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Vorlesungsverzeichnis: SoSe 2019

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Fachbereich 04: Geschichts- und Kulturwissenschaften - Gliederung nach anbietenden Einrichtungen - Osteuropäische Geschichte

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[Vl] Geschichte der Sowjetunion
Klausurtermin: 09.07.2019
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, A 3

Kommentar:

Inspiriert durch die sog. Archivrevolution konzentrierte sich die historische Forschung nach der Auflösung der Sowjetunion zunächst ganz auf das Phänomen des Stalinismus. Zweifelsohne artete der unter Stalin unternommene Versuch, den „Sozialismus in einem Land“ zu errichten, in eine Diktatur aus, die unzähligen Menschen das Leben kostete. Wie die Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, greift das Erklärungsangebot der Totalitarismusthese zu kurz. In diesem Sinne sollen das Herrschafts- und Gesellschaftssystem der Sowjetunion aus sozialhistorischer und kulturgeschichtlicher Perspektive neu beleuchtet werden. Dabei werden die Besonderheiten des Stalinismus, der Entstalinisierung und der Perestrojka thematisiert. Als roter Faden dient die These: Die Geschichte der Sowjetunion ist die Geschichte eines Landes, das der Urbanisierung unterliegt.
Prüfungsleistung ist eine Klausur am 9. Juli.

Literatur: Hildermeier, Manfred: Die Sowjetunion 1917-1991. München 2001 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte 31); Plaggenborg, Stefan: Experiment Moderne. Der sowjetische Weg. Frankfurt am Main/New York 2006; Neutatz, Dietmar: Europäische Geschichte im 20. Jahrhundert. Träume und Alpträume: Eine Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert. München 2013.


[Vl] Transosmanische Geschichte 1600-1800
Klausurtermin: 11.07.2019
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, A 5

Kommentar:

Die Vorlesung ist als Einführung in die Geschichte des Osmanischen Reiches im osteuropäischen und nahöstlichen Zusammenhang angelegt. Mit Einblicken in die Beziehungsgeschichte zwischen orthodoxen Griechen, Serben und Bulgaren sowie Juden, Katholiken und Armeniern sollen Netzwerke im Mittelmeerraum und im östlichen Europa nachvollziehbar gemacht werden. Darstellungen der christlichen Vasallen, Bündnispartner und Feindschaften von Siebenbürgen bis zu Polen-Litauen und Russland sowie Persien sollen Verzahnungen des Osmanischen Reichs um das Schwarze Meer und das Kaspische Meer bis zum Ende des 18. Jh. vermitteln.

Literaturhinweis: Transottomanica – Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken. Perspektiven und Forschungsstand, hg. v. Stefan Rohdewald, Stephan Conermann, Albrecht Fuess (=Transottomanica Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken 1), Göttingen 2019. Open Access: https://www.vr-elibrary.de/doi/book/10.14220/9783737008860


[H Si] Donauschwaben und Wolgadeutsche. Maria Theresia versus Katharina II.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, G 333

Kommentar:

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert konkurrierten die russische Zarin Katharina II. und die habsburgische Kaiserin Maria Theresia um die ländliche Überbevölkerung im südwestdeutschen Raum. In der Regel wanderten die Protestanten an die Wolga aus und die Katholiken in das Banat. Wie erging es den Wolgadeutschen und den Donauschwaben bei ihrer Wanderung aus der angestammten Heimat und der Ansiedlung in unwirtlichen Regionen, die ihnen als blühende Landschaften versprochen worden waren?
In dem komparatistisch angelegten Seminar sollen ausgewählte Quellen zur Kolonisation des Banats und des Wolgagebiets interpretiert und in den historischen Kontext eingeordnet werden. Aus der Moderation einer Seminarsitzung heraus soll für die TeilnehmerInnen das Thema für eine Hausarbeit erwachsen.

Literaturhinweise: 1. Banat: Fata, Márta: Migration im kameralistischen Staat Josephs II. Theorie und Praxis der Ansiedlungspolitik in Ungarn, Siebenbürgen, Galizien und der Bukowina von 1768 bis 1790. Münster 2014; Feldtänzer, Oskar: Donauschwäbische Geschichte. Bd. I: Das Jahrhundert der Ansiedlung 1689-1805. München 2006; Senz, Ingomar: Die Donauschwaben. München 1994. 2. Wolga: Decker, Klaus-Peter: Büdingen als Sammelplatz der Auswanderung an die Wolga 1766. Büdingen 2009; Fleischhauer, Ingeborg: Die Deutschen im Zarenreich. Zwei Jahrhunderte deutsch-russischer Kulturgemeinschaft. Stuttgart 1986; Schippan, Michael/Sonja Striegnitz: Wolgadeutsche. Geschichte und Gegenwart. Berlin 1992.


