Fachbereich 03: Sozial- und Kulturwissenschaften - Lehramtsstudiengänge - Kunst (L3) ab Wintersemester 2023/24
Veranstaltungen
M1 (Pflicht) Einführung in die Kunstpädagogik (03-kun-L3-M1) ⇑
KD-VL+Ü (Einführung KP) ⇑
[Vl] Einführung in die Kunstpädagogik (KD-Vorlesung)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 012 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II A, 108 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 027 (Holzwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 107 (Fotolabor 2) | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 025 (Metallwerkstatt) | ||
| wöchentlich Do. 16:00 - 18:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Die Vorlesung bietet eine Einführung in das Studium der Kunstpädagogik und ihrer Fragen, Konzepte, Bezugsfelder und Methoden sowie Bildungspotenziale unter Berücksichtigung aktueller Querschnittthemen.
KD-PS (System. Grundlagen) ⇑
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 1 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Was sind die Grundlagen und Ziele von Kunstpädagogik? Warum gehört Kunstunterricht zur schulischen Bildung? Und was soll und kann er leisten? Dieses Proseminar bietet Ihnen einen systematischen Einblick in die Ordnungsprinzipien des Fachs.
[P Si] Systematische Grundlagen der Kunstdidaktik 2 (KD-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar „Systematische Grundlagen der Fachdidaktik“ gibt einen Überblick über ausgewählte Schwerpunkte der aktuellen fachdidaktischen Diskussion und Forschung. Leistungsnachweise können zu zweit durch die Gestaltung einer Seminarsitzung erworben werden. Alles Weitere wird in der ersten Sitzung besprochen.
Folgende Themen können im Rahmen der Leistungsnachweise behandelt werden:
• Kinderzeichnung
• Kreativität und der kreative Prozess
• Kulturbegriffe: Multikulturalität, Interkulturalität, Transkulturalität
• Ästhetische Sozialisation / Heterogenität
• Identitätsbildung / Subjektorientierung
• Ästhetische Erfahrung
• Künstlerische Kunstpädagogik – Carl-Peter Buschkühle / Mario Urlaß
• Ästhetische Forschung – Helga Kämpf-Jansen
• Bildungsstandards und Kompetenzorientierung
• Medienkompetenz – Künstliche Intelligenz und Kreativität
M2 (Pflicht) Grundlagen Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft (03-kun-L3-M2) ⇑
KG/KW-PS (Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien) ⇑
[P Si] Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien (KG/KW-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
[P Si] Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien (KG/KW-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Diese Einführung wendet sich an alle Studierenden des Faches Kunstpädagogik und soll Sie in die Gegenstandsbereiche der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft (in der Terminologie der Kunstpädagogik früher „Fachwissenschaft“) und die verschiedenen Arten einführen, sich methodisch Kunstwerken zu nähern und sie historisch zu befragen. Dabei wird allerdings kein irgendwie gearteter Überblick über die Entwicklung der europäischen Kunst seit der Spätantike angestrebt. Vielmehr wollen wir uns durch gemeinsame Lektüren grundlegende kunsthistorische Analyseinstrumentarien erarbeiten und eine exemplarische Betrachtung einzelner Kunstwerke aus verschiedenen Epochen im Lichte dieser Methoden unternehmen.
Je nach Studiengang müssen Sie an dieser Veranstaltung aktiv und erfolgreich teilnehmen und/oder unterschiedliche Prüfungsleistungen erbringen (Hausarbeit, Referat, ggf. Klausur). Dessen ungeachtet haben Sie alle am Ende der Veranstaltung – engagierte Mitarbeit und Interesse vorausgesetzt – grundlegende Fertigkeiten erworben, um sachkundig die Form, den Inhalt, den Betrachter und die Funktion von Kunstwerken adressieren zu können.
KG/KW-PS (Epochen) ⇑
Ü/Tutorium ⇑
[Tut] Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (KG/KW-Übung)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
M3 (Pflicht) Grundlagen Kunstpraxis I (03-kun-L3-M3) ⇑
KPr-Proseminar 1 ⇑
[P Si] Einführung in das Zeichnen (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Mo. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
[P Si] Grundlagen des zweidimensionalen Gestaltens (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Mo. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[P Si] Medialität der Geister (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 112 (Malatelier) | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
Seitdem es sie gibt, werden Medien als Portal zum Jenseits angesehen. Im 19. Jahrhundert war es vor allem die Geisterfotografie, die von Spiritualist*innen als medialer Kanal genutzt wurde, um paranormale Erscheinungen zu dokumentieren. Mit Zunahme des Medienangebots im 20./21. Jahrhundert – durch Fernsehen, Radio, Video, Mobiltelefon, Internet usw. – nehmen ebenfalls die Apparate, Oberflächen und Diskurse zu, die Bestandteil des Alltags einer jeden Person sind. Die Einführung von etwas Neuem wird dabei gesellschaftlich oft als risikoreich empfunden, weshalb es nicht verwundert, dass diese neuen Medien oft mit Ängsten und teilweise mit Spuk und Übernatürlichem in Verbindung gebracht werden. Aufgrund ihrer „unsichtbaren“ Erscheinungsform teilen bestimmte Medien bereits eine Eigenschaft mit fiktionalen Geisterfiguren, denen dieselbe Eigenschaft zugeschrieben wird. Diese Zuschreibung, (technische) Medien könnten einen Kontakt zur Geisterwelt herstellen, bzw. Paranormales würde durch Medienkanäle Kontakt suchen, wird indes auch als „Channeling“ bezeichnet. Geistermedien und (technische) Medien gleichen sich demnach in ihrer Funktion, über große Distanz zwischen zwei Kommunikationsparteien als Vermittelnde von Botschaften / Informationen zu fungieren. Diese teilweise angsterregenden Aspekte von (technischen) Medien werden oft in Horrorfilmen verarbeitet, um wiederum bestehende Ängste des Zielpublikums anzusprechen. Aber auch die Bildenden Künste beschäftigen sich seither auf der ganzen Welt durch verschiedenste mediale Darstellungsweisen mit den Implikationen einer Existenz von Geistern. Die Medien als Solche werden somit zum Ausdruck über ein Verhältnis einer Gesellschaft zu ihren Medien. Innerhalb des Promseminars „Medialität der Geister“ sollen die Studierenden nun einen Weg finden, ein „unsichtbares Medium“, eine grundierte Leinwand, ein leeres Blatt Papier etc., zum „Channeling“, zum Vermitteln einer persönlichen, spirituellen oder gar paranormalen Information / Botschaft zu befähigen. Dabei sind sie dazu eingeladen, ihr gewähltes Medium zu hinterfragen, neu zu denken, ggf. Haptisches und Digitales zu kombinieren. Das Medium der Malerei eignet sich für dieses Unterfangen dabei besonders gut, da es innerhalb dieser viele Darstellungsweisen „geisterhafter“ / „transparenter“ Inhalte gibt, etwa durch verschiedene Lasurtechniken, die die Studierenden anwenden und meistern können. Durch die Behandlung von weiteren Beispielen aus Film- und Kunstgeschichte sollen den Studierenden im Laufe des Semesters Denkanstöße und Inspirationsmöglichkeiten für ihr eigenes künstlerisches Projekt nahgebracht werden. Letztlich soll die vollendete künstlerische Arbeit von einer Auseinandersetzung mit dem verwendeten Medium zeugen und dabei nachvollziehbare thematische Bezüge zum Seminarinhalt offenlegen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
KPr-Proseminar 2 ⇑
[P Si] Gesichter der Kunst: Das Porträt als Konzept und Praxis (KPr-Proseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 17:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden.
[P Si] Grundlagen der Bildhauerei (KPr-Proseminar)
| regelmäßige Termine ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | ||
| wöchentlich Mi. 16:00 - 19:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 001 (Tonwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Prof. Dr. Ansgar Schnurr).
KPr-Proseminar 3 ⇑
KPr-Übung 1 ⇑
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 1 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 2 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
KPr-Übung 2 ⇑
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 1 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 2 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
M4 (Pflicht) Konzepte und Handlungsfelder Kunstdidaktik (03-kun-L3-M4) ⇑
KD-S (Kunstpäd. Konzeptionen) ⇑
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
KD-S (Vermittlungsmodelle) ⇑
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
M5 (Pflicht) Vertiefung Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft I (03-kun-L3-M5) ⇑
LV 1: KG/KW-S oder -V (vergangene und gegenwärtige Entwicklungen) ⇑
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Vl] Hofkunst im Mittelalter (AfK-Nr.: 844)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Der Hof, also die Residenz einer Herrscherin oder eines Herrschers, war im Mittelalter einer der zentralen Orte an dem und für den Kunst und Architektur stand. Bau- und Bildwerke waren zugleich Medien der Ausübung als auch von Repräsentation der Herrschaft und der Herrschenden. Die Vorlesung verfolgt das Ziel, etwa 1000 Jahre europäischer Hofkunst in ihren wichtigen Strukturen und Werken vorzustellen. Die Zeitreise beginnt am ostgotischen Königshof in Ravenna im 6. Jh. und endet am Wiener Habsburgerhof im ausgehenden Mittelalter.
