Seminar: Queering Politik/Wissenschaft: Konzepte, Theorien und Debatten - Details

Seminar: Queering Politik/Wissenschaft: Konzepte, Theorien und Debatten - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Queering Politik/Wissenschaft: Konzepte, Theorien und Debatten
Untertitel
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 32
erwartete Teilnehmendenanzahl 35
Heimat-Einrichtung Institut für Politikwissenschaft
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Fr, 29.05.26, 11:00 - 19:00

Räume und Zeiten

Phil. II; Haus E; Raum 104

  • Freitag, 17.04.26, 14:00 - 18:00 Uhr

Ohne Raum

  • Freitag, 29.05.26, 11:00 - 19:00 Uhr
  • Freitag, 26.06.26, 10:00 - 20:00 Uhr

Phil. II; Haus E; Raum 201

  • Freitag, 10.07.26, 14:00 - 18:00 Uhr

Informationen für das eVV

Studienbereiche/Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Achtung: Bei diesem Seminar handelt es sich um ein kooperatives, universitätsübergreifendes Seminar mit der Universität Kassel (Dr. Inga Nüthen). D.h. ein Blocktermin findet an der Universität Kassel statt!

29.05.2026: Block in Kassel
26.06.2026: Block in Gießen

Inhalt:
Ob erhitzte Debatte über geschlechtergerechte Schreib- und Sprechweisen, sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung, weltweit zu beobachtende Angriffe auf LGBTIQ+ Rechte und reproduktive Rechte, die anhaltende Diffamierung und Diskriminierung von queeren Lebensweisen – es gibt viele gesellschaftliche Felder, die einer Analyse des Zusammenhangs von Geschlecht, Sexualität und Politik nötig machen.

Queere und queer-feministische Politikwissenschaft analysiert daher weit mehr als die Frage von Frauenanteilen oder der Repräsentation queerer Personen in Parteien und Parlamenten: Wie lässt sich das Verhältnis von Geschlecht, Sexualität und Politik(wissenschaft) bestimmen? Was macht einen queer-feministischen Politikbegriff aus? Wie lässt sich der Zusammenhang von Heteronormativität und (moderner) Staatlichkeit beschreiben? Welche Analyseperspektiven helfen uns dabei gegenwärtige und vergangene antifeministische und anti-LGBTIQ-Politiken zu verstehen? Welche Rolle spielen sexuellen Politiken in der Entwicklungsarbeit? Was bedeutet es, Geschlechter- und sexuelle Politiken vor dem Hintergrund verwobener, das heißt intersektionaler, Macht- und Herrschaftsverhältnise zu betrachten? Wie werden Solidarität und Utopie in queer-feministischen Debatten konzipiert?

Das universitätsübergreifende Seminar führt in zentrale Konzepte, Theorien und Debatten der politikwissenschaftlichen Geschlechter- und LGBTIQ-Forschung ein. Diese werden über zentrale wissenschaftliche Texte, Praxisbeispiele, Inputvorträge und Filme erschlossen. Für die Seminargestaltung wird eine aktive und regelmäßige Teilnahme erwartet. Vorkenntnisse im Feld queer-feministischer Politikwissenschaft werden begrüßt, aber nicht vorausgesetzt.

Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Fachgebiet Internationale Geschlechterpolitik und qualitativen Methoden der Politikwissenschaft der Uni Kassel und dem Arbeitsbereich Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies der Universität Gießen.