Seminar: Kritik der Heteronormativität - Details

Seminar: Kritik der Heteronormativität - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Kritik der Heteronormativität
Untertitel
Semester WiSe 2025/26
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 16
Heimat-Einrichtung Institut für Politikwissenschaft
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Mo, 20.10.25, 14:00 - 16:00

Räume und Zeiten

Ohne Raum

  • Montag, 14:00 - 16:00, wöchentlich (ab dem 20.10.25 im Raum RuW Raum 052)

Informationen für das eVV

Studienbereiche/Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Heteronormativität ist ein kritischer Analysebegriff der Sozial- und Kulturwissenschaften, und analysiert die Funktion und Wirkungsweisen von Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit für soziale Ungleichheiten. Dabei wird davon ausgegangen, dass binäre Zweigeschlechtlichkeit und heterosexuelle Normvorstellungen nicht naturgegeben, sondern durch gesellschaftliche Verhältnisse geformt und konstruiert sind. Damit ist Heteronormativität zugleich ein kritisches Schlüsselkonzept queerer Theorien. Das Seminar nähert sich der Auseinandersetzung mit Heteronormativität eingebettet in die Lektüre von Grundlagentexten und Kerndebatten innerhalb queerer Theorie(n)bildung. Dabei werden Sexualitäts- und Geschlechterverhältnisse nicht entkoppelt von weiteren Ungleichheitsverhältnissen verstanden, sondern stets miteinander verknüpft. So dient eine Kritik der Heteronormativität einer Aufdeckung vergeschlechtlichter, sexueller, klassenmäßiger und rassistischer Ökonomien im Kapitalismus.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Anmeldung mit Passwort: Kritik der Heteronormativität".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist nur mit Eingabe eines Passworts möglich.