[H Si] Forgotten victims of WWII in Ukrainian post-Soviet politics of memory
Unterrichtssprache ist englisch
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Rathenaustr. 8, 307

[H Si] Jüdische Geschichte Polen-Litauens im überregionalen Kontext vor 1750
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, G 333a

Kommentar:

Kommentar/Beschreibung:
Die Lehrveranstaltung bespricht am Beispiel jüdischer Geschichte lokale und überregionale Zusammenhänge der Geschichte Polen-Litauens. Quellen wie Privilegien, Magistratsgerichtsprotokolle und Responsen sowie Reiseberichte sollen Einblicke in Vielvölkerstädte und Netzwerke geben. Vom spätmittelalterlichen Entwurf der „concivilitas“ bis zum jüdisch-christlichen Zusammenleben im 18. Jh. soll jüdische Geschichte als elementarer Bestandteil polnisch-litauischer Geschichte in den gesamteuropäischen Zusammenhang eingeordnet werden. Es werden über die Lesefähigkeit englischer Texte hinaus keine speziellen Sprachkenntnisse vorausgesetzt, jedoch begrüßt.

Literaturhinweise:
Magda Teter, Jews and Heretics in Catholic Poland. A Beleaguered Church in the Post-Reformation Era, Cambridge u.a. 2006. David Frick, Jews and Others in Seventeenth-Century Wilno: Life in the Neighborhood, in: Jewish Studies Quarterly 12 (2005) 1, S.8-42.


[H Si] Polnische, russische, türkische und jugoslawische Migration in Europa und der Welt: Biographien, Netzwerke und Migrationsgesellschaften im 20. Jahrhundert
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, G 025

Kommentar:

Migration und Mobilität prägen moderne Gesellschaften. Zu- und Abwanderung in Städte oder aus wirtschaftlichen Peripherien in regionale und überregionale Zentren innerhalb von und über Staatsgrenzen hinaus sind zentrale Vorgänge (süd)osteuropäischer Geschichte einschließlich der Türkei im europäischen Zusammenhang im 20. Jahrhundert. Politisch erzwungene Migration und Flucht vor Krieg oder aus wirtschaftlichen Gründen waren bzw. sind zeitweise Massenphänomene. In der durch Mobilität entstehenden Verflechtung verändern sich neben den Migrierenden sowohl die Gesellschaft in der Ausgangsregion als auch die in der Ankunftsregion. Im Seminar sollen Zugänge zu damit verbundenen Themen und Quellen (inkl. Erinnerungen, Filme etc.) im regionalen und gesamteuropäischen Kontext erarbeitet und diskutiert werden. Es werden über die Lesefähigkeit englischer Texte hinaus keine speziellen Sprachkenntnisse vorausgesetzt, jedoch begrüßt.

Literaturhinweis:
Brunnbauer, Ulf, Karolina Novinšćak, Christian Voß (Hg.): Gesellschaften in Bewegung. Emigrationen aus
und Immigration nach Südosteuropa. München: Kubon und Sagner, 2011 (= Südosteuropa-Jahrbuch, Bd. 38). JLU: http://access.kubon-sagner.de/han/dpvosu110/repository.kubon-sagner.de/data/temp/dldhfxmw/sogjahr38_9783866881563


[Si] St. Petersburg: Kunst- und Kulturgeschichte (Osteuropäische Geschichte)
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, G 333

Kommentar:

Sankt Petersburg ist als „Fenster nach Europa“ (Alexander Puschkin) bezeichnet worden und gilt bis heute als „Venedig des Nordens“. Seit 1991 gehört das historische Zentrum zum Welterbe der UNESCO. Die Stadt an der Newa war im 18. und 19. Jahrhundert die Kapitale des Russländischen Imperiums. Zwar wurde in der Sowjetunion wieder eine Verlagerung des Regierungssitzes nach Moskau vorgenommen, doch erfuhr Sankt Petersburg – nun Leningrad genannt – im Laufe des 20. Jahrhunderts eine nicht minder interessante sozialistische Ausgestaltung ihrer baulichen Struktur.
In dem interdisziplinär angelegten Seminar sollen aus geschichtswissenschaftlicher und kunsthistorischer Perspektive ausgewählte Quellen und Objekte zum Alltag sowie zur Kunst und Kultur Sankt Petersburgs von der Stadtgründung im frühen 18. Jh. bis heute betrachtet, interpretiert und in Kontexte eingeordnet werden. Aus der Moderation einer Seminarsitzung heraus soll für die TeilnehmerInnen das Thema für eine Hausarbeit erwachsen.