[Vl] Kunst der Moderne - heute (AfK-Nr.: 844)
| regelmäßiger Termin ab 22.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
| nächster Termin: 22.10.2026 Uhr, Raum: Alter Steinbacher Weg 44, 011 | ||
Seit etwa der Jahrtausendwende wird die "Kunst der Moderne", d.h. die Kunst der Dekaden um 1900, einer kritischen Revision unterzogen. Wahlweise unter feministischen und/oder postkolonialen Vorzeichen. Große Museen wie das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou in Paris oder die Neue Nationalgalerie in Berlin präsentieren ihre Sammlungen in neuer Gewandung und Komposition, aktivieren die Depots und kaufen Bestände dazu, um - im Zeitalter der Globalisierung und einer vermeintlichen Dezentrierung des Westens - andere Perspektiven auf die Moderne zu eröffnen bzw. die Moderne als Epoche (nicht nur der Kunst) anders zu denken. Bislang kaum bekannte oder ignorierte künstlerische Positionen (von Frauen, People of Color u.a.) werden "entdeckt", tradierte Narrative und Erzählmuster aufgebrochen, produktive Nachbarschaften von Exponaten erprobt usw. Auch etablierte Künstler*innen der Moderne werden nun neu gesehen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die gegenwärtige Lebenswelt befragt.
In der Vorlesung geht es um diesen dezidiert heutigen Blick auf Kunst der Moderne und damit auch um die Frage, was davon warum uns heute interessieren könnte oder sollte. Durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Ausstellungen, musealen Inszenierungen und Forschungsbeiträgen zu dem Thema lernen die Studierenden ein breites Spektrum der "Kunst der Moderne" kennen ebenso wie Möglichkeiten ihrer Betrachtung und Interpretation aus einer im Hier und Jetzt situierten Warte.
LV 2: KG/KW-Seminar (Diskurse und Institutionen) ⇑
LV 3: Exkursionstag ⇑
[Si] Individuelle Mythologien von Leonor Fini bis Meret Oppenheim: Kunst zwischen Surrealismus, Magie und weiblicher Selbstermächtigung (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar ist das kunsthistorische Begleitseminar zu dem kunsthistorischen Projektseminar von Laura Heeg an der Kunsthalle Schirn, Frankfurt, zur Ausstellung über Leonor Fini. Es bietet sich daher an, dieses Seminar begleitend zu belegen, ist aber keine Bedingung, um an Laura Heegs Seminar teilnzunehmen.
M6 (Pflicht) Grundlagen Kunstpraxis II (03-kun-L3-M6) ⇑
KPr-Seminar 1 ⇑
[Si] A TANGIBLE TRACE - SPUREN IN MATERIAL UND RAUM (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer/in am Institut wenden (folgt).
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Das serielle Portrait - Fotografie (KPr-Seminar)
Das fotografische Porträt einer Person oder Personengruppe kann beobachtend, subjektiv, forschend, konzeptuell oder inszeniert sein. Unabhängig von der Herangehensweise entsteht jedes Porträt in der Interaktion zwischen fotografierender und porträtierter Person.
Das Seminar vermittelt einen Einblick über historische und zeitgenössische Positionen der Porträtfotografie und untersucht unterschiedliche fotografische Strategien anhand ausgewählter Beispiele.
Aufbauend darauf entwickeln die Teilnehmenden das Konzept für eine eigene fotografische Serie. Im Zentrum steht dabei nicht die technische Perfektion des Bildes, sondern die Entwicklung eines eigenständigen fotografischen Ansatzes und einer Annäherung an die dargestellten Menschen.
Es werden gestalterische und technische Aspekte der Porträtfotografie durch praktische Übungen im Umgang mit Licht und Kamera vermittelt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Experimentelle erweiterte Zeichnung
In diesem Seminar werden unterschiedliche zeichnerische Methoden und Verfahren erprobt und das Feld der Zeichnung erweitert. Wir werden unter anderem blind und dialogisch zeichnen, Cut-outs als zeichnerisches Verfahren thematisieren, mit Schatten als Zeichnung arbeiten und Übergänge zwischen Zeichnung und Skulptur untersuchen.
Die verschiedenen Zugänge werden praktisch erprobt, gemeinsam reflektiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in den Kunstunterricht betrachtet.
Zu Beginn des Seminars werden die Sitzungen angeleitet. Im zweiten Teil steht die Entwicklung eines eigenen zeichnerischen Schwerpunkts im Vordergrund. Ergänzend hält jede:r Teilnehmer:in einen kurzen Impulsvortrag zu einer selbst gewählten künstlerischen Position.
Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung Papier, Zeichenmaterial und einen kleinen Gegenstand mit, den Sie interessant finden. Außerdem empfiehlt es sich, ein kleines Arbeitsbuch für Notizen, Skizzen und Gedanken anzulegen.
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
In diesem Seminar geht es darum, in einer Kleingruppe von zwei bis vier Studierenden eine größere plastische Arbeit aus Papier und/oder Pappe zu erstellen. Papier und Pappe sind Alltagsmaterialien, die oft kostengünstig zu beschaffen sind. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Papiersorten mit verschiedenen Funktionen, angefangen bei Zeitungspapier, Küchenpapier, Backpapier, Geschenkpapier, Schmiergelpapier, Finnpappe, Wabenpappe, Umzugskartons und Seidenpapier.
Die künstlerisch-plastischen Möglichkeiten werden experimentell und strategisch ausprobiert. Zudem wird jede*r Studierende einen Impulsvortrag über eine zum Seminarthema passende Künstler*in halten.
Sammeln Sie gerne bis zum Seminarstart viel Papier und Pappe aus dem Alltag, von dem Sie denken, dass wir es möglicherweise gut gebrauchen können. Es wäre toll, wenn es zu Seminarbeginn eine große Auswahl und Menge an unterschiedlichen Papieren und Pappen gäbe.
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Loop: Displays der Wiederholung & Zirkulation (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lässt sich Wiederholung als künstlerische Strategie verstehen? Was geschieht, wenn Bilder nicht auf ein Ende zulaufen, sondern zirkulieren, sich vervielfältigen, remixen oder in immer neuen Kontexten auftauchen? Welche Formen von Zeitlichkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen dabei?
Im Seminar werden Wiederholung und Zirkulation zum Ausgangspunkt künstlerischer Recherche und experimenteller Praxis. Wir beschäftigen uns mit Loop-Strukturen in Bewegtbild und digitalen Bildkulturen und fragen danach, wie Wiederholung Wahrnehmung organisiert, Differenzen hervorbringt und Bedeutungen verschiebt. In gemeinsamen Erkundungen entstehen eigene künstlerische Arbeiten, in denen Loops nicht nur als technische Form, sondern als ästhetisches Verfahren, als Display und als Denkfigur erprobt werden.
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
KPr-Seminar 2 ⇑
[Si] A TANGIBLE TRACE - SPUREN IN MATERIAL UND RAUM (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer/in am Institut wenden (folgt).
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Das serielle Portrait - Fotografie (KPr-Seminar)
Das fotografische Porträt einer Person oder Personengruppe kann beobachtend, subjektiv, forschend, konzeptuell oder inszeniert sein. Unabhängig von der Herangehensweise entsteht jedes Porträt in der Interaktion zwischen fotografierender und porträtierter Person.
Das Seminar vermittelt einen Einblick über historische und zeitgenössische Positionen der Porträtfotografie und untersucht unterschiedliche fotografische Strategien anhand ausgewählter Beispiele.
Aufbauend darauf entwickeln die Teilnehmenden das Konzept für eine eigene fotografische Serie. Im Zentrum steht dabei nicht die technische Perfektion des Bildes, sondern die Entwicklung eines eigenständigen fotografischen Ansatzes und einer Annäherung an die dargestellten Menschen.
Es werden gestalterische und technische Aspekte der Porträtfotografie durch praktische Übungen im Umgang mit Licht und Kamera vermittelt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Experimentelle erweiterte Zeichnung
In diesem Seminar werden unterschiedliche zeichnerische Methoden und Verfahren erprobt und das Feld der Zeichnung erweitert. Wir werden unter anderem blind und dialogisch zeichnen, Cut-outs als zeichnerisches Verfahren thematisieren, mit Schatten als Zeichnung arbeiten und Übergänge zwischen Zeichnung und Skulptur untersuchen.
Die verschiedenen Zugänge werden praktisch erprobt, gemeinsam reflektiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in den Kunstunterricht betrachtet.
Zu Beginn des Seminars werden die Sitzungen angeleitet. Im zweiten Teil steht die Entwicklung eines eigenen zeichnerischen Schwerpunkts im Vordergrund. Ergänzend hält jede:r Teilnehmer:in einen kurzen Impulsvortrag zu einer selbst gewählten künstlerischen Position.
Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung Papier, Zeichenmaterial und einen kleinen Gegenstand mit, den Sie interessant finden. Außerdem empfiehlt es sich, ein kleines Arbeitsbuch für Notizen, Skizzen und Gedanken anzulegen.
