Seminar: Konversationsanalytische Zugänge zu medialer Kommunikation - Details

Seminar: Konversationsanalytische Zugänge zu medialer Kommunikation - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Konversationsanalytische Zugänge zu medialer Kommunikation
Untertitel
Semester WiSe 2026/27
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 10
Heimat-Einrichtung Institut für Soziologie
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Donnerstag, 22.10.26, 12:00 - 14:00 Uhr Phil II, E 002

Räume und Zeiten

Phil II, E 002

  • Donnerstag, 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab dem 15.10.26)

Informationen für das eVV

Studienbereiche/Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Die Konversationsanalyse hat sich Anfang der 1970-er Jahre in den USA als eigene Forschungsrichtung aus der Ethnomethodologie entwickelt. Sie versucht zu erklären, wie die Welt, sinnhaft strukturiert und geordnet, im alltäglichen Handeln erfahren, beschrieben und erklärbar gemacht wird. Das bedeutet, die als selbstverständlich empfundenen „Methoden“ aufzudecken, mit denen die kompetent handelnden Angehörigen einer Kultur ihre Alltagshandlungen durchführen. Die ethnomethodologische Konversationsanalyse geht nun davon aus, dass auch Gespräche eine solche methodische Geordnetheit aufweisen. Neben der Rezeption klassischer (englischsprachiger) Texte aus der ethnomethodologischen Konversationsanalyse und deren neuesten Untersuchungen steht die praktische Anfertigung von sogenannten Transkripten von medial erzeugten "Texten" (wie z.B. Podcasts) als empirische Methode für anstehende Qualifikationsarbeiten im Vordergrund des Seminars. Zuvor erfolgt eine Verortung der Methode mit einer allgemeinen, kleinen Einführung in die qualitative Sozialforschung. Bestanden wird der Kurs über ein Portfolio (s. Seminarplan).