Literaturhinweise:
Creuzberger, Stefan u.a. (Hrsg.): St. Petersburg - Leningrad - St. Petersburg. Eine Stadt im Spiegel der Zeit. Stuttgart 2000.
Hubel, Helmut u.a. (Hrsg.): Ein europäisches Rußland oder Rußland in Europa? 300 Jahre St. Petersburg. Baden-Baden 2004.
Miles, Jonathan: St. Petersburg. The Centuries of Murdeous Desire. London 2017.
Schlögel, Karl: Petersburg. Das Laboratorium der Moderne 1909–1921. Frankfurt am Main 2009.
Schlögel, Karl u.a. (Hrsg.): Sankt Petersburg. Schauplätze einer Stadtgeschichte. Frankfurt am Main 2007.
Švidkovskij, Dmitrij Olegovič: Sankt Petersburg. Köln 1996.


[P Si] Einführung in die OEG
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, D 209

Kommentar:

Osteuropäische Geschichte ist insbesondere im deutschsprachigen Raum eine seit vielen Jahrzehnten institutionell verankerte Subdisziplin der Geschichtswissenschaften. Wie alle regional zentrierten Wisenschaften - oder, um es modischer auszudrücken: area studies - bringt auch die Osteuropäische Geschichte gegenüber ihrer Hauptdisziplin, den Geschichtswissenschaften, einige Besonderheiten mit. Dazu gehört nicht nur die explizite Beschäftigung mit einem über die deutsche Nationalgeschichte weit hinausgehenden Thema. Die Osteuropäische Geschichte ist ein stets explizit oder implizi vergleichend arbeitender Zweig der Geschichtswissenschaften, sie erarbeitet Kenntnisse anderer Gesellschaften und Geschichtskulturen und öffnet damit gegenüber der reinen Nationalgeschichte einen weitaus breiteren Horizont. Die Konzentration auf einen Rum bringt aber auch beständige Diskussionen über die Definition der Arbeitsmaterie und damit den Wissenschaftszweig selbst mit sich. Was also ist Osteuropäische Geschichte übehaupt? Mit welchen Räumen beschäftigt sie sich? Welche methodischen Besonderheiten, welche Anforderungen birgt solch ein geschichtswissenschaftliches Arbeiten? Mit diesen Fragen werden wir uns im Einführungsseminar beschäftigen.

Das Proseminar ist nur für Studierende der Osteuropäischen Geschichte geöffnet beziehungsweise für diejenigen Studierenden der Allgemeinen Geschichte, die die Veranstaltung im Rahmen ihres Orientierungsmoduls besuchen.


[P Si] Heinrich I. der Bärtige. Eine Wendezeit im mittelalterlichen Schlesien
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, G 333a

[P Si] Herrschaft und Geschlecht in der FNZ
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, G 333

Kommentar:

Auch in der Gegenwart ist das Geschlecht von Regierenden ein Thema - zumindest, wenn es sich um die hier minoritären Frauen handelt. Allgemein ist gender history eine mittlerweile etablierte Persepektive der Geschichtswissenschaften. Dabei geht es allerdings seit längerer Zeit nicht nur mehr um Frauengeschichte, sondern auch um Geschichte von Männlichkeiten. In diesem Sinne ist die Relationalität von Geschlecht im Allgemeinen in dne Mittelpunkt der Überlegungen gerückt.

Am Beispiel der Frage von Herrschaft und Geschlecht wollen wir uns im Seminar zum einen mit den Ansätzen von Geschlechtergeschichte im Allgemeinen und der Rolle von Geschlecht in der Frühen Neuzeit im Besonderen beschäftigen. Dabei werden wir versuchen, einen möglichst breiten europäischen Blick auf das Thema zu werfen.

Literatur:
Claudia Opitz-Belakhal, Geschlechtergeschichte, Frankfurt a.M./New York 2018.
Jürgen Matschukat/Olaf Stieglitz, Geschichte der Männlichkeiten, Frankfurt a.M./New York 2018.
Heide Wunder (Hg.), Dynastie und Herrschaftssicherung in der Frühen Neuzeit. Geschlechter und Geschlecht, Berlin 2002.