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
In diesem Seminar geht es darum, in einer Kleingruppe von zwei bis vier Studierenden eine größere plastische Arbeit aus Papier und/oder Pappe zu erstellen. Papier und Pappe sind Alltagsmaterialien, die oft kostengünstig zu beschaffen sind. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Papiersorten mit verschiedenen Funktionen, angefangen bei Zeitungspapier, Küchenpapier, Backpapier, Geschenkpapier, Schmiergelpapier, Finnpappe, Wabenpappe, Umzugskartons und Seidenpapier.
Die künstlerisch-plastischen Möglichkeiten werden experimentell und strategisch ausprobiert. Zudem wird jede*r Studierende einen Impulsvortrag über eine zum Seminarthema passende Künstler*in halten.
Sammeln Sie gerne bis zum Seminarstart viel Papier und Pappe aus dem Alltag, von dem Sie denken, dass wir es möglicherweise gut gebrauchen können. Es wäre toll, wenn es zu Seminarbeginn eine große Auswahl und Menge an unterschiedlichen Papieren und Pappen gäbe.
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Loop: Displays der Wiederholung & Zirkulation (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lässt sich Wiederholung als künstlerische Strategie verstehen? Was geschieht, wenn Bilder nicht auf ein Ende zulaufen, sondern zirkulieren, sich vervielfältigen, remixen oder in immer neuen Kontexten auftauchen? Welche Formen von Zeitlichkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen dabei?
Im Seminar werden Wiederholung und Zirkulation zum Ausgangspunkt künstlerischer Recherche und experimenteller Praxis. Wir beschäftigen uns mit Loop-Strukturen in Bewegtbild und digitalen Bildkulturen und fragen danach, wie Wiederholung Wahrnehmung organisiert, Differenzen hervorbringt und Bedeutungen verschiebt. In gemeinsamen Erkundungen entstehen eigene künstlerische Arbeiten, in denen Loops nicht nur als technische Form, sondern als ästhetisches Verfahren, als Display und als Denkfigur erprobt werden.
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
KPr - Projektseminar ⇑
[Pj Si] Night Fever - Geschichten der Nacht (KPr-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Was verändert sich in der Dunkelheit?
Das Seminar widmet sich der Nacht als Erfahrungsraum. Wir untersuchen Tanzflächen ebenso wie liminale Räume, die in der Dunkelheit zugleich vertraut und fremd erscheinen. Wir widmen uns Gefühlen von Gemeinschaft und Freiheit in der Nacht, aber auch dem Unheimlichen und Gespenstischen.
Mit Fotografie und Film erforschen wir, wie Dunkelheit Orte, Körper und Wahrnehmung verändert. Dokumentation, Inszenierung und gefundenes Material bilden die Ausgangspunkte für eigene künstlerische Arbeiten über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Nähe und Bedrohung, Erinnerung und Furcht.
Zum Abschluss des Semesters werden die entstandenen Arbeiten bei Nacht im Stadtraum präsentiert. Bitte berücksichtigen Sie, dass Ihre praktische Arbeit zu diesem Termin bereits weitgehend fertiggestellt sein muss.
[Pj Si] Ökologie der Geister III (KPr-Projektseminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister III: Fotografie/Performance/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar gehend bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden. Dabei ist die künstlerische Praxis des Gehens im Zentrum
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk ist Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Pj Si] States of Change: Feuer, Hitze und Transformation im künstlerischen Prozess (KPr-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das Seminar nimmt Materialien in den Blick, die sich durch Hitze verändern. Diese sind beispielsweise Wachs, Ton, Metall oder Holzkohle. Untersucht werden dabei auch die künstlerischen, kulturellen, historischen, gesellschaftlichen und technologischen Bedeutungen dieser Materialien. Unterschiedliche Techniken zur Bearbeitung dieser Materialien dürfen dabei explizit ausgetestet werden. Der gemeinsame Besuch von Produktionsstätten und die Vorstellung von Künstler*innen, die mit diesen Materialien arbeiten, vertiefen die Auseinandersetzung mit dem Seminarthema. Es besteht zudem die Möglichkeit, eigene Arbeiten vorzustellen, die in Zusammenhang mit den Fragestellungen des Seminars stehen oder im Laufe des Seminars entstehen.
Immer dienstags 9:15–11:45 Uhr
Findet nicht an folgenden Terminen statt: 17.11. und 26.1., dafür findet verpflichtend für alle Kursteilnehmende folgender Workshoptag statt:
Köhlern mit Künstlerin Ulrike Mohr: 18.12. (9-17 Uhr).
Der Workshop kann als Exkursion angerechnet werden.
KPr-Übung 1 ⇑
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 1 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 2 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
KPr-Übung 2 ⇑
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 1 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Druckgrafik 2 (KPr-Übung)
[Ü] Werkstattschein Holz I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz III (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Holz IV (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Holz. In der Veranstaltung wird ein Hocker gefertigt. Es wird ein Materialkostenbeitrag von 10€ fällig.
[Ü] Werkstattschein Metall I (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
[Ü] Werkstattschein Metall II (KPr-Übung)
Übung zum Erwerb des Werkstattscheins Metall. In der Veranstaltung werden verschiedene Verfahren zum Trennen, Verbinden und Biegen von Metallen geübt.
Sicherheitsschuhe sind Pflicht!
Exkursionstag ⇑
M7 (Pflicht) Vertiefung Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft II (03-kun-L3-M7) ⇑
KG/KW-Seminar (Neuere Methoden) ⇑
[Si] Neuere kunsthistorische Methoden (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für Studierende des Masters Kunstpädagogik sowie fortgeschrittene Studierende im L3-Studiengang Kunst. Es führt Sie in aktuelle kunstgeschichtliche und kulturwissenschaftliche Methoden ein, die Ihnen eine avancierte Beschäftigung mit Kunst in historischer Perspektive überhaupt erst ermöglichen. Dieses unabdingbare Handwerkszeug werden wir uns durch Lektüren, die von Ihnen allen zu unternehmen sind, und durch die gemeinsame Thematisierung von Methodentexten und Methodenanwendungen erarbeiten.
KG/KW-Seminar (vergangene und gegenwärtige Bedingungen) ⇑
[Si] Art meets Sound. Kunst und Musik in der Moderne (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II D, 08 | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II D, 08 | ||
Was passiert, wenn Klang auf Bild trifft? Wenn Komponist*innen Farben hören oder Künstler*nnen Musik sichtbar machen? Das Seminar geht diesen und ähnlichen Fragen nach und lädt dazu ein, Verbindungen zwischen bildender Kunst und Musik gemeinsam zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen Positionen zwischen den Disziplinen: Komponist*innen, die sich von Malerei, Skulptur oder Architektur inspirieren lassen, ebenso wie bildende Künstler*innen, die musikalische Strukturen, Klang oder Kompositionsprinzipien in ihre Arbeit integrieren. Dabei beginnen wir in den Pariser Ateliers um 1900 und bewegen uns bis in die zeitgenössische Gegenwart.
„Art meets Sound“ versteht sich als gemeinsamer Denk- und Experimentierraum. Das Seminar wird von Lehrenden aus Kunst und Musik gemeinsam gestaltet und Studierende beider Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Blickwinkel einzubringen.
[Si] Minne als höfische Kunstform
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 12:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. I, G 333 | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. I, G 333 | ||
Minne bezeichnet mit Blick auf ihre motivische Umsetzung in den mittelalterlichen Bildkünsten Europas ebenso wie hinsichtlich ihrer Gestaltung in Musik und Dichtung ein äußerst vielstimmiges kulturelles Phänomen. Sie begegnet sowohl als reglementierte soziale Kommunikationspraxis (im Kontext von Brautwerbungen, Heiraten, Geschlechterkommunikation) wie auch als ästhetisches Experimentierfeld, als Unterhaltungsmedium und kultureller Rahmen, in dem Themen bzw. Konzepte wie Intimität, Treue, Liebe, Geschlechterrollen, aber auch deren tugendethische, normative und politische Implikationen verhandelt werden. Dabei zeigt sich immer wieder auch die Bedeutung von Minne als sozialem Spiel. Das Seminar legt den Schwerpunkt zwar auf künstlerische Ausdrucksformen, Medien und Akteure der höfischen Minne, wird aber auch Rezeptionen und Manifestationen der Minnekultur in nicht-höfischen Milieus thematisieren. Dabei werden uns unter anderem Fragen nach den sozialen Räumen der Minne beschäftigen sowie nach der besonderen Rolle und Funktion, die innerhalb dieser Räume und Beziehungen bestimmten Artefakten und Objektgattungen (z.B. Minnekästchen, Spiegeln, Kämmen etc.) sowie ihrer Materialität zukam.
Exkursionstag ⇑
[Si] Individuelle Mythologien von Leonor Fini bis Meret Oppenheim: Kunst zwischen Surrealismus, Magie und weiblicher Selbstermächtigung (KG/KW-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Das Seminar ist das kunsthistorische Begleitseminar zu dem kunsthistorischen Projektseminar von Laura Heeg an der Kunsthalle Schirn, Frankfurt, zur Ausstellung über Leonor Fini. Es bietet sich daher an, dieses Seminar begleitend zu belegen, ist aber keine Bedingung, um an Laura Heegs Seminar teilnzunehmen.
