Seminar: MA EZW AEW C Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Praxis - Details

Seminar: MA EZW AEW C Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Praxis - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: MA EZW AEW C Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Praxis
Untertitel C
Veranstaltungsnummer MA EZW AEW C
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 16
Heimat-Einrichtung Allgemeine Erziehungswissenschaft
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Mi, 06.05.26, 12:00 - 14:00

Räume und Zeiten

Ohne Raum

  • Mittwoch, 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab dem 15.04.26)

Informationen für das eVV

Studienbereiche/Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

In dem Seminar werden wir uns mit den Prozessen der sozialen Konstruktion von Geschlecht und Sexualität auseinandersetzen und untersuchen, welche Bedeutung dabei Bildungsinstitutionen wie der Schule zukommt. Hierzu werden wir zunächst theoretische Grundlagentexte diskutieren, die aus einer (queer-)feministischen Perspektive beleuchten, wie die binäre Geschlechterordnung gesellschaftlich produziert wird, die nur zwei Geschlechter – männlich und weiblich – kennt und Sexualität entsprechend heteronormativ – als sexuelle Anziehung zwischen diesen beiden Geschlechtern – fasst. Daran anschließend werden die Herstellung und Funktionsweise von Heteronormativität in pädagogischen Kontexten als zentraler Mechanismus diskutiert, durch den Bildung gesellschaftliche Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse reproduziert. Vor diesem Hintergrund werden wir verschiedene Konzepte einer geschlechter- und machtkritischen Bildungsarbeit besprechen. Welche methodischen und didaktischen Zugänge erscheinen sinnvoll, um für soziale Ungleichheiten im Kontext geschlechtlicher Selbstbestimmung und sexueller Orientierungen zu sensibilisieren? Und wie können wir in unserem pädagogischen Handeln dazu beitragen, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt zu fördern? Abschließend werden wir anhand konkreter Praxismodelle queerer Bildungsarbeit exemplarisch untersuchen, wie in pädagogischen Settings angstfreie Räume der Vielfalt geschaffen werden können.