[P Si] Memory at War? Erinnerungen an die Weltkriege, Kommunismus und Faschismus nach 1980
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 011

Kommentar:

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, länderübergreifend erinnerungskulturelle Bezüge auf die Weltkriege sowie Faschismus und Kommunismus in den Ländern des östlichen Europa einschließlich der Türkei von 1980 bis in die Gegenwart analysieren. Die Palette möglicher Annäherungen an entsprechende (trans)nationale Narrative und Mythen ist weit gefasst, so dass eine Analyse von Filmen, Zeitungsberichten, Memoiren und Tagebüchern, zentralen staatlichen Institutionen, Museen oder zivilgesellschaftlicher Akteure ebenso möglich ist wie eine Auseinandersetzung mit nationalen Symbolen, Feier- und Gedenktagen. Über die Betrachtung einzelner Länder wie Russland, Polen, Ukraine, Bulgarien, Serbien und der Türkei sollen Parallelen und Unterschiede der Erinnerungskulturen Ost-, Mittel-, und Südosteuropas aufgezeigt werden. Das Proseminar möchte anhand des gewählten Themas exemplarisch in die geschichtswissenschaftliche Arbeit einführen.

Literaturhinweise:
Farschid, Olaf (Hg.). The First World War as Remembered in the Countries of the Eastern Mediterranean.
 Beirut 2006; Volkhard Knigge, Ulrich Mählert, (Hg.), Der Kommunismus im Museum. Formen der Auseinandersetzung in Deutschland und Ostmitteleuropa, Köln Weimar Wien 2005

Proseminaristisch:
Opgenoorth, Ernst, Schulz, Günther. Einführung in das Studium der Neueren Geschichte. 7. Auflage. Paderborn u.a. 2010 (JLU opac online); Emeliantseva, Ekaterina, Malz, Arié, Ursprung, Daniel. Einführung in die osteuropäische Geschichte. Zürich 2008 via: https://www.academia.edu/6483056/Einführung_in_die_Osteuropäische_Geschichte


[P Si] Untergang des Zarenreiches 1905-1917
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 17.04.2019
wöchentlich Mi. 08:00 - 10:00 Uhr,  Phil. I, G 233

Kommentar:

Zwischen dem Januar 1905 und dem November 1917 fanden im Russländischen Imperium nicht weniger als drei Revolutionen statt, welche die Zarenherrschaft der Romanow-Dynastie zunächst erschütterten, danach beseitigten, bevor schließlich die Bolschewiki in einem Coup die Gewalt über die strategischen Schlüsselpositionen in Petrograd an sich brachten.
Dabei hatte es noch unter Zar Nikolaj II. eine Reihe von Versuchen gegeben, die Monarchie zu retten. Doch spätestens mit dem katastrophalen Verlauf des 1. Weltkrieges war die autokratische Herrschaft in ihren Fundamenten zutiefst erschüttert. Skandale am Hofe, der Hunger in den Städten und nationale Bewegungen in den Randgebieten des Vielvölkerreiches trugen das ihre hierzu bei.
Diese und weitere Aspekte werden im Seminar diskutiert und anhand historischer Quellen untersucht. Mit Hilfe der zeitgenössischen Publizistik, politischer Pamphlete und von Selbstzeugnissen soll die politische und soziale Geschichte des späten Zarenreiches thematisiert werden, aber auch alltagsgeschichtliche Einblicke sind von Interesse. Somit geht es neben der Vermittlung profunder geschichtlicher Kenntnisse um die Vorstellung der wichtigsten historischen Quellenbestände. Wie im Proseminar üblich ist darüber hinaus die Einführung in das historisch-wissenschaftliche Arbeiten von zentraler Bedeutung.
Angesichts dieser Fülle an Aufgaben ist seitens der Teilnehmerinnen/Teilnehmer die Vor- bzw. Nachbereitung eines jeden Sitzungstermins obligatorisch (Pensum ca. zwei-drei Wochenstunden). Hierzu zählt insbesondere die u. U. zeitaufwendige Lektüre deutsch- und englischsprachiger Fachtexte. Hinzu kommen Übungen, welche der Abfassung der Hausarbeit dienen sollen; u. a. Bibliographieren, die Erstellung einer Gliederung usw. Darüber hinaus ist eine rege Mitarbeit im Seminar erwünscht.