M8 (Pflicht) Vertiefung und Projekt Kunstpraxis I (03-kun-L3-M8) ⇑
LV1: KPr-Seminar 1
[Si] A TANGIBLE TRACE - SPUREN IN MATERIAL UND RAUM (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer/in am Institut wenden (folgt).
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Das serielle Portrait - Fotografie (KPr-Seminar)
Das fotografische Porträt einer Person oder Personengruppe kann beobachtend, subjektiv, forschend, konzeptuell oder inszeniert sein. Unabhängig von der Herangehensweise entsteht jedes Porträt in der Interaktion zwischen fotografierender und porträtierter Person.
Das Seminar vermittelt einen Einblick über historische und zeitgenössische Positionen der Porträtfotografie und untersucht unterschiedliche fotografische Strategien anhand ausgewählter Beispiele.
Aufbauend darauf entwickeln die Teilnehmenden das Konzept für eine eigene fotografische Serie. Im Zentrum steht dabei nicht die technische Perfektion des Bildes, sondern die Entwicklung eines eigenständigen fotografischen Ansatzes und einer Annäherung an die dargestellten Menschen.
Es werden gestalterische und technische Aspekte der Porträtfotografie durch praktische Übungen im Umgang mit Licht und Kamera vermittelt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Experimentelle erweiterte Zeichnung
In diesem Seminar werden unterschiedliche zeichnerische Methoden und Verfahren erprobt und das Feld der Zeichnung erweitert. Wir werden unter anderem blind und dialogisch zeichnen, Cut-outs als zeichnerisches Verfahren thematisieren, mit Schatten als Zeichnung arbeiten und Übergänge zwischen Zeichnung und Skulptur untersuchen.
Die verschiedenen Zugänge werden praktisch erprobt, gemeinsam reflektiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in den Kunstunterricht betrachtet.
Zu Beginn des Seminars werden die Sitzungen angeleitet. Im zweiten Teil steht die Entwicklung eines eigenen zeichnerischen Schwerpunkts im Vordergrund. Ergänzend hält jede:r Teilnehmer:in einen kurzen Impulsvortrag zu einer selbst gewählten künstlerischen Position.
Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung Papier, Zeichenmaterial und einen kleinen Gegenstand mit, den Sie interessant finden. Außerdem empfiehlt es sich, ein kleines Arbeitsbuch für Notizen, Skizzen und Gedanken anzulegen.
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
In diesem Seminar geht es darum, in einer Kleingruppe von zwei bis vier Studierenden eine größere plastische Arbeit aus Papier und/oder Pappe zu erstellen. Papier und Pappe sind Alltagsmaterialien, die oft kostengünstig zu beschaffen sind. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Papiersorten mit verschiedenen Funktionen, angefangen bei Zeitungspapier, Küchenpapier, Backpapier, Geschenkpapier, Schmiergelpapier, Finnpappe, Wabenpappe, Umzugskartons und Seidenpapier.
Die künstlerisch-plastischen Möglichkeiten werden experimentell und strategisch ausprobiert. Zudem wird jede*r Studierende einen Impulsvortrag über eine zum Seminarthema passende Künstler*in halten.
Sammeln Sie gerne bis zum Seminarstart viel Papier und Pappe aus dem Alltag, von dem Sie denken, dass wir es möglicherweise gut gebrauchen können. Es wäre toll, wenn es zu Seminarbeginn eine große Auswahl und Menge an unterschiedlichen Papieren und Pappen gäbe.
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Loop: Displays der Wiederholung & Zirkulation (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lässt sich Wiederholung als künstlerische Strategie verstehen? Was geschieht, wenn Bilder nicht auf ein Ende zulaufen, sondern zirkulieren, sich vervielfältigen, remixen oder in immer neuen Kontexten auftauchen? Welche Formen von Zeitlichkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen dabei?
Im Seminar werden Wiederholung und Zirkulation zum Ausgangspunkt künstlerischer Recherche und experimenteller Praxis. Wir beschäftigen uns mit Loop-Strukturen in Bewegtbild und digitalen Bildkulturen und fragen danach, wie Wiederholung Wahrnehmung organisiert, Differenzen hervorbringt und Bedeutungen verschiebt. In gemeinsamen Erkundungen entstehen eigene künstlerische Arbeiten, in denen Loops nicht nur als technische Form, sondern als ästhetisches Verfahren, als Display und als Denkfigur erprobt werden.
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
LV2: KPr-Seminar 2
[Si] A TANGIBLE TRACE - SPUREN IN MATERIAL UND RAUM (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer/in am Institut wenden (folgt).
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Das serielle Portrait - Fotografie (KPr-Seminar)
Das fotografische Porträt einer Person oder Personengruppe kann beobachtend, subjektiv, forschend, konzeptuell oder inszeniert sein. Unabhängig von der Herangehensweise entsteht jedes Porträt in der Interaktion zwischen fotografierender und porträtierter Person.
Das Seminar vermittelt einen Einblick über historische und zeitgenössische Positionen der Porträtfotografie und untersucht unterschiedliche fotografische Strategien anhand ausgewählter Beispiele.
Aufbauend darauf entwickeln die Teilnehmenden das Konzept für eine eigene fotografische Serie. Im Zentrum steht dabei nicht die technische Perfektion des Bildes, sondern die Entwicklung eines eigenständigen fotografischen Ansatzes und einer Annäherung an die dargestellten Menschen.
Es werden gestalterische und technische Aspekte der Porträtfotografie durch praktische Übungen im Umgang mit Licht und Kamera vermittelt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Experimentelle erweiterte Zeichnung
In diesem Seminar werden unterschiedliche zeichnerische Methoden und Verfahren erprobt und das Feld der Zeichnung erweitert. Wir werden unter anderem blind und dialogisch zeichnen, Cut-outs als zeichnerisches Verfahren thematisieren, mit Schatten als Zeichnung arbeiten und Übergänge zwischen Zeichnung und Skulptur untersuchen.
Die verschiedenen Zugänge werden praktisch erprobt, gemeinsam reflektiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in den Kunstunterricht betrachtet.
Zu Beginn des Seminars werden die Sitzungen angeleitet. Im zweiten Teil steht die Entwicklung eines eigenen zeichnerischen Schwerpunkts im Vordergrund. Ergänzend hält jede:r Teilnehmer:in einen kurzen Impulsvortrag zu einer selbst gewählten künstlerischen Position.
Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung Papier, Zeichenmaterial und einen kleinen Gegenstand mit, den Sie interessant finden. Außerdem empfiehlt es sich, ein kleines Arbeitsbuch für Notizen, Skizzen und Gedanken anzulegen.
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
In diesem Seminar geht es darum, in einer Kleingruppe von zwei bis vier Studierenden eine größere plastische Arbeit aus Papier und/oder Pappe zu erstellen. Papier und Pappe sind Alltagsmaterialien, die oft kostengünstig zu beschaffen sind. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Papiersorten mit verschiedenen Funktionen, angefangen bei Zeitungspapier, Küchenpapier, Backpapier, Geschenkpapier, Schmiergelpapier, Finnpappe, Wabenpappe, Umzugskartons und Seidenpapier.
Die künstlerisch-plastischen Möglichkeiten werden experimentell und strategisch ausprobiert. Zudem wird jede*r Studierende einen Impulsvortrag über eine zum Seminarthema passende Künstler*in halten.
Sammeln Sie gerne bis zum Seminarstart viel Papier und Pappe aus dem Alltag, von dem Sie denken, dass wir es möglicherweise gut gebrauchen können. Es wäre toll, wenn es zu Seminarbeginn eine große Auswahl und Menge an unterschiedlichen Papieren und Pappen gäbe.
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Loop: Displays der Wiederholung & Zirkulation (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lässt sich Wiederholung als künstlerische Strategie verstehen? Was geschieht, wenn Bilder nicht auf ein Ende zulaufen, sondern zirkulieren, sich vervielfältigen, remixen oder in immer neuen Kontexten auftauchen? Welche Formen von Zeitlichkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen dabei?
Im Seminar werden Wiederholung und Zirkulation zum Ausgangspunkt künstlerischer Recherche und experimenteller Praxis. Wir beschäftigen uns mit Loop-Strukturen in Bewegtbild und digitalen Bildkulturen und fragen danach, wie Wiederholung Wahrnehmung organisiert, Differenzen hervorbringt und Bedeutungen verschiebt. In gemeinsamen Erkundungen entstehen eigene künstlerische Arbeiten, in denen Loops nicht nur als technische Form, sondern als ästhetisches Verfahren, als Display und als Denkfigur erprobt werden.
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
KPr-Projektseminar
[Pj Si] Night Fever - Geschichten der Nacht (KPr-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Was verändert sich in der Dunkelheit?
Das Seminar widmet sich der Nacht als Erfahrungsraum. Wir untersuchen Tanzflächen ebenso wie liminale Räume, die in der Dunkelheit zugleich vertraut und fremd erscheinen. Wir widmen uns Gefühlen von Gemeinschaft und Freiheit in der Nacht, aber auch dem Unheimlichen und Gespenstischen.
