, sodass es „DIE Musikpädagogik“ als eine historisch gewachsene Disziplin mit eigener Fachtradition gar nicht gibt.
Im Seminar wird beispielsweise den folgenden Fragen nachgegangen: Was ist der Unterschied zwischen Musikpädagogik und Musikdidaktik? Wozu brauche ich Wissenschaft, wenn ich an einer Schule Musik unterrichten möchte? Welche Themen sind gerade in der Forschung aktuell und wie berechtigt ist ihre Aktualität? Was ist (musikalische) Bildung? Wie unterscheiden sich Bildung, Kompetenzen und Lernen? (Wozu) Braucht es Musikunterricht? Wenn es ihn braucht, was sollte dann unterrichtet werden? Und wie?
Das übergeordnete Lernziel der Lehrveranstaltung ist, eine reflektierte fragende Haltung zu entwickeln. Wissenschaft, Begriffe, Ideen von gelingendem Musikunterricht etc. sollten nicht einfach hingenommen werden. Stattdessen geht es im Studium wie auch in einer möglichen späteren Tätigkeit als Lehrkraft darum, bestehende Erkenntnisse mit eigenen Positionen, Haltungen und Werten zu verknüpfen bzw. letztere wissenschaftsbasiert zu hinterfragen.

2. Literatur
Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.). Waxmann.

Jank, W. (Hrsg.) (2013). Musikdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II [5., überarb. Neuaufl.]. Cornelsen.

Khittl, C. (2017). Musikpädagogik: Vom „Anything Goes“ über disziplin-loses Durcheinander zur (anthropischen) Trans-Disziplin? In: N. Bailer & G. Enser (Hrsg.). Insel-Bilder. Musikdidaktische Konzeptionen im Diskurs (S. 9–28). Helbling.

Kraemer, R.-D. (2007). Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium [2., verb. Aufl.]. Wißner.

Schatt, P. W. (2007). Einführung in die Musikpädagogik (Sonderausgabe 2016). Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine

4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine

[Si] Klang
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppen :
AMW Ma, WPV, oSem  |  GuK MP Ba, WPV, oSem  |  L2,3,5, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSemA

Kommentar:

1. Zum Thema
• Klang ist ein Pfeiler unserer Wirklichkeit und zentraler Bestandteil aller musikalischen Erfahrungen. Dieses Seminar befasst sich mit Klangerzeugung, Klangübertragung und Klangwahrnehmung. Betrachtet werden unter anderem die akustischen Eigenschaften verschiedener Musikinstrumente, Spielarten der Klangsynthese sowie die Aufzeichnung und Verfremdung realer Schallereignisse. Hörtrainings und Hörexperimente sind zentrale Bestandteile des Seminars. Ziel ist es, die Hörkompetenz zu verbessern, Sie für Ihnen vielleicht neue Aspekte des Klangs zu sensibilisieren. Gleichzeitig werden Ihnen Wege gezeigt, wie Sie Klang an Computern generieren und im musikpädagogischen Kontext thematisieren können. Hinsichtlich der Musikproduktion soll das Seminar den Horizont erweitern und den Kompositions- und Mixingprozess in ein anderes Licht stellen. Pling.

2. Literatur
wird im Verlauf des Seminars bekannt gegeben

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Mitarbeit; Bündiges Projektportfolio oder schriftliche Darlegung eines tontechnischen Arbeitsablaufs.

4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
Nachweis der in den jeweiligen Modulbeschreibungen genannten Voraussetzungen.

[Si] Let´s move and groove – Musik und Bewegung in Theorie und Praxis
montags, 14-16 Uhr und Blockveranstaltung am 15. und 16. Januar 2027
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 09
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09
4 Einzeltermine:
Fr, 15.01.2027, 15.00 - 19.00 Uhr    Phil. II D, 08
Fr, 15.01.2027, 15.00 - 19.00 Uhr    Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
Sa, 16.01.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    Phil. II D, 08
Sa, 16.01.2027, 10.00 - 16.00 Uhr    Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppen :
mL2,3,5, WPV, GS/HS  |  MP Ba, WPV, GS/HS  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  GK MP Ba, WPV, oSem  |  GuK MP Ma, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  KiPä Ba, WPV, oSem

Kommentar:

Die Verknüpfung von Musik und Bewegung bildet ein zentrales Element für das musikalische Lernen. Neben der Diskussion einiger lerntheoretischer Grundlagen sollen in dem Seminar vornehmlich praktische Beispiele aus der Verbindung von Musik und Bewegung vorgestellt, konkret ausprobiert und weiterentwickelt werden. Ein historischer Bezug (z.B. Emile Jaques Dalcroze) hat dabei genauso seinen Platz wie Formen der Bodypercussion und des Poptanzes. Die Treffen finden in der ersten Semesterhälfte wöchentlich statt (7 Wochen); in der zweiten Semesterhälfte wird ein Blockwochenende durchgeführt. Von den Teilnehmern wird selbstverständlich eine engagierte Bereitschaft zum Tanzen und zum kreativen Umgang mit Bewegungsaufgaben erwartet!

Blocktermin:
Freitag, 15.01., 15-19 Uhr Raum 08, Raum 019
Samstag, 16.01., 10-16 Uhr Raum 08, Raum 019

Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.

[Si] Musikalische Bildung im Vorschulalter - Konzepte zur Musikalischen Früherziehung in Theorie und Praxis
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 09
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 09

Zielgruppen :
MP Ba, WPV, GS/HS  |  AB Ba, WPV, oSem  |  KiPä Ba, WPV, oSem

Kommentar:

Kinder zeigen von Anfang an meist spontan ein vitales Interesse an Klängen und rhythmischen Bewegungsmustern. Sie entdecken Geräusche, singen und musizieren Lieder, setzen Töne in Farben und Bilder um, spielen mit ihrer Stimme, vertonen Gedichte oder tanzen und bewegen sich zu Musik. Wie dieses Bedürfnis von Kindern aufgegriffen und unterstützt werden kann, soll dieses Seminar rund um Konzepte zur Musikalischen Früherziehung aufzeigen. Es sollen Stundenbilder für anregende musikalische Lernumgebungen entwickelt und in Zusammenarbeit mit einer Kindertageseinrichtung in Gießen praktisch umgesetzt werden.
Einführende Literatur:
Gruhn, Wilfried (2003). Kinder brauchen Musik. Musikalität bei kleinen Kindern entfalten und fördern. Weinheim u.a.O. (Beltz).

[Si] The Dark Side of the Moon – ‚Madness‘ im Musikunterricht
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 07
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 07

Zielgruppen :
Alle Lehrämter sowie Bachelor und Master Musikpädagogik  |  mL2,3,5, WPV, GS/HS  |  MP Ba, WPV, GS/HS  |  AMW Ma, WPV, oSem  |  GK MP Ba, WPV, oSem  |  GuK MP Ma, WPV, oSem  |  AB Ba, WPV, oSem  |  KiPä Ba, WPV, oSem

Kommentar:

1. Zum Thema
In Popkultur und (populärer) Musik finden sich zahlreiche Beispiele für ‚Verrücktheit‘, psychische Erkrankungen und ein Leben und Wahrnehmen jenseits vermeintlicher Normen. Im Musikunterricht scheinen diese belang jedoch wenig aufgegriffen zu werden. Es ist die Frage, ob der Themenkomplex schlicht nicht als relevant angesehen wird, ob Schüler:innen geschützt werden sollen oder ob (implizit?) ein Status Quo der Normalität aufrechterhalten werden soll. Demgegenüber scheint eine musikpädagogische Auseinandersetzung dringend nötig, wenn man sich beispielweise anschaut, wie manche Lehrkräfte über Schüler:innen sprechen: „Er ist Autist und hat keinen Zugang zu seinen Gefühlen.“ oder „Sie hat Depressionen und ist bestimmt sehr kreativ.“
Die Lehrveranstaltung verfolgt daher drei Schwerpunkte:
Erstens soll der Begriff der Ver-rücktheit (engl. Madness) im Anschluss an die sogenannten Mad Studies definiert werden (z. B. Hess, 2024, S. 24–46). Madness soll dabei gerade nicht als Krankheit oder Stigmatisierung verstanden werden, sondern von medizinischen Diagnosen losgelöste, gleichwertige Unterschiedlichkeit.
Zweitens wird der Blick auf ver-rückte Schüler:innen und Lehrkräfte gerichtet. „…madness is not hysteria. It can be very quiet…” (Anne Sexton) – man sieht es betroffenen Personen nicht zwingend an. Es muss m. E. das Ziel sein, Lehrkräfte für Madness zu sensibilisieren, zugleich aber auch die Grenzen zu anderen Professionen (Psychotherapie, Musiktherapie etc.) zu ziehen. Musikunterricht ist kein Therapieangebot, kann aber in einer Fokussierung auf soziale Prozesse (Gerland & Grosse, 2026) möglicherweise therapieunterstützend wirken.
Drittens folgt daraus die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Madness im Musikunterricht explizit zu thematisieren. Zwängt man Schüler:innen damit etwas auf, das womöglich zu nah am eigenen Leben steht, zu persönlich ist, eine Grenze überschreitet? Oder kann es gelingen, über eine Thematisierung von Madness in der Musik das gegenseitige Verständnis zu erhöhen, Offenheit und Toleranz zu vermitteln, zum Abbau von Stigmatisierungen beizutragen und Identifikationsangebote zu schaffen?