[Ü] Cold War Cultures: Local, National, Transnational
Unterrichtssprache ist englisch.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, D 209

Kommentar:

The course explores different theoretical and methodological approaches to studying the Cold War. With a focus on Central, Eastern and South Eastern Europe, the course will involve wider implications relevant for European and global history. Taking the dynamic period of the Cold War as a case study, students will actively engage with the question of scale in history: from microhistory, across national and regional levels, to international, transnational, transregional, and global histories. The class dynamics will be based on the combination of theoretical and conceptual contributions with concrete case studies that illustrate them. The course draws on contributions from political, economic, social and cultural history.
Following the paradigm of the transcultural turn in history writing and humanities, particular attention will be dedicated to larger frameworks of analysis, discussing global history, transnational networks, entangled histories, and transfers of ideas. In this way, students will be familiarized with the Cold War history beyond the binary narrative of superpower rivalries by exploring the histories of socialist globalization, international networks and alliances, global labour history and struggles of small states for their position in the global political order.

Key readings:
Aslanian, Sebouh David, Joyce E. Chaplin, Ann McGrath, and Kristin Mann. ‘AHR Conversation. How Size Matters: The Question of Scale in History’, The American Historical Review 118, (2013), 1431-1472.

Bayly, C. A. et al, ‘AHR Conversation: On Transnational History’, American Historical Review, 111, (2006), 1440–1464.

Cohen, Deborah and Maura O’Connor, ‘Comparative History, Cross-National History, Transnational History: Definitions’, in Cohen and O’Connor (eds.), Comparison and history. Europe in cross-national perspective (New York, 2004), ix–xxiv.

Iriye, Akira. ‘The Internationalization of History’, American Historical Review, 94, (1989), 1–10.

Judt, Tony. Postwar: A History of Europe Since 1945. New York: Penguin Press, 2005.


[Ü] Der fremde Blick?! Das Bild des östlichen Europas in Reiseberichten vom 18. bis 20. Jahrhundert
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, G 333a
2 Einzeltermine:
Sa. 22.06.2019,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, D 209
So. 23.06.2019,09.00 - 18.00 Uhr   Phil. I, D 209

Kommentar:

„Reisen bildet!“, sagt ein Sprichwort. Dabei kann das Verb im Sinne von Bildung verstanden werden, man denke an Bildungsreisen junger Adliger im 18. und 19. Jahrhundert oder an wissenschaftliche Exkursionen und Entdeckungsreisen. Oder man bringt es mit Bild in Zusammenhang, denn jede Reise vermittelt den Reisenden auch Bilder der Fremde, die dann oft in Reisebeschreibungen oder Reiseführern anderen vermittelt. Dabei hat man es mit einem fremden subjektiven Blick zu tun, der meist von vorgeprägten, oft stereotypen Erwartungen beeinflusst ist. Ein Reisebericht gibt daher nicht nur Aufschluss über das durchreiste Land, sondern auch über die Reisenden. Es geht immer auch um „mental maps“ und die Konstruktion eines Wahrnehmungsraumes. Die Wahrnehmung ändert sich zudem noch im Laufe der Zeit: Russland beispielsweise wurde ursprünglich als ein nordeuropäisches Land angesehen bevor es zu einem osteuropäischen wurde. Die Karpaten wiederum wurden von einem obskuren Niemandsland am östlichen Rande Europas im 18. Jahrhundert zu einem zentraleuropäischen, wissenschaftlichen Forschungsfeld, um schließlich im 19. Jahrhundert zu einer mythischen, von Vampiren und ähnlichen Gestalten bevölkerten Übergangszone zu werden.
In der Übung soll es um die Analyse und Interpretation von Reisebeschreibungen und Reiseführern zu Mittel- und Osteuropa und das Bild einer ohnehin vielfältig schillernden Region gehen. Welchen Quellen dabei die Grundlage bilden sollen, hängt auch von den Interessen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab.
Die Lehrveranstaltung besteht aus 5 wöchentlichen Sitzungen an die sich ein Blockseminarwochenende (Sa.-So.) anschließt. Die Terminabsprache und genauere Angaben zu Quellen und Literatur erfolgen in der ersten Sitzung.