Mit Fotografie und Film erforschen wir, wie Dunkelheit Orte, Körper und Wahrnehmung verändert. Dokumentation, Inszenierung und gefundenes Material bilden die Ausgangspunkte für eigene künstlerische Arbeiten über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Nähe und Bedrohung, Erinnerung und Furcht.
Zum Abschluss des Semesters werden die entstandenen Arbeiten bei Nacht im Stadtraum präsentiert. Bitte berücksichtigen Sie, dass Ihre praktische Arbeit zu diesem Termin bereits weitgehend fertiggestellt sein muss.
[Pj Si] Ökologie der Geister III (KPr-Projektseminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
Ökologie der Geister III: Fotografie/Performance/Intervention
Die Stadt Gießen ist der Raum, in dem sich dieses Seminar gehend bewegt. Die Stadt, ihre Gebäude, Straßen, Bewohner*innen, Geschichte(n) … sind unsere Bezugspunkte für die künstlerisch/fotografische Expedition, die wir gemeinsam beginnen. Die Stadt und Stadtgesellschaft werden wir in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten erforschen. Wie kann man künstlerische, performative Interventionen erarbeiten und wie können diese am Ende sichtbar werden? Das sind Fragen, denen wir uns stellen werden. Dabei ist die künstlerische Praxis des Gehens im Zentrum
Das Seminar findet zu Teilen draußen statt. Festes Schuhwerk ist Voraussetzung für die Expeditionen, die z.T. auch zu Tageszeiten jenseits der üblichen Seminarkernzeiten stattfinden werden.
[Pj Si] States of Change: Feuer, Hitze und Transformation im künstlerischen Prozess (KPr-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 09:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das Seminar nimmt Materialien in den Blick, die sich durch Hitze verändern. Diese sind beispielsweise Wachs, Ton, Metall oder Holzkohle. Untersucht werden dabei auch die künstlerischen, kulturellen, historischen, gesellschaftlichen und technologischen Bedeutungen dieser Materialien. Unterschiedliche Techniken zur Bearbeitung dieser Materialien dürfen dabei explizit ausgetestet werden. Der gemeinsame Besuch von Produktionsstätten und die Vorstellung von Künstler*innen, die mit diesen Materialien arbeiten, vertiefen die Auseinandersetzung mit dem Seminarthema. Es besteht zudem die Möglichkeit, eigene Arbeiten vorzustellen, die in Zusammenhang mit den Fragestellungen des Seminars stehen oder im Laufe des Seminars entstehen.
Immer dienstags 9:15–11:45 Uhr
Findet nicht an folgenden Terminen statt: 17.11. und 26.1., dafür findet verpflichtend für alle Kursteilnehmende folgender Workshoptag statt:
Köhlern mit Künstlerin Ulrike Mohr: 18.12. (9-17 Uhr).
Der Workshop kann als Exkursion angerechnet werden.
M9 (Wahlpflicht) Praxissemester im Sekundarstufenlehramt (SPS 2) Fach Kunst (03-kun-L3-M9) ⇑
Bitte beachten Sie: Die Anmeldung zum Praxissemester (Vorbereitungsseminar, Durchführungsphase und Auswertungsseminar) erfolgt ein Semester im Voraus über das ZfL. Hierfür ist keine Anmeldung in Flexnow erforderlich.
Für die zugehörigen fachdidaktischen Seminare/die Ringvorlesung Inklusion (L5) melden Sie sich jedoch bitte über Flexnow an.
Vorbereitungsseminar ⇑
Fachdidaktisches Seminar im Schwerpunktfach (Kunstunterricht planen) ⇑
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
Fachdidaktisches Seminar im zweiten studierten Fach ⇑
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Materialorientierte Kunstpädagogik (KD-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 16.10.2026 | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 115 (Zeichenatelier) | ||
| wöchentlich Fr. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
"D" Praktikumsdurchführung inkl. 8h Begleitseminare verteilt auf 3-4 Termine ⇑
Auswertungsseminar ⇑
M10 (Pflicht) Vertiefung Kunstdidaktik Lehramt Studienfach Kunstpädagogik L3 (03-kun-L3-M10) ⇑
KD-S (Ästh. Bildungstheorien) ⇑
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Ästhetische Ambiguität als Vermittlungspraxis: Experimentelle Kunstdidaktik zwischen produktiver Verunsicherung und pädagogischer Stabilisierung (KD-Seminar/Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was passiert, wenn Eindeutigkeiten schwinden und Widersprüche unauflösbar werden? In einer von globalen Umbrüchen und Krisen geprägten Gegenwart ist die Fähigkeit, Ungewissheit auszuhalten (Ambiguitätstoleranz), zu einer demokratischen Kernkompetenz geworden. Dieses projektorientierte Seminar begreift die Erforschung ästhetischer Ambiguität nicht als rein formales Problem, sondern als zentrale Vermittlungs- und Arbeitspraxis. Die Kunst bietet in ihren vielfältigen Formen – von installativen Setzungen über performative Irritationen bis hin zu kollaborativen Prozessen – einen geschützten und zugleich hochdynamischen Resonanzraum für diese gesellschaftlichen Spannungsfelder.
Im Zentrum des gemeinsamen Forschungslabors stehen Aushandlungsprozesse verschiedenster Art:
• Ästhetische Aushandlung: Wie treten wir mit Werken, Medien und Bildwelten in Dialog, die sich einer schnellen Konsumierbarkeit oder einfachen Deutung entziehen?
• Soziale und partizipative Aushandlung: Wie organisieren sich Lernende im Raum, wenn feste Vorgaben zugunsten offener, experimenteller Versuchsanordnungen aufgelöst werden und stattdessen offene Suchbewegungen entstehen?
• Diskursive Aushandlung: Wie sprechen wir über die Irritation und das Fremde, ohne sie sofort in einfache „Richtig-oder-Falsch“-Muster zu drängen oder wegzudisziplinieren?
Wir untersuchen das feine Wechselspiel aus geplanter Destabilisierung – dem bewussten Zulassen von Sinnkrisen und Vieldeutigkeiten – und pädagogischer Stabilisierung, die als verlässliches Auffangnetz im Raum fungiert. Die Studierenden erproben im Selbstversuch experimentelle Vermittlungs- und Arbeitskonzepte. Dabei erlernen sie einfache qualitative Methoden, die zur wissenschaftlichen Begleitung von Erfahrungsprozessen als praktische Werkzeuge dienen, und ziehen Parallelen zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen.
Das Ziel ist kein fertiges Rezept, sondern das Annähern an eine professionelle Haltung und das Entwickeln eines theoretisch fundierten Fundaments im Umgang mit ästhetischer Ambiguität.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
KD-S (Kunstdid. Perspektiven L3) ⇑
[Si] Arbeitstitel Kunstpädagogik postkolonial (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Postkolonialismus* rückt u. A. die folgenden Fragen und Themenfelder in den Fokus:
- der Umgang mit globalen Ungleichheiten und asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen dem sog. Globalen Süden und dem Globalen Norden
- kulturelle Wandlungsprozesse durch Transkulturalität und Hybridisierung
- die Subjektbildung ‚zwischen‘ den Kulturen; Heterogenität und Vielfalt
- kulturelle Sehgewohnheiten und Blickkonventionen, die prägen, wie Selbst und Welt sowie Bilder und künstlerische Objekte wahrgenommen werden
- die Aushandlung unterschiedlicher Verständnisse von Kunst und Kunsthandwerk
- Überwindung des Eurozentrismus, Kanonrevision und -erweiterung (Thematisierung nicht-europäischer künstlerischer Positionen im Kunstunterricht
- Critical Whiteness: Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit ‚weißen‘ Privilegien
- der Umgang mit Ambiguität und Ambivalen
- das auf Gleichheit beruhende Zusammenleben und -arbeiten
Postkolonialismus ist weitaus mehr als ein Nischenthema für die Kunstpädagogik und den Kunstunterricht. Es geht nicht bloß um die Thematisierung einiger außer-europäischer Positionen, um dann wieder zum „business as usual“ zurückzukehren. Werden die Forderungen und Themen der postkolonialen Kritik ernst genommen, muss Kunstpädagogik in ihren grundlegenden Konzepten, Methoden und Überzeugungen neubefragt und ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer postkolonialen Kunstpädagogik ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, sondern ein Feld aus vielfältigen Baustellen und Stolpersteinen (daher der Titel „Arbeitstitel“).
Das Seminar wird die unterschiedlichen Dimensionen von Postkolonialismus und Kolonialität kritisch beleuchten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Spannungen, Herausforderungen und Möglichkeiten postkolonialer Gesellschaften zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir unterschiedliche Arbeitsschritte der kunstpädagogischen Praxis einer postkolonialen Befragung unterziehen. Dies betrifft u. a.:
- Die Auswahl von Themen für einen postkolonialorientierten Kunstunterricht
- Methodische Vermittlung von Fachinhalten (Wie werden diese ‚neuen‘ Themen gezeiht und besprochen)
- Die kritische Selbstreflexion der Lehrkraft (Situierung, Blickposition, Sehgewohnheiten und ‚blinde Flecken‘)
- Die Analyse der Lernvoraussetzungen heterogener Lerngruppen
- Die Reflexion von Sprache und machtvollen Zuschreibungen
*Postkolonialismus thematisiert die anhaltenden Folgen des europäischen neuzeitlichen Kolonialismus in heutigen Gesellschaften.
