Projekt: 07-BA-Geo-Pr Bsc.-Projekt 2: Klimageschichte(n) - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Projekt: 07-BA-Geo-Pr Bsc.-Projekt 2: Klimageschichte(n)
Untertitel Geographische Perspektiven auf Mensch-Umwelt-Beziehungen
Veranstaltungsformat unbekannt
Veranstaltungsnummer 07-BA-Geo-Pr
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 16
Heimat-Einrichtung Institut für Geographie
Veranstaltungstyp Projekt in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Montag, 13.04.2026 08:00 - 10:00, Ort: Senckenbergstraße 01, 2 (NeS-S2)

Informationen für das eVV

Studienbereiche/Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Fachtheorie: Veränderungen im Klima haben die gesamte Erdgeschichte begleitet und auch die Entwicklung der Menschheit entscheidend geprägt. Obwohl es für den aktuellen Klimawandel wahrscheinlich kein erdgeschichtliches Analogon gibt, so lassen sich aus der Vergangenheit wichtige Erkenntnisse über Rückkopplungsmechanismen und mögliche Kipppunkte im Klimasystem ziehen. Auch kann uns der Blick in die Vergangenheit lehren, wie Klimaveränderungen große Wanderungsbewegungen, die Entstehung landwirtschaftlicher Gesellschaften und technologische Fortschritte gefördert oder behindert haben. Für die korrekte Interpretation möglicher Verflechtungen zwischen Menschheits- und Umweltentwicklung benötigen wir aber interdisziplinäre Ansätze, die sowohl physisch-geographische Umweltbedingungen als auch gesellschaftliche Entwicklungen berücksichtigen. Nur so können historische Narrative von Resilienz und Anpassungsfähigkeit unseren Blickwinkel erweitern, um kreative und nachhaltige Lösungen für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen des Klimawandels zu entwickeln.

Fachmethodik: Dieser Teil wird sich hauptsächlich auf die quantitative Analyse von Mensch-Umwelt-Beziehungen mit verschiedenen Zeit- und Raumskalen beziehen. Eine statistische Zeitreihenanalyse kann nicht nur auf Umweltdaten, sondern auch auf Datensätze im gesellschaftlichen Kontext angewendet werden. Neben historischen Daten kommen dabei auch aktuelle Aufzeichnungen und Projektionen aus (Klima-)Modellen zum Einsatz. Die Analyse umfasst die Quantifizierung von Trends, die Identifikation zyklischer Muster und die Detektion von Extremereignissen. Außerdem werden Korrelationsanalysen und Vorhersagemodelle genutzt, um kausale Zusammenhänge zu erforschen. Es werden unter anderem verschiedene Datenarchive sowie die Statistik-Software R verwendet.

Fachpraxis: Die Studierenden erarbeiten eine eigene Länderstudie zu einem selbstgewählten Land rund um die Themen Klimaveränderung, Klimaschutz, Klimaanpassung und Klimapolitik. Dabei werden ausgehend von einer Beschreibung der historischen Ausgangssituation aktuelle Entwicklungen in Klima, Umwelt und Gesellschaft analysiert. Verschiedene Indizes aus der Klima-, Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsforschung werden mit Methoden der Zeitreihenanalyse untersucht und mit Informationen aus den IPCC-Berichten verknüpft. In Ergänzung zu der quantitativen Analyse soll ein geschichtliches Beispiel für Resilienz oder Anpassungsfähigkeit in der Region identifiziert werden, von dem die heutige oder zukünftige Klimapolitik profiti

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "BSC Projekte".

Anmeldemodus

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