[Ü] Die Digital humanities als Berufsfeld
Die Lehrveranstaltung beginnt nicht am 18. April (Karwoche), sondern erst am 25. April (Woche nach Ostern).
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 25.04.2019
wöchentlich Do. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, D 209

Kommentar:

Die Veranstaltung gibt einen breiten Einblick in das digitale Arbeiten in den Geistes- und speziell in den Geschichtswissenschaften und die vielfältigen Berufsfelder, die sich in diesem Bereich zur Zeit entwickeln. Zunächst erfolgt eine Einführung in die Debatten und Strukturen der Digital Humanities. Dann werden in einem zweiten Schritt Anwendungsfelder skizziert (vor allem in den Fachbereichen Geschichte, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften). Den Interessen der Studierenden entsprechend sollen dann kleinere Projekte definiert werden, in denen Fragen der Digital Humanities auch aus einer praktischen Perspektive erörtert werden sollen. Dazu wird im Rahmen der Übung intensiv mit den Arbeitsbereichen und Sammlungsbeständen des Herder-Instituts zusammengearbeitet, das über ein Bildarchiv, eine Kartensammlung, Zeitungsquellen, historische Postkarten und Untergrundliteratur aus der Zeit des Kalten Krieges verfügt. Vorwissen und spezielle Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich (mit Ausnahme Lesekenntnisse des Englischen).

LITERATUR:
Agiatis Benardou, Erik Champion, Costis Dallas, Lorna M. Hugh (Hg.): Cultural Heritage Infrastructures in Digital Humanities, London / New York 2017.
David M. Berry, Anders Fagerjord: Digital Humanities. Knowledge and Critique in a Digital Age, Cambridge / Malden 2017.
Martin Gasteiner, Peter Haber (Hg.): Digitale Arbeitstechniken für die Geistes- und Kulturwissenschaften, Wien / Köln / Weimar 2010.
Matthew K. Gold (Hg.): Debates in the Digital Humanities, Minneapolis 2012.
Fotis Jannidis, Hubertus Kohle, Malte Rehbein (Hg.): Digital Humanities. Eine Einführung, Stuttgart 2017.
Gertraud Koch: Digitalisation. Theories and concepts for empirical cultural research. London, New York 2017.
Richard J. Lane: The Big Humanities. Digital Humanities/Digital Laboratories, London / New York 2017.
Mirko Tobias Schäfer, Katrin van Es (Hg.): The Datafied Society. Studying Culture through Data, Amsterdam 2017.
Wolfgang Schmale (Hg.): Digital Humanities. Praktiken der Digitalisierung, der Dissemination und der Selbstreflexivität, Stuttgart 2015.
James Smithies: The Digital Humanities and the Digital Modern, London 2017.


[Ü] Istanbul as Tourist Destination in the Early Modern Period
Unterrichtssprachen Englisch und Deutsch
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, B 033

Kommentar:

In this class students will learn how to assess and extract information from historical sources by analyzing travellers accounts about different sites/sights of Ottoman Constantinople/Istanbul. We will read, analyze and compare accounts of Hans Dernschwamm, Ogier Ghiselin de Busbecq, Stephan Gerlach, Martin Gruneweg, Simeon of Poland, Paul of Aleppo, Evliya Çelebi and others. Following books are recommended for preparation:

Klaus Kreiser: Istanbul. Ein historischer Stadtführer. München, 2009.
Božidar Jezernik: Das wilde Europa. Der Balkan in den Augen westlicher Reisender. Wien, 2016, English: Wild Europe. The Balkans in the Gaze of Western Travellers. London, 2004.

Languages of instruction will be ENGLISH AND GERMAN. Sources available only in German will be consecutively mediated by the attending German-speaking students and the instructor.


[Ü] Kunst- und Kulturgutraub in Osteuropa während des 2. WK
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 08:00 - 10:00 Uhr,  Phil. I, G 333 (Eröffnungsveranstaltung, Planung des Semesters Vorschläge für Kurzreferate, Themenwünsche, Inhaltliche Vorstellungen)

Kommentar:

Ziel der Quellenübung ist primär das Näherbringen von verschiedenen Quellentypen und die Nutzung von Quellen als historisches Material. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit einer präzisen Zitierweise von Quellenmaterial.
Wesentliche Fragen, sich diesem Thema zu nähern sind: Wo hört Kunst auf, wo beginnt Kultur? Geht es hier nur um materielle Werte, um die beiden Begriffe voneinander abzugrenzen?
Eine besondere Rolle soll die Motivation der Akteure spielen. Worum ging es ihnen bei der Plünderung von Archiven, Bibliotheken und Parteizentralen? Welche Rolle spielt hier „Feindforschung“ und Kriegsführungstaktik? Hatten sie beim Westfeldzug andere Beweggründe zu Plünderung und Aneignung von Kunst und Kulturgütern?
Zur Frage des aktuellen Umgangs mit dem Thema sollen Debatten um Provenienzforschung und Restitution einbezogen werden. Hierbei sollen sich die Teilnehmenden mit den entsprechenden Datenbanken (wie z. B. LostArt oder kulturgutverluste.de) beschäftigen.
Geplant ist zusätzlich eine Exkursion ins Herder-Institut Marburg. Gerade hinsichtlich des Erhalts, der Aufbewahrung und schließlich der Restitution von Material aus NS-Raubzügen hat dieses Institut eine höchst spannende Geschichte.