[Si] Ästhetische Ambiguität als Vermittlungspraxis: Experimentelle Kunstdidaktik zwischen produktiver Verunsicherung und pädagogischer Stabilisierung (KD-Seminar/Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Was passiert, wenn Eindeutigkeiten schwinden und Widersprüche unauflösbar werden? In einer von globalen Umbrüchen und Krisen geprägten Gegenwart ist die Fähigkeit, Ungewissheit auszuhalten (Ambiguitätstoleranz), zu einer demokratischen Kernkompetenz geworden. Dieses projektorientierte Seminar begreift die Erforschung ästhetischer Ambiguität nicht als rein formales Problem, sondern als zentrale Vermittlungs- und Arbeitspraxis. Die Kunst bietet in ihren vielfältigen Formen – von installativen Setzungen über performative Irritationen bis hin zu kollaborativen Prozessen – einen geschützten und zugleich hochdynamischen Resonanzraum für diese gesellschaftlichen Spannungsfelder.
Im Zentrum des gemeinsamen Forschungslabors stehen Aushandlungsprozesse verschiedenster Art:
• Ästhetische Aushandlung: Wie treten wir mit Werken, Medien und Bildwelten in Dialog, die sich einer schnellen Konsumierbarkeit oder einfachen Deutung entziehen?
• Soziale und partizipative Aushandlung: Wie organisieren sich Lernende im Raum, wenn feste Vorgaben zugunsten offener, experimenteller Versuchsanordnungen aufgelöst werden und stattdessen offene Suchbewegungen entstehen?
• Diskursive Aushandlung: Wie sprechen wir über die Irritation und das Fremde, ohne sie sofort in einfache „Richtig-oder-Falsch“-Muster zu drängen oder wegzudisziplinieren?
Wir untersuchen das feine Wechselspiel aus geplanter Destabilisierung – dem bewussten Zulassen von Sinnkrisen und Vieldeutigkeiten – und pädagogischer Stabilisierung, die als verlässliches Auffangnetz im Raum fungiert. Die Studierenden erproben im Selbstversuch experimentelle Vermittlungs- und Arbeitskonzepte. Dabei erlernen sie einfache qualitative Methoden, die zur wissenschaftlichen Begleitung von Erfahrungsprozessen als praktische Werkzeuge dienen, und ziehen Parallelen zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen.
Das Ziel ist kein fertiges Rezept, sondern das Annähern an eine professionelle Haltung und das Entwickeln eines theoretisch fundierten Fundaments im Umgang mit ästhetischer Ambiguität.
[Si] Bildhauereididaktik (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Das kunstdidaktische Seminar befasst sich mit der Spezifik und den Bildungschancen der Auseinandersetzung mit Bildhauerei in Rezeption und Praxis. Wo liegen besondere Potenziale des Bildhauerischen für Erfahrungs- und Bildungsprozesse? Welche Methoden und Konzeptionen sind besonders produktiv? Wie kann experimentelles Arbeiten gelingen? Wie lässt sich Unterricht planen, der auch Theorie und Praxis sinnvoll verschränkt und das Potenzial des bildhauerischen Materialumgangs ausschöpft? Das Seminar wird ergänzt durch einige kunstpraktische Erprobungen, die didaktisch theoretisiert werden. Anwesenheit ist regelmäßig erforderlich. Leistungsnachweise sind teilweise als Referat, schwerpunktmäßig als Hausarbeit möglich.
[Si] Identitymaxxing - Rollenspiele zwischen Face, Feed und Fassade (KD-Seminar)
Wer bin ich und wer könnte ich noch sein?
Ausgehend von künstlerischen Praktiken untersucht das Seminar Identität als pluralen Prozess zwischen Selbstbild, Fremdwahrnehmung, Digitalität und Rollen(-zuschreibungen). Entwickelt werden kunstpädagogische Settings, in denen Kinder und Jugendliche neue Perspektiven auf sich und andere gewinnen können.
[Si] Kunstdidaktik anders denken – nachhaltig und zukunftsorientiert agieren (KD-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Prof. Dr. Stefanie Johns.
[Si] Kunstpädagogische Vermittlungsobjekte von morgen? (KD-Seminar)
Was sind kunstpädagogische Vermittlungsobjekte und wie könnten sie in Zukunft aussehen? Zwischen Dingen, Materialien, digitalen Anwendungen und situativen Arrangements beschäftigen wir uns mit bestehenden und möglichen Formen kunstpädagogischer Vermittlung. Im Seminar fragen wir danach, welche Vermittlungsobjekte zukünftige Bildungsprozesse brauchen könnten, welche Vorstellungen von Kunst und Vermittlung sie transportieren und welches Materialverständnis angesichts technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen notwendig wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI für die Entwicklung von Vermittlungsmaterialien genutzt werden kann: als Werkzeug zur Recherche und Gestaltung, als Gegenstand kritischer Auseinandersetzung und als Ausgangspunkt für neue Formen des Experimentierens. Dabei interessiert uns auch, wie sich Vorstellungen von Materialität, Autor*innenschaft, Gestaltung und Handlungsmacht verändern, wenn analoge, digitale und KI-generierte Materialien ineinandergreifen.
Wir recherchieren bestehende Beispiele, erkunden Vermittlungsobjekte im Feld, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und entwickeln eigene Entwürfe für mögliche Vermittlungsobjekte von morgen. So wird das Seminar zu einem Raum, in dem wir nicht nur über zukünftige kunstpädagogische Praxis nachdenken, sondern mögliche Zukünfte der Vermittlung entwerfen, erproben und kritisch befragen.
[Si] Scheitern und Neu Anfangen - Was das Design in der Kunstpädagogik verloren hat (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Welches Potenzial hat das Design für die Kunstpädagogik? Was kann Design, was soll Design und was sollte es vielleicht nicht?
Wir nähern uns Designbegriffen an, schauen auf das Spannungsfeld von Kunst und Design und entwickeln Ansätze, wie sich Designpraxis, designtheoretische Überlegungen und designdidaktische Konzepte in die Kunstvermittlung überführen lassen.
[Si] Uncanny Creativity? - KI und Kreativität (KD-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 14.10.2026 | ||
| wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008a | ||
| nächster Termin: 14.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008a | ||
Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie Autorschaft, Kreativität und gestalterische Entscheidungen im Kunstunterricht neu verhandelt werden, wenn Bilder im Zusammenspiel von Mensch und algorithmischem System entstehen. Auf Grundlage eigener Experimente entwickeln wir kunstpädagogische Konzepte, die einen produktiven und zugleich kritisch-reflexiven Umgang mit KI-generierten Bildwelten ermöglichen.
M11 (Pflicht) Projekte Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft (03-kun-L3-M11) ⇑
KG/KW-Projektseminar 1 ⇑
[Pj Si] Pädagogische Vermittlung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt anhand der Ausstellung LEONOR FINI (KG/KW-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| zweiwöchentlich Fr. 10:00 - 14:00 Uhr Raum: Schirn Kunsthalle Frankfurt | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Schirn Kunsthalle Frankfurt | ||
Das Seminar bietet einen Einblick in die kunstpädagogische Arbeit und ermöglicht im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT eigene Erfahrungen in der Kunstvermittlung. Unter Anleitung der Kunstpädagogin der Schirn werden Vermittlungsangebote erarbeitet, durchgeführt und nachbereitet.
In der Veranstaltung (freitags, 10–14 Uhr, zu den festgelegten Terminen) werden nach einer Einführung Wissen zu Museen und Ausstellungshäusern sowie zielgruppenspezifische Anforderungen erarbeitet. In der Folge stehen die in der Ausstellung „Leonor Fini“ präsentierte Kunst und die Vermittlung des kuratorischen Konzeptes an Jugendliche und junge Erwachsene im Mittelpunkt. Hierbei konzipieren die Studierenden individuell praktische Vermittlungsansätze. Abschließend werden die verschiedenen Konzepte und ihre Durchführung innerhalb der Gruppe ausgewertet, diskutiert und bewertet.
Parallel werden im fachwissenschaftlichen Seminar "Individuelle Mythologien von Leonor Fini bis Meret Oppenheim: Kunst zwischen Surrealismus, Magie und weiblicher Selbstermächtigung“ (Dr. Alma-Elisa Kittner) die kunsthistorischen Inhalte der Ausstellung im Mittelpunkt stehen.
Bitte beachten:
Das Seminar zur Vermittlung der Ausstellung baut auf das fachwissenschaftliche Seminar von Frau Dr. Kittner auf. Sollten Sie das FW-Seminar nicht besuchen, müssen Sie sich die fachwissenschaftlichen Grundlagen der Ausstellung im Vorfeld selbst erarbeiten. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Seminarleiterinnen.
Studierende, die einen Projektmodul-Schein benötigen, haben Vorrang
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die betreuende Person am Institut (Dr. Alma-Elisa Kittner) wenden.