Hinweis: Die Lehrveranstaltung ist auch für Praktikumsmodule im ersten und zweiten Fach anrechenbar.

2. Literatur
Beresford, P. & Russo, J. (Hrsg.) (2022). The Routledge International Handbook of Mad Studies. Routledge.

Boger, M.-A. (2020). Mad Studies und/in/als Disablity Studies. Eine Verhältnisbestimmung. In: Brehme, D., Fuchs, P., Köbsell, S. & Wesselmann, C. (Hrsg.). Disability Studies im deutschsprachigen Raum. Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung (S. 41–55). Beltz Juventa.

Davies, A., Spring, L., Castrodale, M. A. & Cosantino, J. (Hrsg.) (2026). Mad Studies and Education. Critical Pedagogy and Mad Praxis in the Classroom. Palgrave Macmillan.

Demke, E. (2023). Selbst-Bestimmen und Zugehörigkeit im Kontext von Verrücktheitserfahrungen. Zeitschrift für Disability Studies, 1/2023, 1–12.

Gerland, J. & Grosse, T. (2026). Lehrende in sozialen Arbeitsfeldern. In: Dartsch, M., Knigge, J., Niessen, A., Platz, F. & Stöger, C. (Hrsg.) (2026). Handbuch Musikpädagogik. Grundlagen – Forschung – Diskurse (2. vollständig aktualisierte und erweiterte Aufl.) (S. 205–216). Waxmann.

Hess, J. (2024). Madness and Distress in Music Education. Toward a Mad-Affirming Approach. Routledge.

Lüthi, E. (2022). Mad Studies and Disability Studies. In: Waldschmidt, A. (Hrsg.). Handbuch Disability Studies (S. 435–452). Springer VS.

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
keine

4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
keine

 

Künstlerischer Gruppenunterricht. Zu belegen sind eine Veranstaltung "Musik und Computer" (LV 1) sowie zwei bzw. drei bzw. vier Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 4 SWS aus den Bereichen Ensemblespiel / Methoden des Instrumentalunterrichts / Angewandte Musikpraxis (LV 2 und LV 3).

[Si] Einführungskurs Musik und Computer
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht)

Zielgruppen :
AMW Ma, WPV  |  GuK MP Ba, WPV  |  L2,3,5, WPV  |  MP Ba, WPV

Kommentar:

1. Zum Thema
In diesem Seminar wird der Einsatz des Computers als (Musik-) Instrument in der Musikpädagogik reflektiert und anhand von Beispielen und eigenen Projekten erprobt. Nach einer theoretischen Einführung werden diverse Programme vorgestellt und praktisch ausprobiert. Dazu zählen u.a. die DAWs Audacity und Ableton Live, verschiedene Programme zur Visualisierung von Musik sowie musikbezogene Smartphone-Apps.
Die Teilnehmer*innen sollen auf der Basis dieser Bestandsaufnahme schließlich ein eigenes musikpädagogisches Lehr- bzw. Lernkonzept entwerfen und dokumentieren.

2. Literatur
wird im Verlauf des Seminars bekannt gegeben

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Mitarbeit; Durchführung eines eigenen Projektes.

4. Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
Nachweis der in den jeweiligen Modulbeschreibungen genannten Voraussetzungen.