Eine Literaturliste befindet sich im Dateiordner der Veranstaltung.


[Ü] Oral history: methodology and practice
Unterrichtssprache ist englisch.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 12:00 - 14:00 Uhr,  Phil. I, F 007

[Ü] Quellen zur Geschichte der Stadt St. Petersburg/Leningrad
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, D 106

Kommentar:

In der Übung sollen die Studierenden die Grundlagen der historischen Methode und der Quellenkunde erlernen. Was ist eine historische Quelle? Welche Quellengattungen kennt die Geschichte als historische Disziplin und was sind die Merkmale und die Besonderheiten dieser Gattungen? Wie interpretiert und analysiert man eine Quelle? Im Rahmen der Übung werden wir die Geschichte der Stadt Sankt Petersburg beginnend mit ihrer Gründung 1703 während der Regierung Peters des Großen und bis in die postsowjetische Zeit verfolgen. Wir werden soziale Entwicklung der Stadt sowie ihre vielschichtige Bedeutung für die russische Kultur- und Erinnerungsgeschichte besprechen und werden uns dafür mit einer breiten Palette von historischen Quellen auseinandersetzen: von narrativen Textquellen wie Memoiren, Reiseberichten und Zeitungen zu visuellem Material wie Malerei und Stadtpläne.
Als Prüfungsleistung wird ein schriftlicher Quellenkommentar erwartet, in dem eine gewählte Quelle zur Geschichte Sankt Petersburgs kontextualisiert und interpretiert werden soll. Gute Englischkennnisse werden für die Teilnahme an der Übung vorausgesetzt.
Literaturhinweise: Hoffmann, Peter: Handbuch der Geschichte Russlands. Bd. 6. Einführung in Literatur, Quellen und Hilfsmittel. Stuttgart 2004; Rusinek, Bernd-A., Ackermann, Volker, Engelbrecht, Jörg (Hg.): Einführung in die Interpretation historischer Quellen. Schwerpunkt: Neuzeit. Paderborn 1992; Kelly, Catriona: St Petersburg: shadows of the past. New Haven [u.a.] 2014; Kusber, Jan: Kleine Geschichte St. Petersburgs. Regensburg 2009; Schlögel, Karl: Petersburg: das Laboratorium der Moderne; 1909 – 1921. München 2002; Schlögel, Karl, Schenk, Frithjof B., Ackeret, Markus (Hg.): Sankt Petersburg: Schauplätze einer Stadtgeschichte. Frankfurt/New York 2007.


[Ü] Russland unter Katharina der Großen 1762-1796
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 16:00 - 18:00 Uhr,  Phil. I, D 106

Kommentar:

Bei ihrer Geburt im Jahre 1729 war die Fürstentochter Sophie aus dem deutschen Adelshause Anhalt-Zerbst alles andere als für den Thron des russischen Vielvölkerimperiums prädestiniert. Der Heiratspolitik der Zarin Elisabeth I. hatte sie es zu verdanken, dass sie die Gemahlin des Thronfolgers Peter III. wurde. Infolge ihres Staatsstreiches gegen den Gemahl, der kurze Zeit später unter ungeklärten Umständen in Haft ums Leben kam, gelangte „die Deutsche“ 1762 auf den Zarenthron.
Ihre Herrschaft als „aufgeklärte“ Monarchin gilt als eine wichtige Epoche in der russländischen Geschichte. Zu diesem Urteil tragen im Wesentlichen ihre Reformprojekte (u. a. in Verwaltung, Ansiedlungspolitik, Justiz, Religionsfragen), die Expansion des Reiches nach außen (z. B. Polen 1772-1795, Krim 1783) und ihre polyvalente Korrespondenz mit Monarchen, Gelehrten, Künstlern und allerlei Geistesgrößen ihrer Zeit bei. Als Katharina „die Große“ 1796 starb standen daher in der Einschätzung ihrer Zeitgenossen eine Reihe fortschrittlicher Leistungen zu Buche.
Die Übung setzt neben Reforminitiativen, militärischen Erfolgen und kulturellen Leitbildern den Herrschaftsstil, das Privatleben sowie das z. T. skandalumwitterte Image Katharinas auf die Tagesordnung. Neben der Vermittlung profunder Kenntnisse der Epoche werden die wichtigsten historischen Quellenbestände untersucht.
Angesichts dieser Fülle an Aufgaben ist seitens der Teilnehmerinnen/Teilnehmer die Vor- bzw. Nachbereitung eines jeden Sitzungstermins erforderlich (Pensum ca. zwei Wochenstunden). Hierzu zählt insbesondere die Lektüre deutsch- und englischsprachiger Fachtexte.