[Pj Si] Vorbereitung einer Kabinettausstellung im Museum für Gießen (KG/KW-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Dieses Projektseminar bietet eine exzellente Schnittstelle zwischen universitärer Lehre und musealer Praxis: Es sekundiert die Genese einer für das Frühjahr 2027 geplanten Kabinettausstellung im Museum für Gießen, die sich dem Sujet des Tanzes im Œuvre des Gießener Oscar-Preisträgers Hein Heckroth (1901–1970) widmet. Die Studierenden erlangen hierbei tiefe Einblicke in die operative Ausstellungspraxis, indem sie das professionelle Kurator*innenteam – bestehend aus Kunsthistorikerinnen der Justus-Liebig-Universität und Vertreter*innen der Hein-Heckroth-Gesellschaft Gießen e.V. – substanziell unterstützen. Das Spektrum der studentischen Zuarbeit reicht von der Formulierung fundierter Exponattexte über die Konzeption und potenzielle Erprobung innovativer Vermittlungsangebote bis hin zur Entwicklung gestalterischer Impulse für die Szenografie. Auf diese Weise verankert die Veranstaltung eine stringente Praxisorientierung im Curriculum, die theoretische kunsthistorische Fundamente direkt in das museale Berufsfeld transferiert und essenzielle Kernkompetenzen an den Schnittstellen von Kuration, Vermittlung und Ausstellungsdesign generiert.
KG/KW-Projektseminar 2 ⇑
[Pj Si] Pädagogische Vermittlung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt anhand der Ausstellung LEONOR FINI (KG/KW-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 16.10.2026 | ||
| zweiwöchentlich Fr. 10:00 - 14:00 Uhr Raum: Schirn Kunsthalle Frankfurt | ||
| nächster Termin: 16.10.2026 Uhr, Raum: Schirn Kunsthalle Frankfurt | ||
Das Seminar bietet einen Einblick in die kunstpädagogische Arbeit und ermöglicht im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT eigene Erfahrungen in der Kunstvermittlung. Unter Anleitung der Kunstpädagogin der Schirn werden Vermittlungsangebote erarbeitet, durchgeführt und nachbereitet.
In der Veranstaltung (freitags, 10–14 Uhr, zu den festgelegten Terminen) werden nach einer Einführung Wissen zu Museen und Ausstellungshäusern sowie zielgruppenspezifische Anforderungen erarbeitet. In der Folge stehen die in der Ausstellung „Leonor Fini“ präsentierte Kunst und die Vermittlung des kuratorischen Konzeptes an Jugendliche und junge Erwachsene im Mittelpunkt. Hierbei konzipieren die Studierenden individuell praktische Vermittlungsansätze. Abschließend werden die verschiedenen Konzepte und ihre Durchführung innerhalb der Gruppe ausgewertet, diskutiert und bewertet.
Parallel werden im fachwissenschaftlichen Seminar "Individuelle Mythologien von Leonor Fini bis Meret Oppenheim: Kunst zwischen Surrealismus, Magie und weiblicher Selbstermächtigung“ (Dr. Alma-Elisa Kittner) die kunsthistorischen Inhalte der Ausstellung im Mittelpunkt stehen.
Bitte beachten:
Das Seminar zur Vermittlung der Ausstellung baut auf das fachwissenschaftliche Seminar von Frau Dr. Kittner auf. Sollten Sie das FW-Seminar nicht besuchen, müssen Sie sich die fachwissenschaftlichen Grundlagen der Ausstellung im Vorfeld selbst erarbeiten. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Seminarleiterinnen.
Studierende, die einen Projektmodul-Schein benötigen, haben Vorrang
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die betreuende Person am Institut (Dr. Alma-Elisa Kittner) wenden.
[Pj Si] Vorbereitung einer Kabinettausstellung im Museum für Gießen (KG/KW-Projektseminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 14:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 008c | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 008c | ||
Dieses Projektseminar bietet eine exzellente Schnittstelle zwischen universitärer Lehre und musealer Praxis: Es sekundiert die Genese einer für das Frühjahr 2027 geplanten Kabinettausstellung im Museum für Gießen, die sich dem Sujet des Tanzes im Œuvre des Gießener Oscar-Preisträgers Hein Heckroth (1901–1970) widmet. Die Studierenden erlangen hierbei tiefe Einblicke in die operative Ausstellungspraxis, indem sie das professionelle Kurator*innenteam – bestehend aus Kunsthistorikerinnen der Justus-Liebig-Universität und Vertreter*innen der Hein-Heckroth-Gesellschaft Gießen e.V. – substanziell unterstützen. Das Spektrum der studentischen Zuarbeit reicht von der Formulierung fundierter Exponattexte über die Konzeption und potenzielle Erprobung innovativer Vermittlungsangebote bis hin zur Entwicklung gestalterischer Impulse für die Szenografie. Auf diese Weise verankert die Veranstaltung eine stringente Praxisorientierung im Curriculum, die theoretische kunsthistorische Fundamente direkt in das museale Berufsfeld transferiert und essenzielle Kernkompetenzen an den Schnittstellen von Kuration, Vermittlung und Ausstellungsdesign generiert.
M12 (Pflicht) Vertiefung Kunstpraxis II (03-kun-L3-M12) ⇑
KPr-Seminar 1 ⇑
[Si] A TANGIBLE TRACE - SPUREN IN MATERIAL UND RAUM (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer/in am Institut wenden (folgt).
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Das serielle Portrait - Fotografie (KPr-Seminar)
Das fotografische Porträt einer Person oder Personengruppe kann beobachtend, subjektiv, forschend, konzeptuell oder inszeniert sein. Unabhängig von der Herangehensweise entsteht jedes Porträt in der Interaktion zwischen fotografierender und porträtierter Person.
Das Seminar vermittelt einen Einblick über historische und zeitgenössische Positionen der Porträtfotografie und untersucht unterschiedliche fotografische Strategien anhand ausgewählter Beispiele.
Aufbauend darauf entwickeln die Teilnehmenden das Konzept für eine eigene fotografische Serie. Im Zentrum steht dabei nicht die technische Perfektion des Bildes, sondern die Entwicklung eines eigenständigen fotografischen Ansatzes und einer Annäherung an die dargestellten Menschen.
Es werden gestalterische und technische Aspekte der Porträtfotografie durch praktische Übungen im Umgang mit Licht und Kamera vermittelt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Experimentelle erweiterte Zeichnung
In diesem Seminar werden unterschiedliche zeichnerische Methoden und Verfahren erprobt und das Feld der Zeichnung erweitert. Wir werden unter anderem blind und dialogisch zeichnen, Cut-outs als zeichnerisches Verfahren thematisieren, mit Schatten als Zeichnung arbeiten und Übergänge zwischen Zeichnung und Skulptur untersuchen.
Die verschiedenen Zugänge werden praktisch erprobt, gemeinsam reflektiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in den Kunstunterricht betrachtet.
Zu Beginn des Seminars werden die Sitzungen angeleitet. Im zweiten Teil steht die Entwicklung eines eigenen zeichnerischen Schwerpunkts im Vordergrund. Ergänzend hält jede:r Teilnehmer:in einen kurzen Impulsvortrag zu einer selbst gewählten künstlerischen Position.
Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung Papier, Zeichenmaterial und einen kleinen Gegenstand mit, den Sie interessant finden. Außerdem empfiehlt es sich, ein kleines Arbeitsbuch für Notizen, Skizzen und Gedanken anzulegen.
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
In diesem Seminar geht es darum, in einer Kleingruppe von zwei bis vier Studierenden eine größere plastische Arbeit aus Papier und/oder Pappe zu erstellen. Papier und Pappe sind Alltagsmaterialien, die oft kostengünstig zu beschaffen sind. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Papiersorten mit verschiedenen Funktionen, angefangen bei Zeitungspapier, Küchenpapier, Backpapier, Geschenkpapier, Schmiergelpapier, Finnpappe, Wabenpappe, Umzugskartons und Seidenpapier.
Die künstlerisch-plastischen Möglichkeiten werden experimentell und strategisch ausprobiert. Zudem wird jede*r Studierende einen Impulsvortrag über eine zum Seminarthema passende Künstler*in halten.
Sammeln Sie gerne bis zum Seminarstart viel Papier und Pappe aus dem Alltag, von dem Sie denken, dass wir es möglicherweise gut gebrauchen können. Es wäre toll, wenn es zu Seminarbeginn eine große Auswahl und Menge an unterschiedlichen Papieren und Pappen gäbe.
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Loop: Displays der Wiederholung & Zirkulation (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lässt sich Wiederholung als künstlerische Strategie verstehen? Was geschieht, wenn Bilder nicht auf ein Ende zulaufen, sondern zirkulieren, sich vervielfältigen, remixen oder in immer neuen Kontexten auftauchen? Welche Formen von Zeitlichkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen dabei?
Im Seminar werden Wiederholung und Zirkulation zum Ausgangspunkt künstlerischer Recherche und experimenteller Praxis. Wir beschäftigen uns mit Loop-Strukturen in Bewegtbild und digitalen Bildkulturen und fragen danach, wie Wiederholung Wahrnehmung organisiert, Differenzen hervorbringt und Bedeutungen verschiebt. In gemeinsamen Erkundungen entstehen eigene künstlerische Arbeiten, in denen Loops nicht nur als technische Form, sondern als ästhetisches Verfahren, als Display und als Denkfigur erprobt werden.
