Seminar: Anti-Gender Politiken, autoritärer Rechtspopulismus und Queerfeindlichkeit - Details

Seminar: Anti-Gender Politiken, autoritärer Rechtspopulismus und Queerfeindlichkeit - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Anti-Gender Politiken, autoritärer Rechtspopulismus und Queerfeindlichkeit
Untertitel
Veranstaltungsformat in Präsenz
Semester WiSe 2025/26
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 17
Heimat-Einrichtung Institut für Politikwissenschaft
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Dienstag, 14.10.2025 16:00 - 18:00, Ort: (Phil. II; Haus E; Raum 207)

Räume und Zeiten

(Phil. II; Haus E; Raum 207)
Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (15x)

Informationen für das eVV

Studienbereiche/Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Begriffe wie „Gender Ideologie“, „Gender-Wahn“ oder „Wokeness“ werden zunehmend als abwertende Kampfbegriffe verwendet, um z.B. Diversitäts- und Antidiskriminierungspolitiken, LGBTIQ+ Rechte, sexuelle Bildung, geschlechtergerechte Sprache oder reproduktive Rechte zu diffamieren und als Bedrohung für die „natürliche“ (Geschlechter-)Ordnung zu stilisieren. Nicht nur die Entwicklungen in den USA zeigen, dass entsprechende Angriffe in einem engen Zusammenhang mit gesellschaftlichen Autoritarisierungs- und Entdemokratisierungsprozessen stehen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Hintergründen dieser politischen Entwicklungen und zunehmenden Angriffen auf gleichstellungspolitische und emanzipatorische Forderungen. Innerhalb der Politikwissenschaft, den Gender Studies sowie der Demokratieforschung werden diese Mobilisierungen „gegen Gender“ als Manifestationen eines weltweit (wieder) zunehmenden Antifeminismus interpretiert, dessen Akteur*innen oftmals in einem politischen Naheverhältnis zu rechtspopulistischen, extrem rechten, rechtskonservativen oder autoritären politischen Projekten, Gruppen oder Ideologien stehen.
Im Rahmen des Seminars werden wir die historischen Entwicklungslinien, unterschiedlichen Erscheinungsformen, Argumentationsstrategien und Akteur*innen antifeministischer bzw. Anti-Gender Mobilisierungen in den Blick nehmen sowie nach deren Bedrohungspotential für demokratische Strukturen und Prozesse fragen. Können Anti-Gender Politiken als Angriffe auf die Demokratie und deren Grundwerte wie Freiheit und Gleichheit analysiert werden? Welche Verbindungen zwischen Antifeminismus und Autoritarisierungsprozessen lassen sich empirisch nachweisen? Welche Rolle spielen Queer- und Transfeindlichkeit in entsprechenden Mobilisierungen?
Das Seminar bietet einen Raum zur konzeptuellen, historischen und praktischen Auseinandersetzung mit Antifeminismus und aktuellen Anti-Gender Politiken und fragt insbesondere auch nach deren Verschränkungen mit Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Rassismus oder Queerfeindlichkeit.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Anmeldung gesperrt (global)".
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  • Die Anmeldung ist gesperrt.