[Ü] Serenissimo principi: Höfe und Allianzen in der FNZ
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 15.04.2019
wöchentlich Mo. 14:00 - 16:00 Uhr,  Phil. I, D 209

[Ü] Theorien von Region und Grenze - Theories of Region and Border
Unterrichtssprache ist englisch.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 18.04.2019
wöchentlich Do. 08:00 - 10:00 Uhr,  Phil. I, D 209

Kommentar:

Das Europa der Regionen - Regionalismus und Separatismus - regionale Identität und Heimat: Regionen sind im politischen wie im kulturellen Bereich in letzter Zeit wieder deutlicher präsent. Dies trifft auch auf die Grenze zu, die in der europäischen Union kaum mehr eine Rolle zu spielen scheint, umso mehr allerdings an den Außenrändern der Union. Wie die Übung zeigen wird, war auch im historischen Verlauf die Funktion und der Charakter von Regionen und Grenzen sehr unterschiedlich. Diese Übung möchte daher in unterschiedliche Konzepten des Regionalen und verschiedene Grenztheorien einführen. Dabei nimmt die Übung nicht nur historische Konzepte der longue duree in den Blick, sondern auch Ansätze aus der Geografie, der Kartografie, der Soziologie, der Ethnologie und der Anthropologie. Die Übung wird in deutscher Sprache angeboten. Da auch Texte in Englisch diskutiert werden, sind für die Teilnahme auch gute Englischkenntnisse (Lesekenntnisse) erforderlich.


[O Si] Neue Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
regelmäßiger Termin ab 16.04.2019
wöchentlich Di. 18:00 - 20:00 Uhr,  Phil. I, G 333

Kommentar:

Das Kolloquium bzw. Oberseminar diskitiert neuere Forschung zur Osteuropäischen Geschichte. Es wendet sich an alle an der wissenschaftlichen Aufarbeitung der osteuropäischen Geschichte Interessierten (ohne Zugangsbeschränkung).

Diskutiert werden wöchtenlich in Gießen entstehende Arbeiten, BA- und MA-Arbeiten sowie Promotionen. Auswärtige Referenten stellen ihre aktuellen Forscdhungsprojekte vor.


[Ex] Sankt Petersburg (Exkursion)
28.08.-06.09.2019. Über die Platzvergabemodalitäten wird im flankierenden Seminar "St. Petersburg: Kunst- und Kulturgeschichte" informiert.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
k.A.

Kommentar:

In Kombination mit dem Seminar „Sankt Petersburg: Kunst- und Kulturgeschichte“ und der Übung „Quellen zur Geschichte von St. Petersburg“ erfolgt vom 28. August bis zum 6. September 2019 eine Exkursion von Osteuropäischer Geschichte und Kunstgeschichte nach St. Petersburg. Teilnahmevoraussetzung ist der Besuch des Hauptseminars und die Einreichung eines Motivationsschreibens in der vierten Semesterwoche. Für beide Fächer stehen jeweils bis zu zwölf Plätze zur Verfügung. Genauere Auskünfte erfolgen in der Hauptseminarsitzung am 17. April.


[Pra Vb] Praktikumsvorbereitung B.A.
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
Einzeltermin:
Mi. 24.04.2019,12.00 - 14.00 Uhr   Phil. I, C 027

Kommentar:

Ein vier-, sechs- oder achtwöchiges Praktikum (je nach individueller Studiengestaltung) gehört zu den obligatorischen Bestandteilen des Gießener BA-Studiums.
In der Stud.IP-Gruppe "Geschichte Studieren in Gießen" können nähere Hinweise sowie denkbare bzw. empfehlenswerte Einrichtungen für ein solches Praktikum eingesehen werden.
In der Informationsveranstaltung geht es um grundsätzliche Fragen der Vorbereitung und Durchführung eines solchen Praktikums.


nach oben | Kontakt: evv@uni-giessen.de