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Wucherung und parametrisches Replizieren: Plastisches Gestalten in Ton (KPr-Seminar)
KPr-Seminar 2 ⇑
[Si] A TANGIBLE TRACE - SPUREN IN MATERIAL UND RAUM (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den/die Betreuer/in am Institut wenden (folgt).
[Si] Co-Creation - Künstlerisches Arbeiten mit KI (KPr-Seminar)
Generative KI ist längst Teil zeitgenössischer Kunstproduktion und verändert die Art, wie künstlerische Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden. Das Seminar untersucht unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI anhand ausgewählter künstlerischer Positionen. Im Fokus steht KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Akteur innerhalb kreativer Prozesse und Formen der Co-Creation. Durch eigenes künstlerisches Experimentieren erschließen wir individuelle Zugänge zu KI-gestützter Praxis und reflektieren deren Potenziale und Grenzen.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Tobias Becker).
[Si] Das Fenster in der Malerei (KPr-Seminar)
[Si] Das serielle Portrait - Fotografie (KPr-Seminar)
Das fotografische Porträt einer Person oder Personengruppe kann beobachtend, subjektiv, forschend, konzeptuell oder inszeniert sein. Unabhängig von der Herangehensweise entsteht jedes Porträt in der Interaktion zwischen fotografierender und porträtierter Person.
Das Seminar vermittelt einen Einblick über historische und zeitgenössische Positionen der Porträtfotografie und untersucht unterschiedliche fotografische Strategien anhand ausgewählter Beispiele.
Aufbauend darauf entwickeln die Teilnehmenden das Konzept für eine eigene fotografische Serie. Im Zentrum steht dabei nicht die technische Perfektion des Bildes, sondern die Entwicklung eines eigenständigen fotografischen Ansatzes und einer Annäherung an die dargestellten Menschen.
Es werden gestalterische und technische Aspekte der Porträtfotografie durch praktische Übungen im Umgang mit Licht und Kamera vermittelt.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).
[Si] Experimentelle erweiterte Zeichnungen (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 117 (Zeichenatelier) | ||
Experimentelle erweiterte Zeichnung
In diesem Seminar werden unterschiedliche zeichnerische Methoden und Verfahren erprobt und das Feld der Zeichnung erweitert. Wir werden unter anderem blind und dialogisch zeichnen, Cut-outs als zeichnerisches Verfahren thematisieren, mit Schatten als Zeichnung arbeiten und Übergänge zwischen Zeichnung und Skulptur untersuchen.
Die verschiedenen Zugänge werden praktisch erprobt, gemeinsam reflektiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in den Kunstunterricht betrachtet.
Zu Beginn des Seminars werden die Sitzungen angeleitet. Im zweiten Teil steht die Entwicklung eines eigenen zeichnerischen Schwerpunkts im Vordergrund. Ergänzend hält jede:r Teilnehmer:in einen kurzen Impulsvortrag zu einer selbst gewählten künstlerischen Position.
Bitte bringen Sie zur ersten Sitzung Papier, Zeichenmaterial und einen kleinen Gegenstand mit, den Sie interessant finden. Außerdem empfiehlt es sich, ein kleines Arbeitsbuch für Notizen, Skizzen und Gedanken anzulegen.
[Si] Holz- und Linolschnitt heute (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Holzbildhauerei (KPr-Seminar)
| regelmäßiger Termin ab 12.10.2026 | ||
| wöchentlich Mo. 13:00 - 16:00 Uhr Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
| nächster Termin: 12.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 031 (Plastikatelier) | ||
Das kunstpraktische Seminar führt in verschiedenen Techniken der Holzbildhauerei ein, wie klassisches Schnitzen, Schnitzen mit Kettensäge, aber auch schreinerische Techniken der konstruktiven Bearbeitung von Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen. Nach technischen und künstlerischen Einführungen und begleiteten Übungen führt der Seminarverlauf zur Erarbeitung einer eigenständigen künstlerischen Arbeit.
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Abschluss der Grundlagenveranstaltung Bildhauerei ist empfohlen.
[Si] Kollaborative Plastiken aus Papier und Pappe (KPr-Seminar)
In diesem Seminar geht es darum, in einer Kleingruppe von zwei bis vier Studierenden eine größere plastische Arbeit aus Papier und/oder Pappe zu erstellen. Papier und Pappe sind Alltagsmaterialien, die oft kostengünstig zu beschaffen sind. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Papiersorten mit verschiedenen Funktionen, angefangen bei Zeitungspapier, Küchenpapier, Backpapier, Geschenkpapier, Schmiergelpapier, Finnpappe, Wabenpappe, Umzugskartons und Seidenpapier.
Die künstlerisch-plastischen Möglichkeiten werden experimentell und strategisch ausprobiert. Zudem wird jede*r Studierende einen Impulsvortrag über eine zum Seminarthema passende Künstler*in halten.
Sammeln Sie gerne bis zum Seminarstart viel Papier und Pappe aus dem Alltag, von dem Sie denken, dass wir es möglicherweise gut gebrauchen können. Es wäre toll, wenn es zu Seminarbeginn eine große Auswahl und Menge an unterschiedlichen Papieren und Pappen gäbe.
[Si] Lang lebe das Portrait (KPr-Seminar)
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Klaus Werner).
[Si] Loop: Displays der Wiederholung & Zirkulation (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 15.10.2026 | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 101c (Multimedialabor) | ||
| wöchentlich Do. 10:00 - 13:00 Uhr Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
| nächster Termin: 15.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 105 (Fotoatelier) | ||
Wie lässt sich Wiederholung als künstlerische Strategie verstehen? Was geschieht, wenn Bilder nicht auf ein Ende zulaufen, sondern zirkulieren, sich vervielfältigen, remixen oder in immer neuen Kontexten auftauchen? Welche Formen von Zeitlichkeit, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen dabei?
Im Seminar werden Wiederholung und Zirkulation zum Ausgangspunkt künstlerischer Recherche und experimenteller Praxis. Wir beschäftigen uns mit Loop-Strukturen in Bewegtbild und digitalen Bildkulturen und fragen danach, wie Wiederholung Wahrnehmung organisiert, Differenzen hervorbringt und Bedeutungen verschiebt. In gemeinsamen Erkundungen entstehen eigene künstlerische Arbeiten, in denen Loops nicht nur als technische Form, sondern als ästhetisches Verfahren, als Display und als Denkfigur erprobt werden.
[Si] Malerei am Puls der Zeit (KPr-Seminar)
ACHTUNG! DIE ZEITEN DER VERANSTALTUNG WURDEN NOCH EINMAL GEÄNDERT!
Was bedeutet es, im Jahr 2026 zu malen?
Was kann die Malerei?
Wie positionieren sich unsere Zeitgenöss*innen?
Wie können wir uns positionieren?
Im Laufe der 8 Termine verschaffen wir uns einen Überblick zu diesen Fragen, indem wir über neuerdings etablierte Malereien sprechen, gemeinsam recherchieren, Einordnungen finden, Meinungen austauschen, und nach Möglichkeit eine Ausstellung besuchen.
Praktische Aufgabe des Seminars wird es sein, sich selbst mit einer Arbeit positionieren. Die Arbeit wird am Ende des Seminars vorgestellt und besprochen. Grundlage hierfür ist das Verfassen eines künstlerisches Statement von einer halben Seite.
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut (Prof. Martin Schepers) wenden.
[Si] Siebdruck und Risografie (KPr-Seminar)
| regelmäßige Termine ab 13.10.2026 | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
| wöchentlich Di. 11:00 - 14:00 Uhr Raum: Phil. II H, 014 (Hoch- und Tiefdruckwerkstatt) | ||
| nächster Termin: 13.10.2026 Uhr, Raum: Phil. II H, 011 (Siebdruckwerkstatt) | ||
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einer Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diese vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an die Betreuerin am Institut wenden (Sylvia Runge).
[Si] Stadt der Geister - Filmische und fotografische Feldforschung (KPr-Seminar)
Hans Richter prägte für den Essayfilm den Begriff der "unsichtbaren Vorstellungen". Die freie
Mischform aus Dokumentation und Fiktion erlaubt es abstrakte Konzepte, tiefgründige
Reflexionen und persönliche Haltungen der Künstlerinnen sichtbar werden zu lassen. Das
Seminar "Stadt der Geister" wird sich mit dieser Form des Filmemachens auseinandersetzen
und in filmischer und fotografischer Feldforschung die Geister der Stadt Gießen sichtbar
werden lassen. Das Seminar erfordert keine Vorkenntnisse, die filmischen und fotografischen
Techniken werden im Seminar erarbeitet
HINWEIS: Diese Veranstaltung wird von einem Lehrbeauftragten geleitet. Sollten Sie diesen vorab nicht erreichen, können Sie sich bei dringenden Fragen auch an den Betreuer am Institut wenden (Jörg Wagner).