[Si] Vertiefungskurs Musik und Computer: Komposition mit Ableton Live
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht)
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht)

Zielgruppe :
MW Ba, MW Ma, MP Ba, GuK MW B, GK MP Ba, GuK MP Ma, L2, L5, L3

Kommentar:

Im Seminar sollen grundlegende Funktionen der DAW Ableton Live vermittelt und erprobt werden. Ziel ist es, eine oder mehrere eigene Kompositionen selbstständig zu realisieren und je nach Interesse der Teilnehmer_innen über ein selbst gewähltes Medium zugänglich zu machen oder zur Aufführung zu bringen. Stilistisch sind hier keine Grenzen gesetzt – von EDM über Hip Hop Beats bis hin zu experimentellen Klanggestaltungen ist alles möglich. Das Ziel ist es, die Kenntnisse im Umgang mit einer digitalen Audioumgebung zu vertiefen und praxisnah anzuwenden.

[KU:GU] Auf den Punkt und daneben: Timing und das Geheimnis lebendiger Musik
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 16:00 - 18:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppe :
MP mL3, PV, 5./6.Sem. | MP mL3, P, 1./2. Sem | L1, L2, L3, L5

Kommentar:

Warum groovt ein Song mit vier Akkorden manchmal mehr als ein auskomponiertes Konzertstück? Was unterscheidet ein Ensemble, das gemeinsam spielt, von einem Ensemble, das wirklich „im Pocket“ ist? Und warum wirkt perfekt quantisiertes Timing häufig überraschend leblos?

Diese Veranstaltung widmet sich dem Phänomen Groove als musikalischem, körperlichem und kulturellem Prinzip. Groove wird dabei nicht nur als Merkmal bestimmter Musikstile verstanden, sondern als grundlegende Dimension musikalischer Gestaltung. Fragen von Timing, rhythmischer Energie, Ensembleinteraktion und musikalischer Präsenz begegnen uns in nahezu allen Genres und Epochen.

Ob Bach oder Stevie Wonder, Beethoven oder James Brown: Musik lebt von Bewegung, Spannung und dem Zusammenspiel kleinster zeitlicher Nuancen. Gemeinsam untersuchen wir, wie Groove entsteht, welche Rolle Mikrotiming, Backbeat und rhythmische Platzierung spielen und warum musikalische Wirkung oft weit über das hinausgeht, was sich in Noten festhalten lässt.

Die Veranstaltung verbindet analytisches Hören, praktische Spielübungen und gemeinsame Reflexion. Alle Instrumente sind ausdrücklich willkommen. Erwartet werden Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, den eigenen musikalischen Hintergrund zu erweitern. Studierende aus Klassik, Jazz, Pop und anderen musikalischen Bereichen arbeiten gemeinsam und lernen voneinander.

Themen unter anderem:

• Downbeat, Backbeat und Offbeat
• Mikrotiming, Swing und rhythmische Platzierung
• Pocket und Ensembleinteraktion
• Groove in der klassischen Musik
• Arrangement, Textur und musikalische Wirkung
• Wahrnehmung von Timing und musikalischer Präsenz

Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis für rhythmische Gestaltung, Ensemblekommunikation und musikalische Wirkung. Sie lernen, Groove analytisch zu erkennen, zu beschreiben und praktisch anzuwenden.

[KU:Ch,O] Chor des Musikinstituts
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 12.10.2026
wöchentlich Mo. 18:15 - 19:45 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppen :
mL1, L2, L3, L5, WvV, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSem

Kommentar:

Der Chor des Musikinstitutes erarbeitet ein Programm mit unterschiedlichen Werken aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilen.
Termine für Konzert und Probenwochenende werden je nach Möglichkeiten noch bekannt gegeben.
Der Chor dient gleichzeitig zu einem gewissen Maße als Praxisfeld für teilnehmende Ensembleleitungs-StudentInnen.
Der Chor ist offen für Studierende aller Studienrichtungen, für Gasthörer und Externe.

[KU:GU] Gitarre für Nicht-Gitarristen
Keine Anmeldung über FlexNow möglich.
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 14.10.2026
wöchentlich Mi. 13:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppe :
L1, L2, L3, L5, MP Ba WPV

Kommentar:

1.Die Veranstaltung widmet sich den Grundlagen des Gitarrenspiels und ist speziell für Studierende konzipiert, die keine Erfahrung mit dem Instrument gemacht haben. Ziel ist es grundlegende Techniken zu erlernen um die Gitarre als Harmonieinstrument einsetzen zu können.
Der Kurs behandelt folgende Inhalte: - Akkordspiel - Melodiespiel- Begleitmuster - Zupf-/Schlagtechnik - Spielen von Songs

2. Literatur
Jens Kienbaum: Abenteuer Gitarre, Dieter Kreidler: Gitarrenschule für Einzel - oder Gruppenunterricht, Bernhard Kitzel u. Andreas Lutz: Das Ding mit Noten 1-4, Peter Bursch: Gitarrenbuch

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Aktive und regelmäßige Teilnahme.

