| Details zur Veranstaltung |
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Dozent/-in: Andrzej Krasuski Veranstaltungstyp: Vorlesung Ort: keine Angabe Semester: SoSe 2026 Zeiten: Montag, 27.04.26, 10:00 - 13:00 Uhr Dienstag, 28.04.26, 10:00 - 12:00 Uhr Montag, 04.05.26, 10:00 - 13:00 Uhr Dienstag, 05.05.26, 10:00 - 12:00 Uhr Beschreibung: Titel der Lehrveranstaltung: Geschützte Güter im Völkerrecht: Sicherheit, Menschenrechte und Investitionen Die Veranstaltung gliedert sich in vier thematische Schwerpunkte: 1. Einführung in das internationale Sicherheitsrecht Diese Vorlesung vermittelt einen systematischen Überblick über den rechtlichen Rahmen, innerhalb dessen Staaten und internationale Akteure im Kontext globaler Sicherheit agieren. Analysiert werden die Entscheidungsprozesse, Kooperationsmechanismen und die Umsetzung strategischer Sicherheitskonzepte unter völkerrechtlichen Prämissen. 2. Einführung in das internationale Investitionsrecht und die Schiedsgerichtsbarkeit Die Vorlesung führt in den internationalen Rechtsrahmen für ausländische Direktinvestitionen ein. Im Zentrum stehen die Analyse bilateraler Investitionsschutzabkommen (BITs), deren materiell-rechtliche Schutzstandards sowie die prozessualen Durchsetzungsmechanismen. Zudem wird das System der Investor-Staat-Streitbeteiligung (ISDS) im Spannungsfeld zu traditionellen zwischenstaatlichen Verfahren beleuchtet. 3. Autonomie des Unionsrechts vs. Nationale Identität: Die Rechtssache C-448/23 (Kommission/Polen) Als Beispiel des wegweisenden EuGH-Urteils vom 18. Dezember 2025 (Kommission/Polen) wird untersucht, inwiefern die Missachtung unionsrechtlicher Entscheidungen durch nationale Organe fundamentale Grundsätze der EU verletzt. Die Vorlesung analysiert das Spannungsverhältnis zwischen dem Vorrang des Unionsrechts und verfassungsrechtlichen Kontrollvorbehalten der Mitgliedstaaten an einem aktuellen Wendepunkt der europäischen Rechtsgeschichte. 4. Menschenrechte im Ausnahmezustand und Standards der Rechtsstaatlichkeit Diese Einheit bietet eine eingehende Analyse der Derogation völkerrechtlicher Schutzgarantien (insb. IPbpR) in Krisenzeiten. Basierend auf der Prämisse, dass die Beschaffenheit des politischen Systems den Umfang von Grundrechtseingriffen maßgeblich beeinflusst, wird das Verhältnis zwischen demokratischen Standards und der völkerrechtlichen Definition von Notstandsbefugnissen kritisch hinterfragt. Veranstaltungsnummer: |
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