Seminar: Angriffe auf die Demokratie/-Bildung: Anti-Gender Politiken, Rechtspopulismus und Queerfeindlichkeit - Details

Seminar: Angriffe auf die Demokratie/-Bildung: Anti-Gender Politiken, Rechtspopulismus und Queerfeindlichkeit - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Angriffe auf die Demokratie/-Bildung: Anti-Gender Politiken, Rechtspopulismus und Queerfeindlichkeit
Untertitel
Veranstaltungsformat in Präsenz
Semester WiSe 2025/26
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 33
Heimat-Einrichtung Institut für Politikwissenschaft
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Freitag, 24.10.2025 14:00 - 18:00, Ort: (Karl-Glöckner-Str. 21, Gebäude E, Raum E104)

Räume und Zeiten

(Karl-Glöckner-Str. 21, Gebäude E, Raum E104)
Freitag, 24.10.2025 14:00 - 18:00
Donnerstag, 11.12.2025 16:00 - 20:00
Freitag, 12.12.2025 10:00 - 18:00
Donnerstag, 18.12.2025 16:00 - 20:00
Freitag, 19.12.2025 10:00 - 18:00

Informationen für das eVV

Veranstaltungs- und Datumsinfo Blockveranstaltung

Studienbereiche/Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Begriffe wie „Gender Ideologie“, „Gender-Wahn“ oder „Wokeness“ werden zunehmend als abwertende Kampfbegriffe verwendet, um z.B. Diversitäts- und Antidiskriminierungspolitiken, LGBTIQ+ Rechte, sexuelle Bildung, geschlechtergerechte Sprache oder reproduktive Rechte zu diffamieren und als Bedrohung für die „natürliche“ (Geschlechter-)Ordnung zu stilisieren. Nicht nur die Entwicklungen in den USA zeigen, dass insbesondere Schulen und das Feld der Demokratie- und Vielfaltsbildung besonders stark von entsprechenden Angriffen betroffen sind.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Hintergründen dieser politischen Entwicklungen und zunehmenden Angriffen auf gleichstellungspolitische und emanzipatorische Forderungen. Innerhalb der Politikwissenschaft, den Gender Studies sowie der Demokratieforschung werden diese Mobilisierungen „gegen Gender“ als Manifestationen eines weltweit (wieder) zunehmenden Antifeminismus interpretiert, dessen Akteur*innen oftmals in einem politischen Naheverhältnis zu rechtspopulistischen, extrem rechten, rechtskonservativen oder autoritären politischen Projekten, Gruppen oder Ideologien stehen.
Im Rahmen des Seminars werden wir mit Fokus auf den Bereich Schule und Bildung die historischen Entwicklungslinien, unterschiedlichen Erscheinungsformen, Argumentationsstrategien und Akteur*innen antifeministischer bzw. Anti-Gender Mobilisierungen in den Blick nehmen sowie nach deren Bedrohungspotential für demokratische Strukturen und Prozesse fragen. Können Anti-Gender Politiken als Angriffe auf die Demokratie und deren Grundwerte wie Freiheit und Gleichheit analysiert werden? Welche Verbindungen zwischen Antifeminismus und Autoritarisierungsprozessen lassen sich empirisch nachweisen? Was bedeuteten diese Entwicklungen und Angriffe für den demokratischen Bildungsauftrag von Lehrkräften?
Das Seminar bietet einen Raum zur konzeptuellen, historischen und praktischen Auseinandersetzung mit Antifeminismus und aktuelle Anti-Gender Politiken und fragt insbesondere auch nach deren Verschränkungen mit Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Rassismus oder Queerfeindlichkeit.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Anmeldung gesperrt (global)".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist gesperrt.