4. Teilnahmevoraussetzungen: Keine.

[KU:GU] Innere Differenzierung im Musikunterricht
mittwochs 18-20 Uhr, Termine werden an der 1. Veranstaltung besprochen
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
4 Einzeltermine:
Mi, 21.10.2026, 18.00 - 20.00 Uhr    Phil. II D, 08
Mi, 18.11.2026, 18.00 - 20.00 Uhr    Phil. II D, 08
Mi, 02.12.2026, 18.00 - 20.00 Uhr    Phil. II D, 08
Mi, 09.12.2026, 18.00 - 20.00 Uhr    Phil. II D, 08

Zielgruppen :
MP Ba, PV, GS  |  mL1, 2, 3, 4, 5, PV, GS  |  AB Ba, PV, GS  |  BFK Ba, PV, GS

Kommentar:

Dieses Seminar thematisiert den konstruktiven Umgang mit Heterogenität in
musikpädagogischen Lernsettings. Ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen,
musikalischen Vorerfahrungen und individuellen Förderbedarfen werden Konzepte der
inneren Differenzierung vorgestellt und kritisch reflektiert. Die Teilnehmenden entwickeln
anhand praktischer Beispiele differenzierte Unterrichtsarrangements in den Bereichen
Musizieren, Hören, Analysieren und Reflektieren. Ziel ist es, musikunterrichtliche Lernprozesse
so zu gestalten, dass alle Lernenden aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend teilnehmen
können.

[KU:GU] Jazz Lab
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßige Termine ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 29 (Musikunterricht)

Zielgruppe :
L1, L2, L3, L5, Ba MP

Kommentar:

Berthold Möller
Miles Davis Lab 100
L1, L2, L3, L5, Ba MP,

1. Zum Thema
Das Jazz Lab verbindet das praktische Spielen von Jazz im Ensemble mit der Vermittlung von theoretischem Background zur Musik und ihren Künstler*innen. Eingeladen sind alle Instrumente und Vocals. Vorkenntnisse in Jazz und Improvisation sind nicht notwendig. Die Veranstaltung soll viel Raum bieten zum Ausprobieren und Reflektieren. Der Mix aus Praxis und Theorie entsteht durch die Beschäftigung mit wichtigen Stücken des Jazz-Repertoires. Jedes davon verfügt über einen sehr charakteristischen Aufbau oder gilt als modellhaft für einen eigenen Stilbereich innerhalb des Jazz. Jeder ausgewählte Tune wird im Ensemble erarbeitet und eingeprobt. Damit einher geht der Hintergrund zu seiner Entstehung und seiner musikalischen Analyse.
So eröffnet jeder Titel auch die Möglichkeit zu einer vielfältigen Beschäftigung mit allgemeinen Themen des Jazz:

- Geschichte der Musik
- Epochen
- Künstler*innen
- Genres innerhalb des Jazz
- Repertoire
- Akkorde
- Akkordfolgen
- Skalen
- Songstruktur/Kompositionsform
- Improvisation
- Spielkonzepte
- Arrangement
- Phrasing
- Diskographische Kenntnisse

Ziel ist eine stilsichere Interpretation der Musikstücke, ein informierter Zugang zu den verschiedenen
Jazz-Styles und eine profunde der Einordnung sowohl der Werke, als auch des Kontexts, in dem sie stehen.
Das Seminar schließt ab mit einer öffentlichen Aufführung des erarbeiteten Repertoires.

2. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige und aktive Teilnahme;
Aufarbeiten des durchgenommenen Material
Abschlussauftritt am Semesterende

1. Stellung im Studienplan
Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)

In diesen Modulen ist eine einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.

Bachelorstudiengänge:

Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:

Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":

Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)

Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Ensemblepraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Ensemblepraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Ensemblepraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Ensemblepraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)

Bachelorstudiengänge:

Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)

In den Modulen 9a, 9d und 9f ist einstündige LV vorgesehen.
Das heißt, teilnehmende Studierende dieser Module bringen das Doppelte
der geforderten Leistung ein.

[KU:GU] Rhythmustraining - Basis Seminar / alle Instrumente
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 09:00 - 10:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppe :
Ba MP, Ba MW, Ba Kindheitspädagogik, L1, L2, L3, L5

Kommentar:

Berthold Möller

Rhythmustraining Basis-Seminar, alle Instrumente L1,L2,L3,L5, Ba MP, Ba MW

Künstlerischer Gruppenunterricht Di. 9.00 -10.00 Uhr, Phil II, D 019

1.Zum Thema:
Dieses Seminar widmet sich dem Thema Rhythmus auf vielfältige Weise und
unabhängig davon, welches Instrument man spielt.
Jede Musik braucht guten Rhythmus und daher auch alle, die Musik machen.
Rhythmus ist Puls, Tempo und Struktur.
Er verkörpert Feeling, Flow und Groove und bietet große Möglichkeiten zur
individuellen musikalischen Gestaltung.
Ein gutes Rhythmusvermögen umfasst gleichermaßen Können und Wissen.
Deswegen besteht der Kurs aus Praxis und Theorie zugleich.
Die Veranstaltung beinhaltet unterschiedlichste Zugänge und Aspekte zum Thema:
Rhythmus aktiv verinnerlichen über Körper und Stimme mittels Body Percussion.
Praktische Arbeit an rhythmischer Stabilität.
Wahrnehmung schulen und Auffassung ausbilden.
Rhythmen analysieren und aufschreiben.
Kennenlernen von Rhythmuskonzepten unterschiedlicher Kulturen.
Beschäftigung mit rhythmischem Vokabular verschiedener Musikrichtungen.
Einführung in Rhythmus-Systematiken.
Damit einhergehend bietet die Veranstaltung Material und Konzepte
für die Arbeit mit der jeweils eigenen Zielgruppe.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aspekt, mit Rhythmus kreativ umzugehen und
seine musikalischen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen.
Denn gute rhythmische Fähigkeiten bereichern die pädagogische Arbeit,
verbessern die musikalische Darbietung, bewirken musikalisches Verständnis und
erweitern die künstlerischen Möglichkeiten.

Der Kurs behandelt folgende Inhalte:

– Rhythmus, Puls, Metrum: Definition, Bedeutung, Darstellung.
– Timing: Klänge und ihre Zwischenräume im musikalischen Zeitverlauf
– Grundpuls und seine Unterteilungen: Möglichkeiten der Auffassung,
Bedeutung für Musikstile
– Body Percussion: Rhythmus mit Körper und Stimme ausdrücken
- eigenes Analysieren und Notieren rhythmischer Figuren
– Arbeit mit Metronom: Objektivieren von Tempo
– Rhythmische Charakteristika unterschiedlicher Stile
– Wege & Arten, Rhythmus zu verinnerlichen: verstehen und empfinden
– Rhythmische Notation und ihre Zählweisen
– Inneres Hören und Verbalisieren von Rhythmus
– Taktarten: Eigenheiten; Ziffern und ihre Bedeutung
– Terminologie
– Polyrhythmik: Arten und Umsetzung.
- Instrumentierung rhythmischer Phrasen am eigenen Instrument
- Vermitteln von Rhythmus an verschiedene Zielgruppen

2. Literatur
Berthold Möller: selbst verfasstes Material
Louie Bellson: Modern Reading Text in 4/4;
Ted Reed: Progressive Steps To Syncopation
Gary Chester: The New Breed;
Dante Agostini: Solfege Rhythmique;

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb
Regelmäßige Teilnahme; Aufarbeiten des durchgenommenen Materials.
4. Teilnahmevoraussetzungen
Für L1-, L2-, L3-, L5- Ba MP, Ba MW-Studierende.

5. Stellung im Studienplan
a Lehramtsstudiengänge:
Modul 8a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-8a) (LV 3)
Modul 8b: Musikpraxis 2a (03-mus-L5-P-8b) (LV4)
Modul 8h: Musikpraxis 5 (03-mus-L2-P-8h) (LV5)
Modul 9a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-9a) (LV 3)
Modul 9b: Musikpraxis 2 ( 03-mus-L3-P-9b) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 3)
Modul 9g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-9g) (LV 4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L1-P-7d) (LV4)
Modul 7d: Musikpraxis 4 (03-mus-L1-P-7d) (LV5)

Bachelorstudiengänge:

Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Referenzfächer für andere Bachelorstudiengänge:

Modul 04: Musikpraxis (03 BA Mus 04) (LV 2/3)
Nebenfach Musikpädagogik für BA "Außerschulische Bildung":

Modul 02: Musikpraxis (03 BA AB MP 02) (LV 2/3)
B.A. Kindheitspädagogik:
03 BA REF Mus, LV D

Lehramtsstudiengänge:
Modul 07a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L1-P-07a) (Zusatzangebot)
Modul 07b: Musikpraxis 2 (03-Mus-L1-P-07b) (Zusatzangebot)
Modul 08a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L2/L5-P-08a) (LV 3)
Modul 09a: Musikpraxis 1 (03-Mus-L3-P-09a) (LV 3)
Modul 09d: Musikpraxis 4 (03-Mus-L3-P-09d) (LV 4)
Modul 09f: Musikpraxis 6 (03-Mus-L3-P-09f) (LV 4)
Modul 09g: Musikpraxis 7 (03-Mus-L3-P-09g) (LV 3)

[KU:GU] Singen und Gestalten von Liedern im pädagogischen Kontext (einschl. Ukulele-Kurs)
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
8 Einzeltermine:
Fr, 23.10.2026, 15.00 - 19.00 Uhr    keine Raumangabe
Fr, 23.10.2026, 15.00 - 19.00 Uhr    Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
Fr, 23.10.2026, 15.00 - 19.00 Uhr    Phil. II D, 08
Fr, 23.10.2026, 15.00 - 19.00 Uhr    Phil. II D, 07
Sa, 24.10.2026, 10.00 - 17.00 Uhr    Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
Sa, 24.10.2026, 10.00 - 17.00 Uhr    Phil. II D, 07
Sa, 24.10.2026, 10.00 - 17.00 Uhr    Phil. II D, 09
Sa, 24.10.2026, 10.00 - 17.00 Uhr    Phil. II D, 08

Zielgruppen :
MP Ba, PV, GS  |  mL1,2,3,4,5, PV, GS  |  AB Ba, PV, GS  |  BFK Ba, PV, GS

Kommentar:

Neben der Aneignung eines Liederrepertoires für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich sollen Möglichkeiten der Gestaltung und ggf. Techniken von Arrangements und praktischen Bearbeitungen für Chor, Orff-Kreis bis hin zur Rockband kennen gelernt und praktisch erprobt werden. Innerhalb der Übung ist auch ein dreistündiger Ukulele-Kurs für Anfänger eingebunden.

[Wshop] Songworkshop
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 13.10.2026
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppe :
MW Ba, MW Ma, MP Ba, GuK MW B, GK MP Ba, GuK MP Ma, L2, L5, L3

Kommentar:

In diesem Praxisworkshop sollen bereits bekannte Songs gemeinsam erarbeitet und in neuen Arrangements umgesetzt werden. Ziel ist es daher explizit nicht, möglichst originalgetreue Coverversionen, sondern eigene Interpretationen zu arrangieren. Dabei kann sich streng am Material des Vorbildes (Harmonik, Melodik, Form etc.) orientiert oder dieses abgewandelt werden. Die Umsetzung soll in der Gruppe erarbeitet werden und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Der Workshop ist offen für alle, egal welche(s) Instrument(e), egal welcher Erfahrungsgrad –Banderfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht ist.
Gefördert und gefordert werden in diesem Format insbesondere Aspekte wie: musikanalytische Fertigkeiten, Wissen über stilistische Besonderheiten, Transfer von theoretischen Aspekten in praktischer Umsetzung, kreativer Arbeitsprozess, Experimentieren mit musikalischen Mitteln und Erproben der daraus resultierenden Wirkung sowie Anleiten und Mitwirken in einem Ensemble.

[KU:Ch,O] Vokalensemble
Dozent/-in:
Format:
in Präsenz
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.10.2026
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr  Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)
nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 19 (Konzertsaal)

Zielgruppen :
mL1, L2, L3, L5, WvV, WPV, oSem  |  MP Ba, WPV, oSem

Kommentar:

Das Vokalensemble erarbeitet ein gemischtes Programm. Das Vokalensemble ist gedacht für Sängerinnen und Sänger, die in der Lage sind Stücke auch selbstständig zu erarbeiten und über eine gewisse Chorerfahrung verfügen.